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Verfasst: Di 13. Nov 2007, 15:40
von Nikolaus Traube
kommt auf dem Weg zum Kanzleramt am Knast vorbei und spuckt fröhlich gegen das Häuschen am Eingang*
Verfasst: Di 13. Nov 2007, 21:47
von Literoy Goldheart
*fällt bei dem besch... Wetter nicht wirklich auf...*
Verfasst: Do 22. Nov 2007, 18:37
von Madonna Ritchie-Ashcraft
Original von Andreas O'Sullivan
Ich bin sehr erfreut über ihren Besuch. Ich habe nicht damit gerechnet, dass mich jemand hier besuchen kommt. Außer vielleicht meinen verfluchten Bruder, damit er mir wieder Vorträge halten kann. DEshalb bin ich über ihr Angebot sehr erfreut.
Ich werde Ihnen sicherlich keine Vorträge halten - so viele Männer hier, da habe ich gedacht als Frau Ihren Alltag hier zu erleichtern. Wer weiß, wie lange Sie einsitzen müssen. Weiß man darüber schon Bescheid?
flüstert zurück
Ja, diese werten Herren sind immer hier anwesend. Das Problem ist vor allem, dass sie von den Westlichen Inseln stammen.
Furchtbar. Ich war noch nie im Knast, aber ich stelle es mir sehr schlimm vor, wenn man gar nichts mehr machen kann und immer jemand ständig hier einen anschaut. Außerdem wäre eine Zelle für mich viel zu klein - ich wüsste nicht, wo ich meine ganzen Koffer unterbringen sollte =)
Verfasst: So 25. Nov 2007, 11:57
von William C. Ashcraft
Das Telefon klingelt im Büro des Gefängnisdirektors
Unionsrichter Dr. von Metternich hier, ich müsste dringend mit dem Untersuchungshäftling Jonathan von Metternich sprechen. Wäre das möglich?
Verfasst: So 25. Nov 2007, 18:00
von Literoy Goldheart
Prinzipiell ja, Herr Metternich, Jonathan, ist allerdings manchmal etwas eigen in der Wahl seiner Gesprächspartner. Erlauben Sie einen Mitschnitt, um etwaige Angriffe wegen Befangenheit bereits im Vorfeld abzuwehren?
Verfasst: So 25. Nov 2007, 21:03
von William C. Ashcraft
Tun Sie was Sie nicht lassen können.
Verfasst: Di 27. Nov 2007, 00:14
von William C. Ashcraft
Würden Sie ihn nun endlich herholen? Oder muss ich erst im Justizministerium anrufen und mich über Sie beschweren? Ich habe wie Sie sich vielleicht denken können nicht den ganzen Tag Zeit.
Verfasst: Di 27. Nov 2007, 11:10
von Jonathan Metternich Hughes
Wird von zwei Wächtern in den Empfangsraum geleitet.
Was ist denn das für ein Gekeife im Empfangsraum? Vielleicht ist es dringender, unter den Besuchern für Ordnung zu sorgen, als sich um die Gefangenen zu kümmern. Schlagen Sie das bei der nächsten Dienstbesprechung mal vor.
Er nimmt Platz, die beiden Herren ziehen sich drei Schritte in den Hintergrund zurück.
Unionsrichter von Metternich, welch zweifelhafte Ehre. Was ist?
Verfasst: Di 27. Nov 2007, 12:53
von William C. Ashcraft
Hallo John.
Auch auf die Gefahr hin, dass es sich vielleicht etwas geheuchelt anhört.
Wie geht es dir?
Um ehrlich zu sein mache ich mir etwas Sorgen um dich. Du scheinst völlig resigniert zu haben. Nicht einmal den Haftprüfungstermin hast du wahrgenommen.
Deiner Schwester geht es soweit gut. Zu gut scheint mir.
Ich denke sie wird dich in den nächsten tagen auch besuchen kommen, sofern sie aus dem Urlaub nochmal zurückkehrt.
Wenn du irgendetwas brauchst oder ich bzw. wir sonst etwas für dich tun können meld dich bitte.
Ich denke du verstehst, dass ich in der Situation nicht anderst handeln konnte und den Haftbefehl gegen dich erlassen musste. In aller erster Linie bin ich Unionsrichter und dem Gesetz verpflichtet. Da kann ich keine Rücksicht auf irgendwelche familiären Beziehungen nehmen. ich denke das kannst du nachvollziehen. Und ich denke auch nicht das du in meiner Situation anderst gehandelt hättest.
Du kannst aber beruhigt sein, ich werde den Prozess gegen dich nicht führen. Das wird Prof. Dr. Schrobi übernehmen. Ich werde mich vermutlich um den Rest kümmern.
Verfasst: Di 27. Nov 2007, 15:43
von Jonathan Metternich Hughes
Herr Unionsrichter, ich gönne mir keine Sentimentalitäten. Ich bin politisch viel zu bedeutungsvoll, als dass der Haftprüfungstermin aus meiner Warte heraus zu einem konstruktiven Ergebnis hätte führen können.
Meiner Schwester geht es in der Tat gut, wie ich höre. Besser als jemals nach Ihrer Heirat, will mir scheinen. Allein das genügt mir zum Überwinden jeder potentiellen Resignation. Und damit bin ich noch nicht einmal auf Ihre ausstehende Enterbung und die Aberkennung des Fürsten-Titels durch die Hausversammlung derer von Metternich zu sprechen gekommen. Wer einem Sozialdemokraten derart dabei hilft, politisches Kapital aus einer Verhaftung zu schlagen, und anschließend den Familienbesitz der Öffentlichkeit zugänglich machen will, ist des Titels nicht würdig.
Mal ganz abgesehen davon, dass ich aus der derzeitigen Lage der Union und ihrer Länder drei Lehren ziehen kann: Ich hatte recht, ich habe recht und ich werde recht haben.