Seite 11 von 14

Verfasst: Mi 17. Dez 2008, 13:47
von Hajo Poppinga
Original von pjotr

Sie sollten mal den Verriss von Gesetz den Sie ins Unionsparlament eingebracht haben selber lesen, bevor Sie hier groß tönen.
Das habe ich. Dort steht, daß der Vertrag Bestimmungen über den gemeinsamen Familiennamen enthalten muß. Niemand hindert die Eheleute daran zu schreiben "Ein gemeinsamer Familienname wird nicht geführt" - das ist auch eine Bestimmung über den gemeinsamen Familiennamen.

Verfasst: Mi 17. Dez 2008, 13:48
von Hajo Poppinga
Original von Palin Waylan-Majere

Sie vermögen das biologisch wahrscheinlich nicht miteinander. Aber da gibt es ja nun noch andere Möglichkeiten, die auch seit vielen Jahren schon von heterosexuellen Paaren genutzt werden.
Das ist richtig. Nur sind dann andere Personen Vater oder Mutter (zumindest biologisch). Insofern ergibt sich die Notwendigkeit einer solchen Bestimmung zwischen den Eheleuten nicht.

Verfasst: Mi 17. Dez 2008, 14:38
von Palin Waylan-Majere
Zwischen Keimzellenspender und Elternteil besteht schon ein Unterschied, möchte ich meinen.
Familie ist da, wo Kinder sind. In dem Sinne ist es nicht nachvollziehbar, warum die einen Eltern des einen Kindes sich nicht genauso Eheleute nennen dürfen, wie es den Eltern des Nachbarkindes gestattet ist.

Verfasst: Mi 17. Dez 2008, 15:06
von Michael Schneider
Also ist es plötzlich total erstrebenswert "Ehe" zu sagen, obwohl andere sagen (rincewind z.B.) es wäre gerecht wenn keiner so hieße bzw. es die Kirche festlegen würde...irgendwo erschließt sich mir die Logik nicht.

Verfasst: Mi 17. Dez 2008, 15:07
von pjotr
Original von Michael Schneider
Also ist es plötzlich total erstrebenswert "Ehe" zu sagen, obwohl andere sagen (rincewind z.B.) es wäre gerecht wenn keiner so hieße bzw. es die Kirche festlegen würde...irgendwo erschließt sich mir die Logik nicht.
Das tut mir leid für ihren IQ, aber worum es unter anderem geht ist dass beide Lebensgemeinschaften wenn sie gleich sind auch gleich heißen sollen. Also nicht die eine "Ehe" und die andere "Lebenspartnerschaft". Ob nun beide Ehe heißen oder beide Lebenspartnerschaft ist dabei schnuppe.

Verfasst: Mi 17. Dez 2008, 15:13
von Michael Schneider
Aber sie sind doch verschiedenen. heterosexuelle sind nunmal heterosexuell...wollen sie hetero- und homosexuellen auch noch sagen sie müssen sich künftig "irgendwiegeschlechtlich" nennen, damit sie nicht ungleich behandelt werdne, weil man sie verschieden nennt?

Wir sollten auch nicht mehr von Frau und Mann reden. damit werden doch Rollen..nein schlimmer geschlechtsspezifische Bilder provoziert! Wir nennen sie nur noch...Humanoide! Und da es ungerecht ist, daß andere einen schöneren Namen als ich trage, nämlich Schulze, werden Namen auch gleich abgeschafft. Wir sind alle Nr.1. Individuelle Unterschiede sind Verstöße gegen den Gleichheitsgrundsatz.

Schließlich heißt es "Alle Menschen sind gleich", also wäre es doch ein Gesetzesverstoß wenn Eltern das eine Kind Thomas und das andere Tim nennen. Sie wären damit nicht mehr gleich.

Irgendwo sollte man mal eine Grenze der Gleichmacherei ziehen.

Verfasst: Mi 17. Dez 2008, 15:17
von pjotr
Original von Michael Schneider
Aber sie sind doch verschiedenen. heterosexuelle sind nunmal heterosexuell..
Es sind Partnerschaften zwischen zwei Menschen. Man gibt der Ehe doch auch keinen anderen Namen, wenn ein Ehepartner fett und der andere schlank ist, warum muss das also sein, wenn der eine nun gleichen Geschlechtes ist?

Verfasst: Mi 17. Dez 2008, 15:22
von Michael Schneider
Original von pjotr

Es sind Partnerschaften zwischen zwei Menschen. Man gibt der Ehe doch auch keinen anderen Namen, wenn ein Ehepartner fett und der andere schlank ist, warum muss das also sein, wenn der eine nun gleichen Geschlechtes ist?
Tradition. Die muss ja nun nicht unbedingt schlecht sein, oder? Nicht alles ist zu zerstören, was sich althergebracht eingebürgert hat und das ist nun wahrlich kaum negativ zu nennen.

Verfasst: Mi 17. Dez 2008, 15:25
von pjotr
Original von Michael Schneider
Tradition. Die muss ja nun nicht unbedingt schlecht sein, oder? Nicht alles ist zu zerstören, was sich althergebracht eingebürgert hat und das ist nun wahrlich kaum negativ zu nennen.
Tradition wäre ein schönes Argument, wenn es darum ginge etwas zu erhalten. Was aber gegenwärtig passiert ist, dass die gegenwärtige, gleichberechtigende Gesetzeslage durch eine Gesetztesnovelle geändert werden soll.

Verfasst: Mi 17. Dez 2008, 15:28
von Michael Schneider
...die nicht der Lebensgewohnheit der Bürger entspricht und deren Novellierung keine Schmerzen bereiten dürfte, außer man glaubt "Ehe" wäre etwas "besseres" was sie nicht ist.