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Verfasst: So 30. Aug 2009, 12:44
von Rafael van der Linden
In Sachsen hat die CDU sowohl mit Alt- als auch mit Neu-Ministerpräsident einen Skandal nach dem anderen und darf mit einem Wahlerfolg rechnen.
Im Saarland macht Peter Müller (CDU) einen seriösen und vergleichsweise ruhigen Job und hier bahnt sich ein Regierungswechsel an.
In Thüringen will die Mehrheit der Wähler einen Wechsel und favorisiert Rot-Rot-Grün. Und hier streiten sich Ramelow (Linke) und Matschie (SPD) um den Ministerpräsidenten-Posten und das, obwohl die programmatischen Inhalte von Linkspartei und SPD in Thüringen sehr ähnlich sind.
Man darf gespannt sein.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 18:06
von Lady Enigma
Das scheint lustig zu werden...
Verfasst: So 30. Aug 2009, 18:48
von Heinrich Julius von Jagonburg
Wasn Kuddelmuddel. Wie in Weimar.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 19:04
von Lady Enigma
Ganz so schlimm ist es glücklicherweise noch nicht. Obwohl Rot Rot Grün(egal, wo)
schon als Möglichkeit schlimmer als die Schweinegrippe ist.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 20:13
von Helmut Hennrich
Original von Lady Enigma
Ganz so schlimm ist es glücklicherweise noch nicht. Obwohl Rot Rot Grün(egal, wo)
schon als Möglichkeit schlimmer als die Schweinegrippe ist.
Als die erste rot-grüne Landesregierung unter Holger Börner gebildet wurde - mit Joschka Fischer übrigens als Umweltminister - wurde auch das Chaos prophezeit ... So langsam kann ich das Geschrei nicht mehr hören, auch wenn ich der Linkspartei als andere als sympathisch gegenüberstehe.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 20:33
von Rafael van der Linden
Original von Helmut Hennrich
So langsam kann ich das Geschrei nicht mehr hören, auch wenn ich der Linkspartei als andere als sympathisch gegenüberstehe.
Ich bin keiner von denen, die da laut "Kommunismus" rufen oder "Weltuntergang". Und manche Sachen gehen einem auch auf die Nerven, wenn man ständig eine Leier hört.
Aber: Wenn die NPD mit ein paar Prozent in einen Landtag kommt schreien auch schon seit Jahren viele. Und da könnte man genau so sagen: Langsam geht mir das auf die Nerven, akzeptiert doch endlich, dass eine NPD-Regierungsbeteiligung nicht immer ausgeschlossen werden kann.
Wenn manche die Linkspartei schon 2005 als Bedrohung für die freiheitlich-demokratische Ordnung gesehen haben und das 2009 immer noch so sehen, sagen diese das halt immer noch. Auch wenn es manche schon langweilt.
RE: Landtagswahlen Elbe, Gera und Saar
Verfasst: Mo 31. Aug 2009, 15:14
von Damian Fuller
Hier die Ergebnisse schlicht, aber anschaulich graphisch dargestellt. Unter Berücksichtigung des Nichtwähleranteils:
Die Gründe der Nichtwähler fürs nichtwählen, z.B. 'Alle Parteien unglaubwürdig', 'Wahlen ändern ja eh nichts', 'Ich bin zufrieden mit den Verhältnissen', 'Kein Interesse an Politik' etc. wurden dabei nicht ermittelt.
Verfasst: Mo 31. Aug 2009, 16:04
von pjotr
Original von Rafael van der Linden
Aber: Wenn die NPD mit ein paar Prozent in einen Landtag kommt schreien auch schon seit Jahren viele. Und da könnte man genau so sagen: Langsam geht mir das auf die Nerven, akzeptiert doch endlich, dass eine NPD-Regierungsbeteiligung nicht immer ausgeschlossen werden kann.
Wenn manche die Linkspartei schon 2005 als Bedrohung für die freiheitlich-demokratische Ordnung gesehen haben und das 2009 immer noch so sehen, sagen diese das halt immer noch. Auch wenn es manche schon langweilt.
Na man muss aber auch die Realität sehen. Und die Politik der NPD in Dresden hat halt im Gegensatz zur Politik der Linken nicht viel mehr Substanz als Anträge zum Dresdner "Bombenholocaust".
Verfasst: Mo 31. Aug 2009, 17:17
von Lady Enigma
Original von Helmut Hennrich
Als die erste rot-grüne Landesregierung unter Holger Börner gebildet wurde - mit Joschka Fischer übrigens als Umweltminister - wurde auch das Chaos prophezeit ... So langsam kann ich das Geschrei nicht mehr hören, auch wenn ich der Linkspartei als andere als sympathisch gegenüberstehe.
Mir geht es lediglich um die Politik, die dabei herauskommt. Was Rosarot-Rot allein anrichten können, sehe ich in Berlin. Und wenn dann noch die Grünen dazu kommen...
Und was die NPD angeht? Man soll sie doch einfach in SACHLICHEN Auseinandersetzungen stellen, statt seine Betroffenheit zum Ausdruck zu bringen und sie zu ignorieren oder demonstrativ den Saal zu verlassen, was ich übrigens ziemlich undemokratisch finde.
Nur leider weiß man genau, daß das auch nach hinten losgehen kann.
Verfasst: Mo 31. Aug 2009, 18:10
von Rafael van der Linden
Original von pjotr
Na man muss aber auch die Realität sehen.
Ab und zu, auch wenn das auch oft nervt.
Und die Politik der NPD in Dresden hat halt im Gegensatz zur Politik der Linken nicht viel mehr Substanz als Anträge zum Dresdner "Bombenholocaust".
Das stimmt schon. Allerdings könnte man deswegen umgekehrt sagen, dass die Linkspartei viel gefährlicher sei als die Knallköpfe von der NPD.