Zum einen ist das eine äußerst schwache Begründung für den Niedergang des Empire, zum anderen wurde ein gewisser Staat erst durch sozialistische Umwälzung zum Imperium bzw. zur Supermacht.Original von Kreittmayr
Werden sie nicht. Das British Empire ist u.a. auch daran zerbrochen, dass das UK sozialistisch wurde.
Beiträge: 5996
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:23
Palin Waylan-Majere OEL
Altkanzler
Altkanzler
Beiträge: 2229
Registriert: Mi 28. Mär 2007, 20:25
Deshalb steht dort auch ein "u.a."Original von Palin Waylan-Majere
Zum einen ist das eine äußerst schwache Begründung für den Niedergang des Empire,
Allerdings auch nur, weil es ihm bedingt durch den historischen Kontext gelang sich parasitär - durch Eroberung, Raub, Versklavung und Entwicklungshilfe - die Technologie und Leistungskraft anderer anzueignen.zum anderen wurde ein gewisser Staat erst durch sozialistische Umwälzung zum Imperium bzw. zur Supermacht.
Es gibt da ein Buch von einem gewissen Werner Keller: "Ost Minus West Gleich Null. Der Aufbau Russlands durch den Westen."
Sophia Kreittmayr (FVP), Präsidentin des Unionsrates
Ministerpräsidentin des Freistaates Freistein
Unionsministerin des Inneren a.D.
Ministerpräsidentin des Freistaates Freistein
Unionsministerin des Inneren a.D.
Jungspund
Beiträge: 348
Registriert: Mo 11. Jun 2007, 15:35
Und unter Inkaufnahme von regelmäßigen großen Hungersnöten. Das konnten sich auch englische Sozialisten nicht leisten, da ihre Herrschaft nicht so stabil auf Diktatur aufgebaut war.Original von Kreittmayr
Allerdings auch nur, weil es ihm bedingt durch den historischen Kontext gelang sich parasitär - durch Eroberung, Raub, Versklavung und Entwicklungshilfe - die Technologie und Leistungskraft anderer anzueignen.
Damian Fuller
Beiträge: 910
Registriert: Fr 19. Okt 2007, 16:49
Jungspund
Beiträge: 348
Registriert: Mo 11. Jun 2007, 15:35
Naja, das auch, allerdings wären sie eventuell auch abgewählt worden, spätestens bei der dritten Hungersnot. Oder auch nicht. Der Glauben an eine Ideologie schlägt manchmal sehr erfolgreich gegen die Realität. Viele Russen trauern heute noch der "guten, alten" Zeit von Hunger, Verfolgung und Massendeportation - bzw. sozialer Gerechtigkeit und staatlicher Grundversorgung - nach.Original von Rainer Zufall
Vor allem konnten sie es sich nicht leisten, weil sie nicht Großrußlands schier unerschöpflichen Menschenreichtum hatte.
Damian Fuller
Kaiser
Beiträge: 2902
Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Ich hätte nicht gedacht, dass wir schon so weit sind, sowas offen im Fernsehen zu hören, aber doch:
n-tv Börsenmoderator Dr. Friedhelm Busch sagt im Liveinterview zur Finanzkrise, er habe sämtliche Aktien abgestoßen und seine Schulden zurückgezahlt; er rechne damit, dass in den kommenden Monaten reihenweise Banken kollabieren würden, deren Namen bisher noch nicht einmal angedeutet worden seien. Er rate dazu, in Deckung zu gehen.
Daraufhin eine sichtlich erschrockene Interviewführerin mit der Frage, was denn Durchschnittsbürger mit vielleicht Kindern tun sollten - und er meint nur, das wisse er auch nicht, es sei sicher sehr schwierig und wünsche denen viel Glück.
Zack, blendet n-tv aus dem Interview weg...
n-tv Börsenmoderator Dr. Friedhelm Busch sagt im Liveinterview zur Finanzkrise, er habe sämtliche Aktien abgestoßen und seine Schulden zurückgezahlt; er rechne damit, dass in den kommenden Monaten reihenweise Banken kollabieren würden, deren Namen bisher noch nicht einmal angedeutet worden seien. Er rate dazu, in Deckung zu gehen.
Daraufhin eine sichtlich erschrockene Interviewführerin mit der Frage, was denn Durchschnittsbürger mit vielleicht Kindern tun sollten - und er meint nur, das wisse er auch nicht, es sei sicher sehr schwierig und wünsche denen viel Glück.
Zack, blendet n-tv aus dem Interview weg...
Beiträge: 5381
Registriert: Do 15. Mär 2007, 12:30
Beiträge: 4333
Registriert: Mi 9. Mai 2007, 00:28
Kaiser
Beiträge: 2902
Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Also... ich weiss es auch nicht.Original von Michael Schneider
Also hebe ich lieber mein ganzes Geld von der Bank ab, Grimm? :>
Ich weiss, dass seit der faktischen Pleite von Hypo Real Estate in den Großbanken massive Angst vor einem Bank Run besteht. Absehbar scheint auch, dass der Staat die Krise nicht mehr im Griff hat, und dass die Rettungspakete wahrscheinlich zu kurz greifen.
Ich glaube, dass es momentan besser ist, fünfhundert bis tausend Euro Cash in der Tasche zu haben statt auf einem Tagesgeldkonto, und dafür eben dann auf die paar Euro Zinsen zu verzichten, anstatt morgen vor abgestellten Geldautomaten zu stehen. Hierbei könnte es durchaus sinnvoll sein, einen Teil in Zehn-Euro-Silbermünzen zu stecken.
Ansonsten ist es für Edelmetalle erstens zu spät - die Edelmetallhändler haben nichts mehr, die physischen Bestände sind leergekauft (übrigens auch was die Euro-Silbermünzen angeht - zumindest die hiesige Bundesbankfiliale hat mitgeteilt, dass ihnen die Dinger sofort aus den Händen gerissen wurden), und zweitens mag ich diesen glänzenden Dreck nicht. Auch Gold und Silber hat - mögen die Goldbugs das noch so herumplärren - keinen "inneren Wert", der innere Wert ist genauso null wie bei Papier, sondern nur einen psychologischen. Wer die nicht bekommt, sollte lieber währungsmässig diversifizieren. Schweizer Franken und Kanadische Dollars empfehlen sich.
Bundeswertpapiere bieten keinen hinreichenden Schutz!
Ich denke nicht, dass eine Aktienreduzierung auf Null sinnvoll ist, würde aber zu ganz defensiven Titeln raten, vorrangig Pharma-, nachrangig Energiewerte (bei Pharmawerten ist die Gefahr der Re-Verstaatlichung kleiner als bei e-on und Co; Standardwerte: BASF, Bayer, K&S; daneben könnten ein paar Industrietitel halbwegs Sicherheit versprechen, Fresenius zum Beispiel)
Sonst: Schulden abbauen. Eine gewisse Bevorratung betreiben (ich glaube nicht an die Weltuntergangsszenarien, die auf bestimmten Krisenseiten kursieren - aber kurzfristige Versorgungsengpässe sind vorstellbar). Und das Humankapital pflegen. Wer jung, gesund ist und fähig, der hat immer die besten Karten.
Profi
Beiträge: 2321
Registriert: Mi 21. Mär 2007, 11:28
Also bitte Leute: Die Finanzkrise dümpelt schon seit mehr als einem Jahr vor sich hin und hat auch jetzt erstmal nur eine Immobank erwischt (man könnte sagen: Die deutsche Version von Fanny Mae). Sollte es dazu kommen, dass Geldinstitute einbrechen, wird der Staat nötigenfalls mehr Schulden machen, um das Problem zu kompensieren.
