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Verfasst: Do 6. Nov 2008, 13:57
von Hajo Poppinga
Ganz im Ernst - wenn ich mir die letzten Unionsparlamente so ansehen, dann waren die Herrschaften der Klein- und Einzellisten meist die Aktivsten, die auch noch Schwung in den Laden gebracht haben, werden auf Parteilisten oftmals die größten Schnarchnasen gewählt wurden. Ich weiß nicht, ob wir uns da wirklich einen Gefallen tun.
Verfasst: Do 6. Nov 2008, 16:08
von Brian Mason
Der Wille des Wählers ist zu respektieren. Wenn Schnarchnasen gewünscht sind, haben sie ihre Berechtigung im Parlament.
Aber egal. Ich sehe die kleinen Parteien auch als Störfaktor. Beschränkt das Unionsparlament auf wenige Sitze, stärkt die großen Parteien. Auf die Weise wäre auch wieder die Kontrolle der Exekutive durch die Legislative gesichert, die in irgendeinem anderen Thread vermisst wurde. Es würde wirklich nur ein Teil der aktiven Elite ins Parlament gewählt, der Rest könnte sich anderweitig in der Exekutive betätigen, wenn er nicht an Langeweile sterben möchte.
Verfasst: Do 6. Nov 2008, 17:23
von Lucia Belaiuto
sehe ich genauso, wenn die kleinen Listen in den großen Parteien aufgehen würden, wären diese auch wieder aktiver und die gesamte Union dadurch gestärkt.
Verfasst: Do 6. Nov 2008, 17:26
von Brian Mason
Ich kann schon sehen, was Poppinga meint. Ich habe soetwas wie das DZ oder die merkwürdigen inaktiven von der FVP auch immer für ganz witzig befunden. Aber im Anbetracht der jetzigen katastrophalen Lage ist die gesamte Parteienlandschaft und damit letztendlich die Gesamtunion gefährdet.
Verfasst: Do 6. Nov 2008, 17:28
von Hajo Poppinga
Original von Brian Mason
Ich kann schon sehen, was Poppinga meint. Ich habe soetwas wie das DZ oder die merkwürdigen inaktiven von der FVP auch immer für ganz witzig befunden. Aber im Anbetracht der jetzigen katastrophalen Lage ist die gesamte Parteienlandschaft und damit letztendlich die Gesamtunion gefährdet.
Naja, ich meine es nicht nur so. In der Vergangenheit waren die großen Parteien oftmals Wahlvereine, die ihre Kreuze halt immer brav bei der jeweiligen Partei machten, ohne genau zu schauen, wer da eigentlich kandidiert. So zum Beispiel bei der letzten FDU-Liste geschenen - da wurde aus Nostalgie noch gewählt, obwohl auf der Liste die pure Inaktivität war.
Verfasst: Do 6. Nov 2008, 20:46
von Brian Mason
Ja aber warum denn? Weil die Lager gespalten sind und die aktiven Anhänger dann lieber kleine Ein-Mann-Parteien gründen. Das ist ja im Grunde ein Teufelskreis. Partei wird oll und inaktiv und die Aktiven haben keinen Bock mehr und gehen. Dann haben andere aktive auch keine Lust mehr und bevor man großartig Zeit und Mühe investiert, wird lieber schnell ein Demokratisches Zentrum gegründet.
Verfasst: Fr 7. Nov 2008, 00:35
von Gerd Suff
Parteien sind doch sowieso Ochsenscheiße in einem so personenbezogenen Wahlsystem. Vielleicht war ja früher alles besser, obwohl es ja eigenlich schlechter war: als noch Parteien Sitze vergeben haben nach Hackordnung.
Verfasst: Fr 7. Nov 2008, 13:25
von Brian Mason
Scheiß auf das Wahlsystem, wir sprechen auch über das allgemeine politische Klima. Die (politische) Auseinandersetzung, die Grabenkämpfe, die Diskussionen, es war alles viel angenehmer, spannender und sowieso besser. Lager traten geschlossen gegeneinander an. Heute ist hier jeder gegen jeden, das ist doch langweilig wie Hulle.
Verfasst: Fr 7. Nov 2008, 14:03
von Michael Schneider
Richtig. Wenn man als einzelkanidat keine Chance hat, und ist man noch so aktiv, wird man sich in Parteien einordnen und dann ist die Aktivität und Attraktivität von Parteien erheblich größer. Das wird allen Nutzen bringen.
Verfasst: Fr 7. Nov 2008, 14:17
von Hajo Poppinga
Ach, das Parteienlager war in Ratelon schon immer zersplittert, bestenfalls endet man doch mit x-Kleinparteien, wenn man keine Einzelkandidaten mehr zuläßt.