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Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 10:19
von Klaus Quistorp
Original von Klaus Quistorp
Der Chef einer Landesexekutive muss andere Qualitäten aufweisen als ein Mann der Legislative im Parlament. Womöglich wären viele Personen in einer dieser beiden Funktionen höchst erfolgreich - versagen aber in der anderen kläglich.
Ich möchte meine Ausführungen durch ein konkretes Beispiel ergänzen und anhand dessen Konflikte aufzeigen, die sich mit der Verquickung von Landesexekutivamt und UV-Landesmandant ergeben:

Wäre ich wahlberechtigter Bürger Roldems, würde ich mit großer Wahrscheinlichkeit Herrn Montary zum Premierminister wählen - denn in seiner Funktion als roldemischer Regierungschef leistet er unzweifelhaft hervorragende Arbeit, treibt die Ausgestaltung voran, etc. Keinesfalls jedoch würde ich Herrn Montary in der Unionsversammlung sehen wollen, denn er betreibt auf Unionsebene (meiner bescheidenen Meinung nach) häufig schlicht unproduktive Obstruktionspolitik.

Was täte ich nun also, wären PM-Amt und UV-Landesmandat miteinander verbunden? Wähle ich Montary nicht, schade ich dem Land, wähle ich Montary, schade ich der Union...

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 10:57
von Palin Waylan-Majere
Original von SRM

Was in den letzten Monaten auch keinen Sinn gemacht hätte, da sich der Unionsrat gegen alles und jeden stellte. Das hat sich erst in den letzten Wochen geändert.
Hm? Gegen welches Gesetz hat der Rat denn in letzter Zeit Einspruch erhoben?

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 11:23
von Rincewind
Original von Klaus Quistorp
Was täte ich nun also, wären PM-Amt und UV-Landesmandat miteinander verbunden? Wähle ich Montary nicht, schade ich dem Land, wähle ich Montary, schade ich der Union...
Besteht das Dilemma momentan durch das Mandat im Unionsrat nicht auch? ;)

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 12:21
von Klaus Quistorp
Original von Rincewind
Besteht das Dilemma momentan durch das Mandat im Unionsrat nicht auch? ;)
Nein - jedenfalls nicht im selben Ausmaß. Der Unionsrat kann zwar verzögern, aber letztlich nicht wirklich effektiv etwas verhindern. Außerdem ist die Stabilität der Regierung nicht von ihm abhängig.

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 13:23
von Michael Schneider
Original von Klaus Quistorp

Ich möchte meine Ausführungen durch ein konkretes Beispiel ergänzen und anhand dessen Konflikte aufzeigen, die sich mit der Verquickung von Landesexekutivamt und UV-Landesmandant ergeben:

Wäre ich wahlberechtigter Bürger Roldems, würde ich mit großer Wahrscheinlichkeit Herrn Montary zum Premierminister wählen - denn in seiner Funktion als roldemischer Regierungschef leistet er unzweifelhaft hervorragende Arbeit, treibt die Ausgestaltung voran, etc. Keinesfalls jedoch würde ich Herrn Montary in der Unionsversammlung sehen wollen, denn er betreibt auf Unionsebene (meiner bescheidenen Meinung nach) häufig schlicht unproduktive Obstruktionspolitik.

Was täte ich nun also, wären PM-Amt und UV-Landesmandat miteinander verbunden? Wähle ich Montary nicht, schade ich dem Land, wähle ich Montary, schade ich der Union...
Exzellentes Beispiel.

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 14:09
von Brian Mason
Dieser Vorschlag spart KEIN Personal ein. Du hast wieder dreizehn Abgeordnete und brauchst ja dann trotzdem noch dann die Länderregierungschefs. Und die, die als Abgeordnete fungieren, fehlen ihren Unionsländern als potentielle Landeschefs.

Unser Ziel muss es sein, so wenig wie möglich strukturell zu verändern, auf so wenig wie möglich zu verzichten und so viel wie möglich damit zu erreichen.
Original von Palin Waylan-Majere
Beide Modelle führen dazu, dass es (ich bin da auf der Linie der Rockefeller-Argumentation) einen großen Wahltermin gibt - in den Monaten dazwischen passiert dann so ziemlich genau ... nichts.
:klatsch:

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 14:29
von Rincewind
Original von Brian Mason
Dieser Vorschlag spart KEIN Personal ein. Du hast wieder dreizehn Abgeordnete
Falsch. Jetzt 11 + 7 = 18
Neu -> 6 + 7 = 13 -> Einsparung 5 Sitze.

Vielleicht solltest du Grundlagen der Mathematik wiederholen.

Dein Vorschlag mit zwei Kammern und 7 Köpfigem Parlament hat sogar Vierzehn.

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 14:35
von Montgomery Scott
Original von Rincewind

Falsch. Jetzt 11 + 7 = 18
Neu -> 6 + 7 = 13 -> Einsparung 5 Sitze.

Vielleicht solltest du Grundlagen der Mathematik wiederholen.

Dein Vorschlag mit zwei Kammern und 7 Köpfigem Parlament hat sogar Vierzehn.
Sie bedenken aber nicht, dass die Parlamentarier nicht mehr in Personalunion mit den Regierungschefs der Unionsländer gewählt werden können.

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 14:47
von Rincewind
Ausgeschlossen ist dies nicht, sofern sie kein Mitglied der Unionsregierung werden.

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 15:44
von Montgomery Scott
Aber auch nicht mehr die Regel.