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Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 02:43
von Târâ Kasturbai Gyatso
Für einen Reichen der 1.000.000 Bramer im Monat verdient, sind 10% Steuern geradezu lächerlich niedrig, für einen Niedriglohner der 500 Bramer im Monat verdient, sind 10% geradezu unbezahlbar.

Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 06:15
von Gerhard Cheman
Wenn ich mich als Generalsekretär der KDU auch noch ganz kurz zum Thema äußern darf....

Wie hier schon bestätigt verhandeln Grüne, FLA und KDU über eine Koalition für diese Legislaturperiode.
Die Verhandlungen laufen bisher sehr kompetent, ideenreich und fair ab.
Natürlich gibt es auch kritische Punkte und Diskussionen, aber ich denke das ist normal und auch gut so.
Die Verhandlungen sind, wie schon beschrieben, sehr weit gekommen und ich denke und hoffe, dass wir in Kürze etwas Positives vermelden können.
Das Frau Bont dann Kanzlerin wird, versteht sich, dass hatten wir bereits angekündigt und dies wird, so Stand bisher, von den evtl. zuküftigen Koalitionspartnern auch mitgewünscht.

Nun, wie gesagt, ich denke und hoffe die Verhandlungen finden in Kürze einen positive Abschluss und wir werden eine gute Regierung für die Legislaturperiode stellen.
Wir nehmen uns viel vor und ich bin sicher wir werden viel erreichen.

Ich bin ebenso überzeugt, dass wir eine stets konstruktive und kompetente Koalition bekommen werden, die natürlich auch miteinander diskutieren wird, aber ich denke das ist dann auch gut und gewünscht und bringt uns, und unser Land, weiter.

Gedulden wir uns noch ein wenig, bevor es los geht.....

Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 06:17
von Gerhard Cheman
Achja, offizielle Verhandlungen zwischen VL und KDU hat es nicht gegeben, nur um die Frage zu beantworten.

Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 06:57
von SRM
Original von Târâ Kasturbai Gyatso
Für einen Reichen der 1.000.000 Bramer im Monat verdient, sind 10% Steuern geradezu lächerlich niedrig, für einen Niedriglohner der 500 Bramer im Monat verdient, sind 10% geradezu unbezahlbar.
Inhaltlich ist diese Polemik bereits falsch. Da die FLA einen Freibetrag einführen möchte, sind die Niedriglohner absolut auch prozentual niedriger besteuert als die Großverdiener.

Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 08:06
von Târâ Kasturbai Gyatso
Das ändert an der Ungerechtigkeit gar nichts, da die Reichen bei einer Flattax auf jeden Fall zu wenig und selbst, wenn der Freibetrag so hoch ist, dass die Niedriglöhner keine Steuern zahlen, dann müssen eben die, die gerade soviel bekommen, dass sie davon Leben können, soviel bezahlen, dass sie dann als arm gelten, und falls der Freibetrag auch die betrifft, müssen halt die, die armutsgefährdet sind, soviel bezahlen, dass sie am Existenzminimum leben müssen, und selbst, wenn der Freibetrag diese auch noch betrifft, dann müssen die einfachen Arbeiter und Bauern, soviel bezahlen, dass diese von Armut gefährdet sind. Eine Einheitssteuer ist also auf jeden Fall ungerecht.

Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 08:34
von SRM
Ich muss gestehen, dass ich dieser Argumentation nicht folgen kann.

Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 10:42
von Fiete Schulze
Original von Michael Heen

Was, bitte schön, ist an einer Flat-Tax ungerecht? Nehmen wir an, sie beträgt 10% des Brutto-Einkommens und jemand verdient 1000 Bramer, dann beträgt die steuerliche Belastung 100 Bramer. Er Zahlt damit deutlich weniger als jemand, der zum Beispiel 5.000 Bramer verdient und 500 Bramer an steuerlicher Belastung zu schultern hat. In meinen Augen ist eine solche Regelung absolut gerecht: die stärkeren Schultern tragen mehr als die schwächeren.
Nun ja, jemand der 1000 Bramer verdient, der muss jeden Bramer für Verpflegung, Kleidung u.s.w. ausgeben, dem tun 10% ganz anders weh als jemand der 5000Bramer verdient, der hat dann noch genug übrig, auch nach den Steuern.
Und je höher das Einkommen ist, je ungerechter wird eine Flat-Tax.
Was kümmert es jemanden mit 50.000 Bramer Einkommen jeden Monat, ob er 10 % Steuern zahlen muss...der freut sich darüber, ganz anders sieht das bei den Geringverdienern aus.
Im Verhältnis was kleinere Einkommen gegenüber größeren Einkommen in der Tasche behalten, ist eine Flat-Tax höchst ungerecht.

Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 10:51
von Hans-Adam Schenk Pfeiffer zu Lissa
Aber welche Motivation hat ein Bürger, mehr Geld zu verdienen, wenn sein Grenznutzen mit jedem Bramer abnimmt, indem er immer mehr Steuern auf dieses Mehr an Geld erhebt, also je mehr er arbeitet, auch relativ mehr an den Staat abtreten muss?

Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 10:58
von Palin Waylan-Majere
Original von Hans-Adam Schenk Pfeiffer
Aber welche Motivation hat ein Bürger, mehr Geld zu verdienen, wenn sein Grenznutzen mit jedem Bramer abnimmt, indem er immer mehr Steuern auf dieses Mehr an Geld erhebt, also je mehr er arbeitet, auch relativ mehr an den Staat abtreten muss?
Reaganomics? ;)

Verfasst: Mi 11. Nov 2009, 10:59
von Fiete Schulze
Ach Bitte...die Frage ist ja, ab wann wird ein Gehalt unverschämt. Manche Leute können gar nicht soviel arbeiten, wie sie sich jeden Monat in die Tasche ramschen.