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Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 11:10
von Hans-Adam Schenk Pfeiffer zu Lissa
Original von Fiete Schulze
Ach Bitte...die Frage ist ja, ab wann wird ein Gehalt unverschämt. Manche Leute können gar nicht soviel arbeiten, wie sie sich jeden Monat in die Tasche ramschen.
Das bewerten zu wollen entbehrt doch jeder Moral. Unverschämt ist tatsächlich jeder, der mit neidvollem Blicke in die Geldbörse des anderen schaut.
Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 11:16
von Palin Waylan-Majere
Im Moment stocken die Verhandlungen etwas, da im Forum der KDU ein Scriptfehler aufgetreten ist.

Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 11:18
von Hajo Poppinga
Der Betreiber ist informiert.

Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 11:34
von Fiete Schulze
Original von Hans-Adam Schenk Pfeiffer
Das bewerten zu wollen entbehrt doch jeder Moral. Unverschämt ist tatsächlich jeder, der mit neidvollem Blicke in die Geldbörse des anderen schaut.
Nein, moralisch verwerflich ist, wenn sich Leute, die die Taschen schon voll genug haben, immer noch versuchen, mehr und mehr zu raffen auf Kosten der Allgemeinheit.
Und wenn jemand mit 1000Bramer 10% von seinem Gehalt zahlen soll und jemand mit einem Gehlat von 100.000 Bramer auch, dann ist das höchst ungerecht und wird von der VL so nicht geduldet werden.
Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 11:57
von Hajo Poppinga
Das ist Klassenkampfpropaganda und schlicht unfug. Das Manager-Beispiel, auf das Du hier sicherlich anspielst, mag sich zwar gut zur Stammtischpolemik eignen, verfehlt tatsächlich aber. Denn diese Menschen "raffen sich die Taschen" nicht auf Kosten der "Allgemeinheit" voll. Vielmehr leiten sie Konzerne in verantwortungsvollen Positionen und übernehmen damit Verantwortung für Millionen- bis Milliardenwerte und eine große Anzahl von Arbeitsplätzen. Diese Verantwortung entlohnt dann der Konzern und nicht etwa die Allgemeinheit.
Wo ich allerdings Verbesserungsbedarf sehe, ist bei sog. "Malus-Regelungen". Es darf nur ein festes Grundgehalt geben, führt der Manager sein Unternehmen zu einem guten Ergebnis, hat er einen Bonus verdient, fällt das Ergebnis schlecht aus, muß es einen Malus, also einen Gehaltsabzug, geben. Das ist gerecht.
Mal davon abgesehen, daß ich ohnehin gegen Unternehmen mit Haftungsbegrenzungen und riesige Unternehmenskonglomerate bin. Die wirkliche Garantie für verantwortungsbewußtes Unternehmertum bieten die eignergeführten Konzerne, die Familienunternehmen. Dahinter steht eine Eignerfamilie mit einem Interesse am langfristigen Erfolg des Unternehmens. Davon profitieren alle und dies sollten wir fördern.
Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 12:06
von Fiete Schulze
Original von Hajo Poppinga
Das ist Klassenkampfpropaganda und schlicht unfug. Das Manager-Beispiel, auf das Du hier sicherlich anspielst, mag sich zwar gut zur Stammtischpolemik eignen, verfehlt tatsächlich aber. Denn diese Menschen "raffen sich die Taschen" nicht auf Kosten der "Allgemeinheit" voll. Vielmehr leiten sie Konzerne in verantwortungsvollen Positionen und übernehmen damit Verantwortung für Millionen- bis Milliardenwerte und eine große Anzahl von Arbeitsplätzen. Diese Verantwortung entlohnt dann der Konzern und nicht etwa die Allgemeinheit.
...das ist ein ganz anderes Thema. Hier gehts darum, ob ein einheitlicher Steuersatz fair ist und da sage ich klar: Nein!
Beispiele wurde hier schon aufgezeigt. Es ist einfach keine gerechte Belastung damit möglich, für den einen sind 10% verdammt viel Geld von seinem Gehalt, besonders bei den Leuten mit kleinerem Einkommen und der Andere lächelt müde drüber.
Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 12:10
von SRM
Fakt ist doch, dass durch die momentane progressive Besteuerung eine massive Ungleichbehandlung herrscht. Gerade die Mittelverdiener sind durch die Sprünge der Steuersätze extrem benachteiligt und das wird die Koalition korrigieren.
Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 12:13
von Fiete Schulze
Original von SRM
Fakt ist doch, dass durch die momentane progressive Besteuerung eine massive Ungleichbehandlung herrscht. Gerade die Mittelverdiener sind durch die Sprünge der Steuersätze extrem benachteiligt und das wird die Koalition korrigieren.
Fakt ist aber auch, dass die Flat-Tax ebenfalls ungerecht ist und keine zufriedendstellende Lösung ist.
Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 12:15
von SRM
Original von Fiete Schulze
Fakt ist aber auch, dass die Flat-Tax ebenfalls ungerecht ist und keine zufriedendstellende Lösung ist.
Diese Diskussionen wurden in der Vergangenheit ausgiebig diskutiert, führende Ökonomen haben die Vorteile ausgeführt und die Linke tobt. Same procedure as every time. Die Debatte werden wir im UP führen.
Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 15:03
von Hans-Adam Schenk Pfeiffer zu Lissa
Original von Fiete Schulze
Nein, moralisch verwerflich ist, wenn sich Leute, die die Taschen schon voll genug haben, immer noch versuchen, mehr und mehr zu raffen auf Kosten der Allgemeinheit.
Wollen Sie ernsthaft diskutieren oder deoch lieber polemisieren, Herr Schulze?
Original von Fiete Schulze
Und wenn jemand mit 1000Bramer 10% von seinem Gehalt zahlen soll und jemand mit einem Gehlat von 100.000 Bramer auch, dann ist das höchst ungerecht und wird von der VL so nicht geduldet werden.
Nein, Herr Schulze, das ist nicht ungerecht, das verletzt bestenfalls Ihr privates Gerechtigkeitsempfinden. Für jeden ist Gerechtigkeit etwas anderes.