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Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 21:03
von Fiete Schulze
Original von Montgomery Scott

Das will ich doch gar nicht. Ich möchte das geltende Recht beibehalten. Sie wollen es ändern.
=)

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 21:16
von Arthur von Mauerbach
Original von Montgomery Scott

Das will ich doch gar nicht. Ich möchte das geltende Recht beibehalten. Sie wollen es ändern.
Ich glaube wir haben uns missverstanden, ich meine das Recht das mit diesem kürzlichen Gesetzesbeschluss geltend gemacht wurde, sprich die neue Trennung in "Lebensgemeinschaft" und "Ehe". ;)

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 21:26
von Montgomery Scott
Original von Albert von Mauerbach
Ich glaube wir haben uns missverstanden, ich meine das Recht das mit diesem kürzlichen Gesetzesbeschluss geltend gemacht wurde, sprich die neue Trennung in "Lebensgemeinschaft" und "Ehe". ;)
Ist es ja noch gar nicht. Falls Sie es übersehen haben, befinden wir uns hier gerade auf eine Pressekonferenz, auf der der Präsident verkündet hat, dass er das Gesetz unterschreiben wird und dass sich die Gerichte mit dem Fall befassen werden.

Die Argumente dagegen sind doch nun wirklich hinlänglich bekannt: Homosexuellen wird in einem wichtigen Bereich des Zivilrechts die verfassungsmäßige Gleichbehandlung aberkannt.

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 21:30
von Arthur von Mauerbach
Original von Montgomery Scott

Ist es ja noch gar nicht. Falls Sie es übersehen haben, befinden wir uns hier gerade auf eine Pressekonferenz, auf der der Präsident verkündet hat, dass er das Gesetz unterschreiben wird und dass sich die Gerichte mit dem Fall befassen werden.

Die Argumente dagegen sind doch nun wirklich hinlänglich bekannt: Homosexuellen wird in einem wichtigen Bereich des Zivilrechts die verfassungsmäßige Gleichbehandlung aberkannt.
Dann müssen wir in diesem Zusammenhand wohl die Verfassung ändern. :D

Aber eigentlich wollte ich ja wissen mit welchen Argumenten sie das Recht der Homosexuellen auf eine Homoehe stützen.

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 21:39
von Montgomery Scott
Original von Albert von Mauerbach
Dann müssen wir in diesem Zusammenhand wohl die Verfassung ändern. :D
Das könnte Ihnen so passen. Aber zum Glück gibt es in unserer Union keine Mehrheit für Bestrebungen, die sich gegen unsere demokratische Grundordnung richten.
Aber eigentlich wollte ich ja wissen mit welchen Argumenten sie das Recht der Homosexuellen auf eine Homoehe stützen.
Weil die Heterosexuellen es haben. Das ist nach dem Gleichheitsgrundsatz der Maßstab.

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 21:55
von Joeli Veitayaki
Original von Patrick Behrens-Nilsson
Die Westlichen Inseln beteiligen sich an der Klage.
Ich bin auch recht zuversichtlich, dass diese Erfolg hat. Falls nicht, wird es in der nächsten LP wieder geändert. :)
FALSCH ! Sie beteiligen sich an der Klage, sind ja noch grade rechtzeitig Premierministerin geworden.

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 21:58
von Montgomery Scott
Original von Joeli Veitayaki
Sie beteiligen sich an der Klage
In seiner Funktion als Premierminister in Repräsentation seines Unionslandes. Also beteiligt sich das Unionsland an der Klage :)

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 22:44
von Arthur von Mauerbach
Original von Montgomery Scott
Weil die Heterosexuellen es haben. Das ist nach dem Gleichheitsgrundsatz der Maßstab.
Ah, verstehe. Nun, dann darf man annehmen dass der Unionskanzler auch nur das Gehalt eines einfachen Bürgers beziehen dürfte, oder noch besser: jeder einfache Bürger sollte das Gehalt des Unionskanzlers erhalten. Einfach aus dem Prinzip: Weil der es hat, darf ich es auch haben.

Wo bleibt die Moral? Die Ethik?

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 22:46
von Gustav von Struve
Im Innersten meiner konservativen Seele beglückwünsche ich den Herrn Unionspräsidenten zu seiner Entscheidung.

sprachs und polierte den Ehering an seiner Hand wieder auf

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 22:47
von James Didot
Das Heilige Sakrament der Ehe ist allein der Kirche vorbehalten. Sie hat darauf gewissermaßen ein Monopol, denn sie hat diese Errungenschaft überhaupt erst groß gemacht.

Der Staat hat kein Recht, diesen Begriff zu dehnen und zu pervetieren wie es ihm in den Sinn kommt.

Letztlich sind doch gerade die "Homo-Ehen"-Befürworter diejenigen, die den anderen mangelnde Toleranz vorhalten, selbst ohne jegliche Toleranz gegenüber jenen. Anstatt auf die Empfindungen jener Rücksicht zu nehmen, die Ehe so zu achten wie sie ist, und den Begriff "Lebensgemeinschaft", der gemeinhin keine Schlechterstellung bedeutet, hinzunehmen, reitet man auf diesem einem Begriff um, weil nur damit gäbe es ja endgültige Gleichberechtigung.
Aber dies ist ein Trugschluss.

Und wer den sachlichen Grund anhand der Fähigkeit der Familienplanung ieS, sprich zur Fortpflanzung, zur Unterscheidung von homosexuellen und heterosexuellen Beziehungen negiert, der hat nicht verstanden, daß die Frage wie eine Gesellschaft wächst, sich fortpflanzt und vermehrt, entscheidende Bedeutung für das Wohl einer staatlichen Gemeinschaft besitzt, gerade in puncto Generationenvertrag.