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Verfasst: Di 25. Mär 2008, 15:39
von Baudouin de Billancourt
Original von Montgomery Scott
Es sollte Ehrensache sein, hinter einer Parteigenossin zu stehen, die es mit einem mutigen und ehrlichen Programm geschafft hat, Roland Koch ganz ohne Schmutz und völlig ohne großes Rumgetöne zu schlagen und dazu noch zu den Grundwerten sozialdemokratischer Politik zurückzukehren, was man in den letzten zehn Jahren in der SPD versaut hat. Zu Menschen wie Clement und Metzger fällt mir nichts mehr ein.
Damit dieser Beitrag nicht völlig ausufert, denke man sich Folgendes: =) nach "mutigen", "ehrlichen", "Schmutz", "Rumgetöne", "zu schlagen".
Edit: für Herrn Scott - :rolleyes:
Bitteschön.
Verfasst: Di 25. Mär 2008, 15:53
von Montgomery Scott
Und für mich bitte noch ein " :rolleyes:" dranhängen. Danke.
Verfasst: Di 25. Mär 2008, 17:18
von vSzP
"Mehr ordentlich bezahlte Stellen"
Deswegen ja auch eine bürgerlich-liberale Koalition. Es ist doch ein totaler Irrglaube zu glauben, dass die Linke mit "mehr Staat!", "mehr Umverteilung!", "mehr Bürokratie!" eben gut bezahlte Jobs schafft, die dieses Land braucht.
Verfasst: Di 25. Mär 2008, 19:34
von Maximilian von Rohan-Mason
Original von Montgomery Scott
Es sollte Ehrensache sein, hinter einer Parteigenossin zu stehen, die es mit einem mutigen und ehrlichen Programm geschafft hat, Roland Koch ganz ohne Schmutz und völlig ohne großes Rumgetöne zu schlagen und dazu noch zu den Grundwerten sozialdemokratischer Politik zurückzukehren, was man in den letzten zehn Jahren in der SPD versaut hat. Zu Menschen wie Clement und Metzger fällt mir nichts mehr ein.
Mutig, ehrlich & völlig unfinanzierbar. Lang lebe das Leben auf Kosten andererer!

Verfasst: Mi 26. Mär 2008, 08:26
von Amber Marie Ford
Original von Montgomery Scott
Und in meinem Universum haben die drei Parteien, die für eine Ablöse Kochs standen, mehr Stimmen geholt als die beiden Parteien, die für eine Fortsetzung von Kochs Politik standen. So unterschiedlich sind doch die Sichtweisen.
Nun war die Landtagswahl aber keine Volksabstimmung über die Person und/oder das Programm des Roland Koch, sondern die konstruktive Bestimmung der hessischen Volksvertretung, welche wiederum konstruktiv den Regierungschef wählt.
Das Scheitern des ersten demokratisch verfassten deutschen Staates - der sog. Weimarer Republik - hat gelehrt, dass "Hauptsache irgendwie eine rechnerische Mehrheit gegen X" kein Weg verantwortlicher und verantwortbarer parlamentarischer Arbeit ist.
Insofern ist es wesentlich zu kurz gedacht, erst die Stimmenanteile für SPD, Grüne und LINKE, und anschließend jene für CDU und FDU zu addieren, um sodann "Gewonnen!" zu schreien.
Der von der hessischen Bevölkerung demokratisch bestimmte Landtag würde Frau Ypsilanti nun einmal erst gar nicht zur Ministerpräsidentin wählen - davon, ob er sie und ihre politischen Ziele fünf Jahre lang tragen würde mal ganz zu schweigen! Sie hat den Menschen eine rot/grüne Koalition als Alternative zu der von Roland Koch geführten Regierung angeboten, und damit keine Mehrheit erreicht. Hätte sie gleich rot/rot/grün angekündigt, hätte schwarz/gelb jetzt eine Mehrheit.
Denn es geht völlig an der Realität vorbei so zu tun, als seien es nur die Vorstände von Unionsparteien und FDP, eine Handvoll rechter Journalisten und Frau Metzger, die solche Bündnisse kategorisch ablehnen - die SPD ist traditionsreiche Streiterin für die bürgerliche Demokratie und gegen den Kommunismus, im Westen oder gar im Bund mit der SED-Nachfolgepartei zu paktieren, würde diese in ihren Grundfesten erschüttern.
Verfasst: Mi 26. Mär 2008, 08:35
von Matt Suchard
Original von Amber Marie Ford
Denn es geht völlig an der Realität vorbei so zu tun, als seien es nur die Vorstände von Unionsparteien und FDP, eine Handvoll rechter Journalisten und Frau Metzger, die solche Bündnisse kategorisch ablehnen - die SPD ist traditionsreiche Streiterin für die bürgerliche Demokratie und gegen den Kommunismus, im Westen oder gar im Bund mit der SED-Nachfolgepartei zu paktieren, würde diese in ihren Grundfesten erschüttern.
Genau das ist mir gestern beim Lesen des Wikipedia - Artikels der SPD auch wieder sehr bewusst geworden.
