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RE: Glaubensfrage

Verfasst: Di 30. Okt 2007, 19:43
von Hjalmar Sörensen
Original von Montgomery Scott

Diese Problematik stellt sich im Grunde gar nicht. Religiöser Glaube ist seinem Wesen nach nicht falsifizierbar.
Ja, aber dann müssten Gläubige ja innerlich ständig gespalten sein. Obwohl man eine gewisse Dualität sicher auch leben kann, also mit einem sich dessen bewussten Geist in zwei Welten, der des Irdischen und der des Glaubens.

Verfasst: Di 30. Okt 2007, 22:20
von Michael Schneider
Im Prinzip muss man nur die Bibel mal Literatur- und Theologiewissenschaftlich neu kommentiert veröffentlichen.

Verfasst: Di 30. Okt 2007, 22:44
von Hjalmar Sörensen
Original von Michael Schneider
Im Prinzip muss man nur die Bibel mal Literatur- und Theologiewissenschaftlich neu kommentiert veröffentlichen.
Wär doch mal ne nette Aufgabe für die Semesterferien oder für Zwischendurch. ;)

Verfasst: Mi 31. Okt 2007, 00:09
von Michael Schneider
Bezahl mich und gib mir 15 Jahre.

Verfasst: Mi 31. Okt 2007, 11:08
von Hjalmar Sörensen
Original von Michael Schneider
Bezahl mich und gib mir 15 Jahre.
Wofür gibt es die Kirchensteuer? Ok, vor allem für die Verwaltung des Kirchenapparates und die Immobilien der Kirchen.

Aber es werden ja ständig neue Bearbeitungen der Bibel (aus feministischer Sicht, aus Sicht von Bergpygmäen u.s.w.) herausgebracht. Da müsste sich ja irgendwo ein Fördertopf finden lassen. Man muss es nur politisch begründen. ;)

Verfasst: Mi 31. Okt 2007, 13:45
von Michael Schneider
Original von Hjalmar Sörensen

Wofür gibt es die Kirchensteuer? Ok, vor allem für die Verwaltung des Kirchenapparates und die Immobilien der Kirchen.

Aber es werden ja ständig neue Bearbeitungen der Bibel (aus feministischer Sicht, aus Sicht von Bergpygmäen u.s.w.) herausgebracht. Da müsste sich ja irgendwo ein Fördertopf finden lassen. Man muss es nur politisch begründen. ;)
Arbeite ich für ne Kirche oder was? Außerdem mach ich das doch net aus Idealismus. Ich will VIEL Geld, wo die Fördertöpfe so winzig sind. Schließlich will ich niemanden missionieren. Und für mich alleine brauch ich es nicht. :p

RE: Glaubensfrage

Verfasst: Mi 31. Okt 2007, 18:55
von Montgomery Scott
Original von Hjalmar Sörensen
Ja, aber dann müssten Gläubige ja innerlich ständig gespalten sein. Obwohl man eine gewisse Dualität sicher auch leben kann, also mit einem sich dessen bewussten Geist in zwei Welten, der des Irdischen und der des Glaubens.
Im Gegenteil, deshalb sind religiöse Menschen (jedenfalls, wenn sie Glaube und Wissen im Kopf richtig sortiert haben) eben nicht innerlich gespalten: Der Glaube spricht Fragen an, die die Wissenschaft nicht behandelt, nämlich Fragen, auf die man keine irgendwie begründete Antwort geben kann.

RE: Glaubensfrage

Verfasst: Mi 31. Okt 2007, 18:57
von Andreas O'Sullivan
Original von Montgomery Scott

Im Gegenteil, deshalb sind religiöse Menschen (jedenfalls, wenn sie Glaube und Wissen im Kopf richtig sortiert haben) eben nicht innerlich gespalten: Der Glaube spricht Fragen an, die die Wissenschaft nicht behandelt, nämlich Fragen, auf die man keine irgendwie begründete Antwort geben kann.
Kurz: Naturwissenschaft fragt nach dem Wie, die Religion nach dem Warum/Wieso.

Verfasst: Mi 31. Okt 2007, 19:11
von Montgomery Scott
Sehr richtig und zwar nach dem unbedingten Warum.

Verfasst: Mi 31. Okt 2007, 22:48
von Vasiliki Galanis
"Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, die Religion aber braucht er zum Handeln."

Max Planck