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Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 20:09
von SRM
Original von Joeli Veitayaki
Egal welche Steuern erhoben werden, zuerst einmal muss das auch in der Unionsbank technisch umsetzbar sein. Vorher können mir machen was wir wollen, es werden doch jedem 25% abgezogen.
Die Steuererhebung läuft über Steuerformeln. Diese gilt es dann anzupassen. Technisch möglich ist also theoretisch sehr viel :)

Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 21:08
von Târâ Kasturbai Gyatso
Sie wollten es doch polemisch haben, aber wenn Sie es jetzt wieder sachlich haben wollen, bitte:

Die Kapitallenkungsmöglichkeiten des Staates, über steuerliche Anreize gewisse Investitionen oder Ausgaben zu fokussieren, werden erschwert.

Gegenüber einem progressiven Einkommensteuertarif, bei dem die durchschnittliche Steuerbelastung bis zum Spitzensteuersatz nahezu linear ansteigt, und erst dann abzuflachen beginnt, ist bei der Einheitssteuer der Steuersatz von Anfang an gleich. Dies würde dazu führen, dass mit steigenden Einkünften der gesellschaftliche Finanzierungsanteil des Einkommensteuerzahlers am Gemeinwohl wesentlich geringer ansteigt als bei einem progressiven System.

Die Umstellung auf eine Flattax belastet untere und mittlere Einkommensbezieher stärker als die Bezieher höherer Einkommen.

Die kleinere Differenz zwischen Grenzsteuersätzen und durchschnittlicher Besteuerung könnte den Lohndruck in Tarifverhandlungen erhöhen und somit Arbeitsplätze kosten.

Das als gerecht empfundene Prinzip der Besteuerung nach der individuellen Leistungsfähigkeit wird nicht mehr über die steuerliche Progression gewährleistet, sondern nur noch in weit geringerem Maße über die Freibeträge.

Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 21:09
von Hans Sack
Es gibt einen Unterschie zwischen Polemik und Grober Dummheit.

Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 22:33
von pjotr
Original von Hans Sack
Es gibt einen Unterschie zwischen Polemik und Grober Dummheit.
Kann man in der Gegenüberstellung Ihrer Beiträge mit denen intelligenter Menschen oftmals feststellen, ja.

Verfasst: Sa 14. Nov 2009, 23:21
von Franz Sperling
Original von Târâ Kasturbai Gyatso
Sie wollten es doch polemisch haben, aber wenn Sie es jetzt wieder sachlich haben wollen, bitte:

Die Kapitallenkungsmöglichkeiten des Staates, über steuerliche Anreize gewisse Investitionen oder Ausgaben zu fokussieren, werden erschwert.

Gegenüber einem progressiven Einkommensteuertarif, bei dem die durchschnittliche Steuerbelastung bis zum Spitzensteuersatz nahezu linear ansteigt, und erst dann abzuflachen beginnt, ist bei der Einheitssteuer der Steuersatz von Anfang an gleich. Dies würde dazu führen, dass mit steigenden Einkünften der gesellschaftliche Finanzierungsanteil des Einkommensteuerzahlers am Gemeinwohl wesentlich geringer ansteigt als bei einem progressiven System.

Die Umstellung auf eine Flattax belastet untere und mittlere Einkommensbezieher stärker als die Bezieher höherer Einkommen.

Die kleinere Differenz zwischen Grenzsteuersätzen und durchschnittlicher Besteuerung könnte den Lohndruck in Tarifverhandlungen erhöhen und somit Arbeitsplätze kosten.

Das als gerecht empfundene Prinzip der Besteuerung nach der individuellen Leistungsfähigkeit wird nicht mehr über die steuerliche Progression gewährleistet, sondern nur noch in weit geringerem Maße über die Freibeträge.
Herr im Himmel, was soll das werden? Eine akademische Vorlesung, die kein Mensch versteht?

Zu Ihrem ersten Einwand: der Staat hat in der Wirtschaft eine rahmensetzende Funktion, damit die freie Wirtschaft funktionieren kann. Nicht der Staat soll die Kapitalflüsse lenken, sondern innerhalb einer freien Wirtschaft die freien Unternehmer. Nur so ist eine nachhaltige, wirtschaftliche und sozial gerechte Nutzung des Kapitals überhaupt möglich.

Zu Ihrem zweiten Einwand: Dieser Einwand greift doch nur, wenn jeder, unabhängig von seinem Einkommen, eine feste Kopfsteuer zahlt. Bei einem prozentigen Steueranteil steigt aber der Betrag mit steigendem Bruttoeinkommen, die jemand an Steuern zu zahlen hat.

Zu Ihrem dritten Einwand: Das ist grundlegend falsch, denn eine Flat-Tax belastet nicht die unteren und mittleren Einkommen, sondern entlastet, im Falle einer Umstellung, die oberen und mittleren Einkommen, wenn der Steuersatz durch die Umstellung sinkt.

Zu Ihrem vierten Einwand: Was ist daran so schlecht? Wenn ich durch eine kleine Senkung des Bruttolohnes unterhalb der Besteuerungsgrenze falle und ich am Ende netto mehr übrig habe, als bei einem höheren Brutto-Einkommen, der besteuer wird, dann ist dagegen doch nichts einzuwenden?

Und zu Ihrem letzten Einwand: auch das ist faslch, weil in der freien Wirtschaft gute Leidtung auch immer gut entlohnt wird.

Verfasst: So 15. Nov 2009, 00:21
von Hans Sack
Original von pjotr

Kann man in der Gegenüberstellung Ihrer Beiträge mit denen intelligenter Menschen oftmals feststellen, ja.
:rolleyes:

Verfasst: So 15. Nov 2009, 06:02
von Târâ Kasturbai Gyatso
Wie ideologisch verblendet kann man nur sein? Haben hier einige nur Geld im Kopf und kein Hirn? Ähm, ich ziehe diese Aussage wieder zurück, sonst komme einige noch auf dumme Ideen. ;)

Verfasst: So 15. Nov 2009, 20:10
von Franz Sperling
Original von Târâ Kasturbai Gyatso
Wie ideologisch verblendet kann man nur sein? Haben hier einige nur Geld im Kopf und kein Hirn? Ähm, ich ziehe diese Aussage wieder zurück, sonst komme einige noch auf dumme Ideen. ;)
Weiss nicht, habe noch nie nachgesehen. ;)

Verfasst: Mo 16. Nov 2009, 20:06
von Michael Heen
Original von Franz Sperling

Weiss nicht, habe noch nie nachgesehen. ;)
:D

Verfasst: Mo 16. Nov 2009, 21:14
von Hans Sack
Frau Gyasto, Eventuell gibt es ja hier ein Par Menschen, welche Absolut Weltfremnd sind und einen blick für die Gesunde Marktwirtschaft haben. Im gegensatz zu ihren Lächerlichen Ansätzen.

Ich kann es nur immer wider sagen. Bei allem Verständnis, der von ihnen Frau Gyasto, geforderte Lächerliche Dreck ist Unumsetzbar und das ist auch Gut so.

Ich kann hier Herrn Sperling nur Nochmals Zustimmen.

Desweiteren Spreche ich mich Offen für eine Flat-Tax aus.