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Verfasst: Do 24. Apr 2014, 15:40
von Johannes Kleven
Original von Maximilian von Brinckmann
Oder aber Sie anerkennen unterschiedlichen Bewertungen und unterschiedliche Meinungen an und sehen Ihre eigene nicht über der anderer. Das wird jedenfalls an der Volkby School of Politics gelehrt, eine Offenheit des Geistes statt einer Étroitesse d’esprit . Ich denke, Sie brauchen mir nicht vorschreiben, wie ich meine Hochschule zu führen habe. Die Freiheit der Lehre sollten Sie neben der Freiheit des Wortes bitte mit in ein Amt nehmen, sollte Sie dazu jemand auserkiesen.
Und ich kann Ihnen nur empfehlen, noch einmal einen Grundkurs in Textexegese zu absolvieren. Wie ich einleitend schon sagte, kann - und ich sage jetzt ergänzen: will - ich Ihnen nicht vorschreiben, wie Sie Ihren Amtspflichten nachkommen. Über Ihre Art und Weise, wie Sie die Ihnen anvertraute Hochschule führen habe ich nichts gesagt, weil ich mir darüber kein Urteil erlauben kann.
Anfesichts Ihrer Verdienste um das Amt des Sonferbeauftragten der Unionspräsidentin für den Verfassungskonvent, kann ich nur hoffen, dass Ihre Studenten Sie, angesichts der von Ihnen an den Tag gelegten Pflichtvergessenheit und Uneinsichtigkeit, niemals zum Vorbild nehmen werden.
Verfasst: Do 24. Apr 2014, 15:52
von Maximilian von Brinckmann
Original von Johannes Kleven
Und ich kann Ihnen nur empfehlen, noch einmal einen Grundkurs in Textexegese zu absolvieren. Wie ich einleitend schon sagte, kann - und ich sage jetzt ergänzen: will - ich Ihnen nicht vorschreiben, wie Sie Ihren Amtspflichten nachkommen. Über Ihre Art und Weise, wie Sie die Ihnen anvertraute Hochschule führen habe ich nichts gesagt, weil ich mir darüber kein Urteil erlauben kann.
Anfesichts Ihrer Verdienste um das Amt des Sonferbeauftragten der Unionspräsidentin für den Verfassungskonvent, kann ich nur hoffen, dass Ihre Studenten Sie, angesichts der von Ihnen an den Tag gelegten Pflichtvergessenheit und Uneinsichtigkeit, niemals zum Vorbild nehmen werden.
Sagt mir einer, der bisher noch nichts geleistet oder aufgebaut hat. Ich weiß gerade nicht, ob ich Sie auslachen sollte oder mich Ihrer schämen eingedenk Ihrer markigen Worte.
Verfasst: Do 24. Apr 2014, 16:00
von Johannes Kleven
Original von Maximilian von Brinckmann
Sagt mir einer, der bisher noch nichts geleistet oder aufgebaut hat. Ich weiß gerade nicht, ob ich Sie auslachen sollte oder mich Ihrer schämen eingedenk Ihrer markigen Worte.
Genau das meinte ich, und wenn ich mich nicht irre, auch Frau Bont: statt sachlich auf eine sachliche Frage einzugehen - was man ja von einem gelehrten Professor wie Ihnen wohl aber nicht mehr erwarten darf - fällt Ihnen nichts besseres ein als - um es mal in Ihren gelehrten Worten auszudrücken - rumzupöbeln. Sehen Sie, ein Grund mehr, warum Ihre Studenten es tunlichst vermeiden sollen, Sie zum Vorbild zu nehmen.
Verfasst: Do 24. Apr 2014, 16:08
von Maximilian von Brinckmann
Original von Johannes Kleven
Genau das meinte ich, und wenn ich mich nicht irre, auch Frau Bont: statt sachlich auf eine sachliche Frage einzugehen - was man ja von einem gelehrten Professor wie Ihnen wohl aber nicht mehr erwarten darf - fällt Ihnen nichts besseres ein als - um es mal in Ihren gelehrten Worten auszudrücken - rumzupöbeln. Sehen Sie, ein Grund mehr, warum Ihre Studenten es tunlichst vermeiden sollen, Sie zum Vorbild zu nehmen.
Dann erzählen Sie mir doch mal, an welchen Stellen Frau Bont oder Sie als ihr Bluthund eine sachliche Frage gestellt haben. Sie betreiben doch reines Denunziantentum unter dem Deckmäntelchen der Seriosität. Wären Ihre Fragen offen gewesen statt voller Vorverurteilungen, wäre sicher auch ein sinnvolleres Gespräch daraus entsprungen. Darüber hinaus, wieder ein Moment, an dem ich hin- und hergerissen bin zwischen Belustigung und Fremdscham, war Frau Unionskanzlerin bis zu meiner Aufklärung – mit Verlaub – offensichtlich nicht mal in Kenntnis darüber, dass ich bereits seit Monaten das zur Rede stehende Amt nicht mehr bekleide. Das sagt, so meine ich, mehr über geheuchelte Interesse der Unionskanzlerin zu besagter Konferenz und zum aktuellen Geschehen hier
in der Union aus, denn alles andere hier geäußerte.
Verfasst: Do 24. Apr 2014, 16:20
von Johannes Kleven
Original von Maximilian von Brinckmann
Dann erzählen Sie mir doch mal, wo Frau Bont oder Sie als ihr Bluthund eine sachliche Frage gestellt haben. Sie betreiben doch reines Denunziantentum unter dem Deckmäntelchen der Seriosität. Wären Ihre Fragen offen gewesen statt voller Vorverurteilungen, wäre sicher auch ein sinnvolleres Gespräch daraus entsprungen. Darüber hinaus, wieder ein Moment, an dem ich hin- und hergerissen bin zwischen Belustigung und Fremdscham, war Frau Unionskanzlerin bis zu meiner Aufklärung – mit Verlaub – offensichtlich nicht mal in Kenntnis darüber, dass ich bereits seit Monaten das betreffende Amt nicht mehr bekleide. Das sagt, so meine ich, mehr über geheuchelte Interesse der Unionskanzlerin zu besagter Konferenz und zum aktuellen Geschehen hier in der Union aus, denn alles andere hier geäußerte.
Großer Gott, dass ich so etwas noch erleben muss, habe ich wirklich nicht für möglich gehalten. Also, obwohl Ihnen Frau Bont dieses Frage nun bereits zum zweiten Mal gestellt hat, hier von mir noch mal die Frage - zum dritten Mal und ich zitiere Frau Bont: "zwischen dem 7. September und dem 23. Dezember 2013 - also während der rund drei Monaten und zwei Wochen - als Sie im Amt waren, hat Sie was davon abgehalten, Ihren Verpflichtungen gegenüber dem Verfassungskonvent nachzukommen?"
Zu Ihrer Informationen, Herr Professor Doktor Brinckmann: am 7. September 2013 wurden Sie von der Unionspräsidentin ernannt und am 23. Dezember 2013 wurden Sie entlassen. Zwischen diesen beiden Tagen waren Sie drei Monate, zwei Wochen und zwei Tage im Amt. Auf diesen Zeitraum bezog sich die Frage von Frau Bont, und nicht, wie Sie zu unterstellen versuchen, auf die Zeit nach dem 23. Dezember 2013.
Wenn Sie also die Güte und Freundlichkeit hätten uns die Frage zu beantworten, was Sie davon abgehalten, zwischen Ihrer Ernennung und Ihrer Entlassung Ihren Amtspflichten nachzukommen, wäre ich Ihnen zwar nicht unendlich, aber doch in gewissen Grenzen dankbar.
Verfasst: Do 24. Apr 2014, 16:38
von Maximilian von Brinckmann
Original von Johannes Kleven
Großer Gott, dass ich so etwas noch erleben muss, habe ich wirklich nicht für möglich gehalten. Also, obwohl Ihnen Frau Bont dieses Frage nun bereits zum zweiten Mal gestellt hat, hier von mir noch mal die Frage - zum dritten Mal und ich zitiere Frau Bont: "zwischen dem 7. September und dem 23. Dezember 2013 - also während der rund drei Monaten und zwei Wochen - als Sie im Amt waren, hat Sie was davon abgehalten, Ihren Verpflichtungen gegenüber dem Verfassungskonvent nachzukommen?"
Zu Ihrer Informationen, Herr Professor Doktor Brinckmann: am 7. September 2013 wurden Sie von der Unionspräsidentin ernannt und am 23. Dezember 2013 wurden Sie entlassen. Zwischen diesen beiden Tagen waren Sie drei Monate, zwei Wochen und zwei Tage im Amt. Auf diesen Zeitraum bezog sich die Frage von Frau Bont, und nicht, wie Sie zu unterstellen versuchen, auf die Zeit nach dem 23. Dezember 2013.
Wenn Sie also die Güte und Freundlichkeit hätten uns die Frage zu beantworten, was Sie davon abgehalten, zwischen Ihrer Ernennung und Ihrer Entlassung Ihren Amtspflichten nachzukommen, wäre ich Ihnen zwar nicht unendlich, aber doch in gewissen Grenzen dankbar.
Herr Kleven, es ist Ihr Ernst, dass Sie auch in der Wiederholung keine tendenziöse Fragestellung zu erkennen vermögen? Ich lasse mich jedenfalls nicht von Ihnen vorführen.
Verfasst: Do 24. Apr 2014, 16:57
von Johannes Kleven
Original von Maximilian von Brinckmann
Herr Kleven, es ist Ihr Ernst, dass Sie auch in der Wiederholung keine tendenziöse Fragestellung zu erkennen vermögen? Ich lasse mich jedenfalls nicht von Ihnen vorführen.
Herr Professor, Sie hatten ein öffentliches Amt inne. Dementsprechend ist das Interesse immer hoch für das Ergebnis Ihrer Amtstätigkeit. Ich erkenne in der Wiederholung der Frage weniger eine Tendenz, als vielmehr den Versuch, Sie endlich mal zu einer konkreten Aussage zu bewegen. Der Gesprächsverlauf zeigt aber bis jetzt, dass man wohl eher einen Wackelpudding an die Wand genagelt bekommt, als dass Sie sich auf die Frage ernsthaft einlassen, ohne gleich verbal wild um sich zu schlagen.
Verfasst: Do 24. Apr 2014, 17:03
von Maximilian von Brinckmann
Original von Johannes Kleven
Herr Professor, Sie hatten ein öffentliches Amt inne. Dementsprechend ist das Interesse immer hoch für das Ergebnis Ihrer Amtstätigkeit. Ich erkenne in der Wiederholung der Frage weniger eine Tendenz, als vielmehr den Versuch, Sie endlich mal zu einer konkreten Aussage zu bewegen. Der Gesprächsverlauf zeigt aber bis jetzt, dass man wohl eher einen Wackelpudding an die Wand genagelt bekommt, als dass Sie sich auf die Frage ernsthaft einlassen, ohne gleich verbal wild um sich zu schlagen.
Herr Kleven, an dieser Stelle täte
Ihnen allerdings eine korrekte Textexegese gut. Ich sagte nicht, die Wiederholung sei tendenziös, sondern die Fragestellung. Das war sie bereits beim ersten Mal und dies änderte sich mit der Wiederholung nicht. So viel der Klarstellung. Der Gesprächsverlauf zeigte allenthalben, dass es Ihren Horizont zu übersteigen scheint, wahrzunehmen, dass ich nicht gewillt bin, Ihren denunziatorischen Inquisitionsmaßnahmen nachzugeben.
Verfasst: Do 24. Apr 2014, 17:08
von Johannes Kleven
Original von Maximilian von Brinckmann
Herr Kleven, an dieser Stelle täte Ihnen allerdings eine korrekte Textexegese gut. Ich sagte nicht, die Wiederholung sei tendenziös, sondern die Fragestellung. Das war sie bereits beim ersten Mal und dies änderte sich mit der Wiederholung nicht. So viel der Klarstellung. Der Gesprächsverlauf zeigte allenthalben, dass es Ihren Horizont zu übersteigen scheint, wahrzunehmen, dass ich nicht gewillt bin, Ihren denunziatorischen Inquisitionsmaßnahmen nachzugeben.
Meinetwegen: ein haarspalterischer Punktsieg für Sie. Das beantwortet aber noch immer nicht die Frage, was Sie davon abgehalten hat, Ihren Amtspflichten nachzukommen, als sie noch im Amt waren.
Verfasst: Do 24. Apr 2014, 17:20
von Maximilian von Brinckmann
Original von Johannes Kleven
Meinetwegen: ein haarspalterischer Punktsieg für Sie. Das beantwortet aber noch immer nicht die Frage, was Sie davon abgehalten hat, Ihren Amtspflichten nachzukommen, als sie noch im Amt waren.
Der Gesprächsverlauf zeigte nach wie vor, dass es Ihren Horizont zu übersteigen scheint, wahrzunehmen, dass ich nicht gewillt bin, Ihren denunziatorischen Inquisitionsmaßnahmen nachzugeben.