Beiträge: 1051
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 14:55
Ich kriege Würgereize, wenn ich sehe, wie hinter verschlossenen Türen (schlecht) über die Zukunft der Demokratischen Union debattiert wird. Die Diskussion muss ins öffentliche Leben hinausgetragen werden. Es genügt nicht, Kompetenzen neu zu regeln und Ämter abzuschaffen. Die Einstellung der aktiven Bürgerinnen und Bürger muss sich wandeln.
An erster Stelle muss wieder die Partei stehen. Dann müssen Ämter da sein, die einen Reiz darstellen, besetzt zu werden. Denn warum ist man Politiker? Veränderungswille auf der einen Seite, auf der anderen der Reiz der Macht, der Reiz, seine Signatur mit möglichst vielen Titeln schmücken zu können. Ob nun in der Union oder regional ist Jacke wie Hose, Hauptsache Engagement. Nun, wie schaffen wir das?
Ich habe nachgedacht und habe überlegt, dass wenn man das Verhältniswahlrecht oder wie auch immer man das jetzige Recht in der Union bezeichnen will gegen das Mehrheitswahlrecht ersetzt, man so einige Dinge verbessern könnte: Wir könnten sagen, dass die Bürger eines Unionslandes je zwei Abgeordnete (oder von mir aus je nach Einwohnerzahl, erstmal scheißegal) stellen, die die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten. Ich will das jetzt nicht länger ausführen, wie das laufen kann, jedem sollte der Begriff Mehrheitswahlrecht ein Begriff sein. Warum? Einereits profitieren die Länder, indem ihnen eine weitere nicht unwichtige Funktion zukommt. Außerdem bin ich mir sicher, dass gewisse Leute beispielsweise in die Katistanische Einöde ziehen, um dort ein wenig aktiv zu werden, somit ein wenig Ansehen und Popularität ernten und dann auf die Stimmen der Bürger dort setzen, um ins Unionsparlament einzuziehen. Ein gesteigerte Aktivität in den Unionsländern also, das Gleichgewicht von aktiven Politikern in den einzelnen Unionsländern würde wiederhergestellt und nicht wie jetzt siebzig Aktive in Imperia und ein dicker Schwarzer auf den Westlichen Inseln. Zudem würden kleine Parteien geschwächt, die wie wir ja schon richtig feststellten, eher ein Hindernis der Demokratischen Union sind, zumindest was das blühende Parteienwesen angeht.
An erster Stelle muss wieder die Partei stehen. Dann müssen Ämter da sein, die einen Reiz darstellen, besetzt zu werden. Denn warum ist man Politiker? Veränderungswille auf der einen Seite, auf der anderen der Reiz der Macht, der Reiz, seine Signatur mit möglichst vielen Titeln schmücken zu können. Ob nun in der Union oder regional ist Jacke wie Hose, Hauptsache Engagement. Nun, wie schaffen wir das?
Ich habe nachgedacht und habe überlegt, dass wenn man das Verhältniswahlrecht oder wie auch immer man das jetzige Recht in der Union bezeichnen will gegen das Mehrheitswahlrecht ersetzt, man so einige Dinge verbessern könnte: Wir könnten sagen, dass die Bürger eines Unionslandes je zwei Abgeordnete (oder von mir aus je nach Einwohnerzahl, erstmal scheißegal) stellen, die die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten. Ich will das jetzt nicht länger ausführen, wie das laufen kann, jedem sollte der Begriff Mehrheitswahlrecht ein Begriff sein. Warum? Einereits profitieren die Länder, indem ihnen eine weitere nicht unwichtige Funktion zukommt. Außerdem bin ich mir sicher, dass gewisse Leute beispielsweise in die Katistanische Einöde ziehen, um dort ein wenig aktiv zu werden, somit ein wenig Ansehen und Popularität ernten und dann auf die Stimmen der Bürger dort setzen, um ins Unionsparlament einzuziehen. Ein gesteigerte Aktivität in den Unionsländern also, das Gleichgewicht von aktiven Politikern in den einzelnen Unionsländern würde wiederhergestellt und nicht wie jetzt siebzig Aktive in Imperia und ein dicker Schwarzer auf den Westlichen Inseln. Zudem würden kleine Parteien geschwächt, die wie wir ja schon richtig feststellten, eher ein Hindernis der Demokratischen Union sind, zumindest was das blühende Parteienwesen angeht.
Beiträge: 1987
Registriert: Sa 28. Jun 2008, 15:33
Analphabet der Staatswissenschaft.Original von Michael Schneider
Gewaltenteilung, Sie Analphabet der Staatswissenschaft, bezieht sich auf Legislative, Judikative und Exekutive und damit diese so wenig wie möglich zu verschränken. Nicht darauf wie innerhalb einer Gewalt diese wieder aufgeteilt werden soll.
Suchen Sie mal in Ihrem Lexikon nach vertikaler und horizontaler Gewaltenteilung, Sie Looser.
Wolfgang Müller
Imperialkanzler der Republik Imperia a.D.
Stellvertretender Vorsitzender der Linken Liste e.V.
Präsident des Imperianischen Fußballverbandes
Imperialkanzler der Republik Imperia a.D.
Stellvertretender Vorsitzender der Linken Liste e.V.
Präsident des Imperianischen Fußballverbandes
Beiträge: 1384
Registriert: Mi 23. Mai 2007, 14:09
In erster Linie wohl, weil du nicht eingeladen bist, wie?Original von Brian Mason
Ich kriege Würgereize, wenn ich sehe, wie hinter verschlossenen Türen (schlecht) über die Zukunft der Demokratischen Union debattiert wird.
Diskutieren kann doch jeder in der Öffentlichkeit und am Ende muss es sowieso einem Volksentscheid standhalten, ich seh da kein Problem.
Richtig. Ganz mein Programm. Daher auch der 2-Stimmen Vorschlag. Durch die Listen bekommen vor allem große Parteien mehr Macht.An erster Stelle muss wieder die Partei stehen. Dann müssen Ämter da sein, die einen Reiz darstellen, besetzt zu werden. Denn warum ist man Politiker?
Ein reines Mehrheitswahlrecht bringt in der Hinsicht wenig. Das macht unionsweite Parteien überflüssig, denn was bringt es wenn ihr zwar größte Partei seid, aber in jedem Land nur 1 Mitglied habt. Lokale Parteien oder Personen werden dadurch gefördert.

Beiträge: 1051
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 14:55
Ja, natürlich. Und damit repräsentiere ich dann alle nicht Ämter innehabenden Unionsbürger.Original von Rincewind
In erster Linie wohl, weil du nicht eingeladen bist, wie?
Es hat einen sehr endgültigen Touch. Mich nervt das.Original von Rincewind
Diskutieren kann doch jeder in der Öffentlichkeit und am Ende muss es sowieso einem Volksentscheid standhalten, ich seh da kein Problem.
Nie von gehört. Erklär!Original von Rincewind
Richtig. Ganz mein Programm. Daher auch der 2-Stimmen Vorschlag.
Meinst du? Eventuell. Ich glaube aber schon, dass das Problem im Kern beim Wahlrecht und der Größe des Unionsparlaments liegt. Das ist nicht wirklich attraktiv mehr.Original von Rincewind
Ein reines Mehrheitswahlrecht bringt in der Hinsicht wenig. Das macht unionsweite Parteien überflüssig, denn was bringt es wenn ihr zwar größte Partei seid, aber in jedem Land nur 1 Mitglied habt. Lokale Parteien oder Personen werden dadurch gefördert.
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Registriert: Mi 5. Nov 2008, 15:58
Beiträge: 8348
Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Persönlich halte ich den alten VU-Vorschlag weiterhin für die gangbarste Lösung. Wir kombinieren Mehrheits- und Verhältniswahlrecht, indem jedes Unionsland einen Abgeordneten ins Unionsparlament schickt, der dort gewählt wird. Gleichzeitig werden 8 Abgeordnete über Listen ins Unionsparlament gewählt. So verknüpfen wir die Vorteile des lohnenswerten Engagements in einem Unionsland mit dem Anreiz, sich in Parteien zu organisieren.
Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
Unionspräsident a.D.
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Registriert: Mi 5. Nov 2008, 15:58
Nur wird jetzt schon darüber gemeckert, dass zu viele Abgeordnete im Unionsparlament sitzen. Dann nochmal 5 dazu ist doch schon recht viel. Wenn wir eines Tages wieder aus dieses Politikverdrossenheit herraus kommen und mehr Jungpolitiker haben, denke ich ist dieses System sehr gut. Aber in der jetztigen Situation bestimmt überdimensioniert.
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Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Beiträge: 133
Registriert: Mi 5. Nov 2008, 15:58
Naja wir brauchen 7 Ministerpräsidenten 16 Abgeordnete für das UP, einen Unionspräsidenten. Das sind also mindestens 24 Posten die zu besetzen sind. Sehr viel mehr aktive Einwohner haben wir doch schon nciht mehr. Ausserdem sind die letzten Wahlkämpfe doch ziemlich ein schläfernd gewesen und jetzt einen Wahlkampf auf Länderebene und auf Unionsebene ein zuführen. Übersteigt, das nicht ein wenig die Ressourcen?
Beiträge: 4333
Registriert: Mi 9. Mai 2007, 00:28
Warum sollte sie nicht hoch sein? Dann geht vielleicht mal Parteienzersplitterung verloren bzw. diese Ein-Mann-Listen. Die waren ne Zeitlang gut, auch für mich, aber Ehrlichekitshalber nicht unbedingt sinnvoll und förderlich für eine Micronation wie unsere.Original von Hajo Poppinga
Naja, die frage ist halt, wo man sonst einspart.Man muß halt aufpassen, daß man die Stimmhürden, also die faktische Sperrklausel für die Listenabgeordneten, nicht zu hoch werden läßt, indem nur wenige Sitze gewählt werden.