Original von Montgomery Scott
Tatsächlich sind aber auch nicht die tatsächlichen Monopole das Problem sondern die Oligopole. Das hat Marx tatsächlich falsch gesehen. Diese Variante der Akkumulation und Marktmacht ist jedoch unübersehbar.
Richtig. Allerdings gibt es auch hiergegen ein gutes Mittel: Aufrechterhaltung des Wettbewerbs - in Deutschland wunderbar als
Soziale Marktwirtschaft bezeichnet.
Je stärker die Konkurrenz, desto naheliegender das Bemühen, sie nach Möglichkeit durch oligopolistische und monopolistische Praktiken, also durch die Akkumulaion privatwirtschaftlicher Macht einzuschränken. Hiergegen ergriffen die USA auf Initiative eines "Anti-Trust-Movement" schon früh gesetzliche Maßnahmen (Sherman Act, 1890, Clayton Act 1914), die in der Folge vorbildhaft für die wettbewerbsfördernde Gesetzgebung in anderen Ländern wurden.
Franz-Xaver Kaufmann: Varianten des Wohlfahrtsstaates
Und in Deutschland sieht die Situation noch vorbildhafter aus. Ausgenommen sind hier die ehemaligen Staatsmonopolisten, die eine solche Macht und Größe haben, dass die nur ganz schwer in bestehende Märkte integrierbar sind und ihre (ehemalige) Monopolstellung immer noch bis zu den Grenzen ausschöpfen: Stasikom, Deutsche Post, Bahn...
Original von Jafari Majes
Kannst du es mit deinem Gewissen überhaupt vereinbaren, diesen Kommunistenbrowser zu benutzen?
Ich bin ja auch Technokrat
Davon abgesehen, Software ist immateriell und damit was vollkommen anderes. Auf materielle Dinge läßt sich das Open-Source-Prinzip dummerweise nicht so einfach übertragen...
Richtig. Immatrielle Güter wie Software, digitale Musik, Bilder, Videos, Dateien etc. sind etwas wunderbares. Du kannst sie vervielfältigen ohne dass die ursprüngliche Datei Schaden nimmt.
Das Hauptziel der VWL ist ja eben die Überwindung der Knappheit. Bis wir bei Star Trek angelangt sind und einfach einer Maschine sagen was wir wünschen dauert es noch ein bißchen, aber eine digitale Datei ist theoretisch gesehen nicht mehr knapp.
(Urheberrechte etc. einmal - der Einfachheit - außen vor gelassen)