Sie vernachlässigen einen wichtigen Punkt: Die Privatwirtschaft ist auf Effizienz getrimmt, verzichtet also auch auf unnötige Strukturen - genau das kann der staatliche Verwaltungsapparat nicht leisten.Original von Palin Waylan-Majere
Oh ja, der gottgleiche Markt wird alles richten. Das ist kein rationales Argument, sondern Götzenverehrung.
Ein privater Versicherer ist als betriebswirtschaftlich agierendes Unternehmen immer auf Profit orientiert. Zusätzlich braucht ein privates Unternehmen möglichst schicke Repräsentativbauten und muss permanent große Abteilungen für PR und Werbung unterhalten, von der Rechtsabteilung, die dem Versicherten dann erklärt, dass er nichts von seinem eingezahlten Geld sieht, mal ganz abgesehen. Man wird sich vorstellen können, dass die Beiträge für solche Institutionen stets zu einem gewissen Anteil überhaupt nicht in die eigene Absicherung fließen.
Eine öffentlich organisierte Kasse hingegen ist nicht auf profit ausgelegt und wird von demokratisch legitimierten Kontrolleuren frei von Korruption und Schlamperei gehalten. Im Endeffekt kommt das für den "Kunden" billiger und die Sicherung ist garantiert, denn ein Staat geht eher selten bankrott.
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Es gibt einfach Berufe und Arbeitsstellen, bei denen man selbst ohne Steuern so wenig verdient, dass man kaum genug zum Leben hat und an der Armutsgrenze lebt. Geschweige denn dass man es sich leisten kann soviel für eine Rentenversicherung zurückzulegen, dass man davon auch nur die Miete zahlen kann.
Und Sie vergessen, daß Menschen keine wirtschaftlichen Objekte sind. Menschen sind fühlende Wesen und keine Maschinen, die sich rationalisiert redizieren lassen. Oder möchten sie, da Menschen nunmal ab einem gewissen Alter nicht mehr effizient handlungsfähig sind. Oder durch Krankheit und anderes.
Der Staat muss für manche Dinge nunmal sorgen. Einfach auch weil Menschen egoistisch und kleingeistig sind und sich einen feuchten Kehrricht um andere kümmern. In einer Zeit, in der immer weiger Menschen sich einer Kirche zugehörig fühlen, die sich für die Armen dieser Welt kümmert, in einer Zeit in der persönlicher "Spaß" mehr zählt als alles andere...in dieser Zeit sehe ich den Staat in der Zwangssituation sich zu engagieren.
Und Sie vergessen, daß Menschen keine wirtschaftlichen Objekte sind. Menschen sind fühlende Wesen und keine Maschinen, die sich rationalisiert redizieren lassen. Oder möchten sie, da Menschen nunmal ab einem gewissen Alter nicht mehr effizient handlungsfähig sind. Oder durch Krankheit und anderes.
Der Staat muss für manche Dinge nunmal sorgen. Einfach auch weil Menschen egoistisch und kleingeistig sind und sich einen feuchten Kehrricht um andere kümmern. In einer Zeit, in der immer weiger Menschen sich einer Kirche zugehörig fühlen, die sich für die Armen dieser Welt kümmert, in einer Zeit in der persönlicher "Spaß" mehr zählt als alles andere...in dieser Zeit sehe ich den Staat in der Zwangssituation sich zu engagieren.
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Und den Menschen wollen Sie jetzt auch noch mehr Geld durch Steuern und Sozialabgaben entziehen?Original von Michael Schneider
Es gibt einfach Berufe und Arbeitsstellen, bei denen man selbst ohne Steuern so wenig verdient, dass man kaum genug zum Leben hat und an der Armutsgrenze lebt. Geschweige denn dass man es sich leisten kann soviel für eine Rentenversicherung zurückzulegen, dass man davon auch nur die Miete zahlen kann.
Schön einfach, wenn man von sich auf andere schließt...Original von Michael Schneider
Der Staat muss für manche Dinge nunmal sorgen. Einfach auch weil Menschen egoistisch und kleingeistig sind und sich einen feuchten Kehrricht um andere kümmern.
[b]Professor Dr. Dr. Fabian von Montary[/b]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]
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[size=85][img]http://img.roldem.ro/wappen_montary.png[/img][/size]
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Jungspund
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Warum aber, wenn alle Menschen so egoistisch sind, sich nur um sich zu kümmern, sollte der Staat diesen Menschen aus ihrer selbstverschuldeten Unsolidarität und Eigenständigkeit helfen?Original von Michael Schneider
Einfach auch weil Menschen egoistisch und kleingeistig sind und sich einen feuchten Kehrricht um andere kümmern.
...
in einer Zeit in der persönlicher "Spaß" mehr zählt als alles andere...in dieser Zeit sehe ich den Staat in der Zwangssituation sich zu engagieren.
Damian Fuller
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Weil sich ein Marktpreis einstellt, der im Polypolismus immer unter dem staatlich-monopolistischem Preis liegt.Original von Palin Waylan-Majere
Verwaltungskosten sind unumgänglich, da kommt auch der Privatversicherer nicht umhin. Warum dadurch das private System günstiger werden soll, ist mir schleierhaft.
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Korrekt erkannt. Der menschliche Solidarismus ist ein überholtes Konzept, der sich in der Praxis nicht bewährt hat. Ob dieser nun vom Staat diktiert wird oder nicht, spielt keine Rolle.Original von Michael Schneider
Der Staat muss für manche Dinge nunmal sorgen. Einfach auch weil Menschen egoistisch und kleingeistig sind und sich einen feuchten Kehrricht um andere kümmern.
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Man kann doch eine einheitliche Staatsversicherung subventionieren und die Kosten dafür steuerfinanzieren lassen, auf verschiedene Töpfe verteilen und so die tatsächlichen Kosten verschleiern.Original von SRM
Weil sich ein Marktpreis einstellt, der im Polypolismus immer unter dem staatlich-monopolistischem Preis liegt.
Eine einheitliche Zwangsversicherung hätte folgende Vorteile:
- Mehrheitliche Zustimmung aus dem Volk, ein Grund für die Politik, diese einzuführen, wiederum begründet durch
- die Übersichtlichkeit. Es gibt nicht mehr diesen "gnadenlosen", "brutalen" Wettbewerb und dieses chaotische Durcheinander, sondern eine Versicherung für alle -> klare Verhältnisse
- "Fairness" - es gibt keine Zwei- oder Fünfklassenmedizin mehr, sondern jeder bekommt gleich gute oder schlechte, aber eben zumindest gleiche Leistungen. -> Egalitäre Zufriedenstellung von Neid, Ungleichheit etc. -> Sozialer Friede
- Viele Menschen zahlen gerne Steuern, wenn sie dafür primäre Staatsversorgung erhalten. Die Umlenkung anderer Steuerquellen in eine Einheitsversicherung schmerzt auch nicht so sehr, als wenn man die tatsächlichen Kosten einer so teuren Angelegenheit wie ein Gesundheitssystem direkt bezahlen muss. -> Besseres Gefühl bei der Bevölkerung.
Victoria Virginia Sewell
Gründungsmitglied der ehrenwerten KDU
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