Seite 5 von 18
Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 15:51
von Amber Marie Ford
Original von Albert von Rotbart
Sicherlich ist nicht alles schön, gewesen aber dieses "Dadrüben war früher alles Schlecht" ist einfach nur zum kotzen. Es gab genügend positive Effekte, die sogar in einzelnen Bereichen noch heute ihre Anwendung findet. Aber drüben war ja alles schlecht.
Welche "genügenden positiven Effekte" waren das denn?
Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 15:54
von Franz Sendlhofer
Nichts gegen die Leute, aber von der Mentalität her kann ich mich mit den Ostdeutschen nicht wirklich als ein Volk ansehen.
Damit steh ich nicht alleine da. Ich kann zwar nur für die Mittelhaardt/Unterhaardt sprechen, aber wir sind hier bestimmt nicht die bundesweite Ausnahme.
1989 mag zwar in der DDR "Wir sind ein Volk" skandiert worden sein, aber gehören für solch eine Aussage nicht normal zwei dazu?
Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 16:01
von Fabian Montary
Warum sind Menschen nicht einfach Menschen??
Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 16:01
von Kreittmayr
Original von Oliver von Palm
Sie kostet im Übrigen jährlich 5 x so viel wie die von Deutschland zu zahlenden EU-Beiträge.
Das ist Unsinn. Die Kosten, die angeblich die Wiedervereinigung verursacht hat, verursacht in Wirklichkeit nur die realitätsfremde und schädliche Subventionitis der Politiker.
Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 16:03
von Amber Marie Ford
Original von Franz Sendlhofer
Nichts gegen die Leute, aber von der Mentalität her kann ich mich mit den Ostdeutschen nicht wirklich als ein Volk ansehen.
Damit steh ich nicht alleine da. Ich kann zwar nur für die Mittelhaardt/Unterhaardt sprechen, aber wir sind hier bestimmt nicht die bundesweite Ausnahme.
1989 mag zwar in der DDR "Wir sind ein Volk" skandiert worden sein, aber gehören für solch eine Aussage nicht normal zwei dazu?
Von der Mentalität her habe ich mich, im Münsterland geboren, in den fünfzehn Jahren meines Lebens die ich im südlich unmittelbar angrenzenden Ruhrgebiet verbracht habe dort auch nie heimisch und verstanden gefühlt. Nur im wiederum südlich angrenzenden Rheinland dachte ich endgültig, ich stünde im Wald... Das ist also kein Argument

Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 16:05
von Michael Schneider
Original von Franz Sendlhofer
Nichts gegen die Leute, aber von der Mentalität her kann ich mich mit den Ostdeutschen nicht wirklich als ein Volk ansehen.
Damit steh ich nicht alleine da. Ich kann zwar nur für die Mittelhaardt/Unterhaardt sprechen, aber wir sind hier bestimmt nicht die bundesweite Ausnahme.
1989 mag zwar in der DDR "Wir sind ein Volk" skandiert worden sein, aber gehören für solch eine Aussage nicht normal zwei dazu?
Ersten haben sie "Wir sind DAS Volk" gerufen, im Gegensatz zum SED-Staatsapparat der sich selbstherrlich als Volk angesehen hat und damit was für den Rest gut sei und was nicht.
Zweitens gibt es nicht DIE Mentalität der Ostdeutschen. Dann schon eher Nord- und Süddeutsch.
Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 16:06
von Albert von Rotbart
Original von Amber Marie Ford
Welche "genügenden positiven Effekte" waren das denn?
a) Absatzmarkt (alten Bundesländer waren zum damaligen Zeitpunkt nahezu übersättigt)
b) Bildungssystem (das nun davon die Nordeuropäischen Länder profitieren, dafür kann nunmal der Osten nix, wenn es ganz Deutschland nach fast 20 Jahren es immer noch nicht auf die Reihe bekommt)
Erst gestern kam ne Sendung mit dem Abitur in 9 statt 10 Jahren, dass dies absolut unmenschlich ist, was man in Bayern verlangt.
Ich könnte noch mehr nennen, aber da ich mit Dir eh diese schwachsinnige Diskussion schonmal geführt habe und ich darauf keine Lust habe diese fortzusetzen lasse ich es, bei den Punkten.
Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 16:09
von Konrad Grimm
Original von Albert von Rotbart
Erst gestern kam ne Sendung mit dem Abitur in 9 statt 10 Jahren, dass dies absolut unmenschlich ist, was man in Bayern verlangt.
Nicht, dass ich mich in diese merkwürdige Diskussion im Allgemeinen einmischen möchte, aber waren nicht Sachsen und Thüringen die Vorreiter beim G12?
Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 16:12
von Amber Marie Ford
Original von Albert von Rotbart
a) Absatzmarkt (alten Bundesländer waren zum damaligen Zeitpunkt nahezu übersättigt)
Das ist ein Argument welches sich gegenüber den Kritikern der Wiedervereinigung anführen lässt - ich hatte eigentlich auf "positive Effekte" einer sozialistischen Gesellschaftsordnung gewartet
b) Bildungssystem (das nun davon die Nordeuropäischen Länder profitieren, dafür kann nunmal der Osten nix, wenn es ganz Deutschland nach fast 20 Jahren es immer noch nicht auf die Reihe bekommt)
Die naturwissenschaftliche Ausbildung in der "DDR" war sicherlich nicht schlecht, das beweisen ja höchst fähige in der "DDR" ausgebildete Naturwissenschaftlerinnen wie Angela Merkel oder Dagmar Schipanski. Und Elemente des "DDR"-Schulsystems wurden ja auch erfolgreich in andere, auch nichtsozialistische, Länder übernommen.
Allerdings halte ich einen Vergleich der Bildungsysteme in BRD und "DDR" für nicht wirklich sinnvoll möglich, da die "DDR"-Schulen in unglech größerem Ausmaß als jene im Westen Propagandaanstalten waren, und die kompletten Lehrpläne von Unterrichtsfächer wie Staatsbürgerkunde, Geschichte oder Literatur eine einzige Farce.
Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 16:12
von Franz Sendlhofer
Original von Michael Schneider
Zweitens gibt es nicht DIE Mentalität der Ostdeutschen. Dann schon eher Nord- und Süddeutsch.
Zu was zählst du dann Sachsen?