Original Wolfgang Seidel
Im Unionsinformationszentrum stehen jegliche wichtige Informationen zu den entsprächenden Themenbereichen zur Verfügung, u. a. auch zum Thema Antarktiskonferenz. Zudem gab es, wie Sie ja wissen, eine Fernsehansprache des Unionskanzlers. Dazu kommen noch Berichterstattungen zur Antarktisgipfelkonferenz. Dies sind, für meinen Geschmack, zahlreiche Informationen.
Herr Seidel, ich lese die von der Unionsregierung im Informationszentrum veröffentlichten Mitteilungen. Sie gestatten daher, dass ich rekapituliere, mit welcher Transparenz die Unionsregierung die Öffentlichkeit bislang über die Antarktiskonferenz informiert hat? Also: da hätten wir einen Bericht über den Arbeitsbesuchs des Unionskanzlers von Metternich in Astor, wo er isch mit mit VS-Präsident Evans traf und beide unter anderem erklärten, sie wollten die Antarktis-Konferenz zum Erfolg führen; dann hätten wir noch einen Bericht über die Fernsehansprache des Unionkanzlers zum Einsatz bewaffneter Streitkräfte in der Antarktis sowie zum Heimkehr der beiden Korvetten.
Also Herr Seidel, um bei einer solchen transparenten Informationspolitik nicht zynisch zu werden, bedarf es schon einer ausgesprochen langatmigen Schafsgeduld.
Original Wolfgang Seidel
Klar muss aber sein, dass in gewissen Breichen, z.B. der militärischen Sicherheit, auch Geheimhaltung noch existiert. Dies nicht ohne Grunde.
Bislang hat die Unionsregierung keine einzige Information über Sinn und Zweck der Antarktiskonferenz veröffentlicht: vom Unionskanzler bekommt man zu hören, Offenheit und Transparenz würden die Antarktiskonferenz sprengen, Sie sprechen plötzlich von militärischer Sicherheit, die der Geheimhaltung unterliege ... aber alles in allem ist alles ja sehr transparent.
Original Wolfgang Seidel
Es wurden zwei Marineboote eingesetzt. Diese verfügen immer über eine Grundausrüstung zum Schutze der Unionsbürgerinnen und Bürger. Ansonsten würde ein Schutztrupp auch keinen Sinn machen, wenn er die Möglichkeiten nicht besitzt, die betreffenden Subjekte zu schützen.
Mit dem Unterschied, dass Schutztruppe und Manöver nicht zusammenpassen. Denn entweder ich erteile den Unionsstreitkräften enen Eskortierungsauftrag, dann gehe ich davon aus, dass die an dieser Operation teilnehmenden Einheiten dafür ausgebildet sind, oder ich ich ordne eine Übung an - dann allerdings nicht am "lebenden Objekt" und schon gar nicht in einem Krisengebiet. Die ganze Argumenatation der Unionsregierung in dieser Sache stinkt zum Himmel; und da bekanntlicherweise der Fisch immer vom Kopf her stinkt, kann es für mich nur eine Konsequenz geben: der politisch Verantwortliche für dieses Desaster, von Metternich, gehört abgelöst.