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Verfasst: So 28. Jul 2013, 13:08
von Joeli Veitayaki
Die Totgeweihten leben länger.... oder "Der schwarze Mann hat euch immer ein wenig beobachtet" ;-)

Ich hätte mich auch mit Laird einloggen können, dass man nicht mit Toten sprechen muss ;-)

Ich gehöre ja zu den ziemlich Alten (also rL-Alter) bei den MNs. Ich bin damals über den Sport auf die MNs gestossen, damals zuerst auf Hansastan und dann nach "Ratelon" gekommen, weil hier mehr Volk war. Insgesamt aber hatte ich immer das Gefühl, dass die MNs ein Spielplatz der Studenten ist/war. Dies hat sich meiner Ansicht nach gravierend geändert, da stimme ich DvA zu. Die wenigsten der Standfesten sind dabei geblieben, auch nach dem Ende ihrer Studienzeit. Neue Studenten mit Spass an Politiksimulation zu gewinnen ist schwer. Da macht die Politikverdrossenheit und das Überangebot an Communities auch den MNs zu schaffen. Nicht zuletzt aber auch die Eigenheiten von Ratelon, das schon immer von einer giftigen Grundstimmung geprägt war. Die Grabenkämpfe waren/sind einerseits das Salz in der Suppe, anderseits aber auch sicherlich ein Grund, dass viele plötzlich ausstiegen, weil teilweise persönliche Angriffe an der Tagesordnung waren.

Eine Lösung habe ich auch nicht. Die Reduzierung auf die Kernländern könnte aber ein Anfang sein. Simuliert man die Ablösung der WI mit Saint-Pierre oder Roldem (dem meiner Ansicht nach immerhin aktivsten Land der Ratelonischen Geschichte dank der Familie Montary) könnte man das sogar gut einbauen.

Verfasst: So 28. Jul 2013, 17:36
von Alexander Steinhoff
Damit, habe ich mich auch shcon abgefunden, das man als Unternehmensgründer, oder als Besitzer eines Sportvereins keine Homepage mehr basteln muss.
Vielleicht sollten wir auch daran gehen, wieder eine Spielleitung zu wählen. Die dann hinter einem Konzept steht. Denn ohne den Besitzer des Forums und ohne Spielleitung, funktioniert eine MN nur halbwegs.

Ich nenne mal eine MN als Beispiel, die immer noch einigermaßen aktive Mitspieler hat und die ihre Homepage vom Beginn bis heute weiter entwickelt hat und entsprechend Leute haben in der Spielleitung und Administration und gut zusammenarbeiten, die sich aber auch besser mit Kartenzeichnen usw ausgekannt haben.

Imperium Romanum

Selbst diese MN hat zur Zeit 22 Spieler im Forum als online angezeigt. Also es ist möglich. Eine MN egal in welchem Zeitalter sie spielt, läuft.

Und deren WiSim funktioniert seit Jahren. Zumindest, als ich dort zuletzt aktiv mit gemacht hatte.

Verfasst: Mo 29. Jul 2013, 20:36
von DvA
Zum IR kann man nur sehr passend sagen: "quod erat demonstrandum". Die haben ein klares und geschlossenes Spielkonzept, eine zentrale Organisation und eine Spielleitung, die diese Bezeichnung verdient. Das kann man vermutlich nicht 1:1 übertragen (dafür ist das IR wohl zu speziell), aber das sind eben auch mehr als kosmetische organisatorische Unterschiede. Technisch ruhen sie sich allerdings seit ein paar Jahren aus, was sich auch dort bemerkbar macht.

Verfasst: Di 30. Jul 2013, 18:37
von Rouwen van Hooydonk
Es muss ja nicht die neuste Technik sein, ich für meinen Teil empfinde "liebevoll" aufgezogene Staaten reizvoller als Hightech-Staaten.

Sein wir doch mal ehrlich, in der Theorie könnte man auch noch mit dem WBBLite 1 eine vernünftige Mikronation auf die Beine stellen, wenn das Design und Konzept dazu passen. Doch die Frage ist wohl eher wer sich heutzutage noch die Mühe macht, seine Energie dahingehend zu investieren.

Den der erste Eindruck ist wie immer ausschlaggebend ob ich mich näher damit beschäftige oder ob ich gleich auf den Zurück-Button klicke.

Verfasst: Di 30. Jul 2013, 21:12
von Alexander Steinhoff
NIcht nur das Aussehen entscheidet. Egal wie gut ein Forum plus HP aussieht, (wo jeder sein Geschnackt hat), ist es auch entscheidend, ob dort überhaupt noch Diskutiert wird.
Denn ich geh nicht in ein Geschäft, wo nichts los ist. Ausser man liebt einsamkeit. ;)

Verfasst: Sa 1. Feb 2014, 20:32
von Josef Altmann
Um jetzt mal ein altes Thema aufzugreifen, aber das Problem springt einem ja auch nach kurzer Zeit ins Auge. ;)

Also, es gibt ja nachwievor Foren-basierte Rollenspiele die auch eine umfangreiche Teilnehmerschaft anbieten und ich denke das die DU hier auch eine Chance hat sich zu einer neuen Blüte zu entwickeln. Ich weiß von einem sehr aktiven Harry-Potter Rollenspiel und wo die Simulation halt auch nur per Text funktioniert. Wie halt die MNs seit jeher.

Ich finde es ist falsch darüber zu diskutieren, ob man eine neue Webseite braucht, ein moderneres Forum, sondern man muss wie es auch hier in der Diskussion angeklungen ist, das Spielprinzip ein wenig ändern. Ich glaube auch, dass das mit relativ geringen Aufwand zu realisieren ist.

Punkt 1: Simpel geht vor

Das ganze Konstrukt ist sehr undurchschaubar. Für Außenstehende und Neulinge war es immer schon schwer da durchzuschauen, was hier los ist. Da bräuchte es Mentoren für die Neuen und ein sehr einfachen Guide/FAQ um das Spiel zu erklären.

Punkt 2: Qualität vor Quantität

Ich finde wir müssen überlegen, was genau die Anreize sind, sich hier zu engagieren. Politische Bildung und Phantasie sind da glaube ich zwei Schwerpunkte. Und ich finde genau da muss man ansetzen. Das Spiel ist nicht mehr das ein Forenaccount in etwa die dahinter befindliche Realperson repräsentiert, sondern jeder Spieler viele und unterschiedliche Charaktere entwickelt und diese dann ins Spiel eingreifen. Also mehr Simulation und Schauspiel.

Hier würde ich ansetzen, dass wir einfordern müssen, dass jeder Charakter eher Staatsbürger werden kann - einen Charaktersheet ausfüllen muss. Die Figur mit Leben ausfüllt, eine Biographie verpasst. Ich glaube, wenn man Leute dazu bringt von anfang an ein wenig Zeit aufzuwenden, dass die Verbundenheit zur Figur und entsprechend zum Spiel höher wird. Ich glaube nicht, dass sich von so einer Herausforderung ernsthaft interessierte Personen sich abschrecken lassen. Stattdessen glaube ich wird es das Niveau des Spiels anheben.

Punkt 3: Spielleitung

Diese Spielleitung muss eine entscheidende aktive gestalterische Rolle einnehmen. Sie muss quasi Entscheidungen und Ereignisse die aus der Simulation hervorkommen umsetzen und somit das Spiel realer/plastischer machen. Sie muss dem alles einen strukturieren Rahmen geben.

Diese drei Punkte würden die DU anspruchsvoller, reizvoller und interessanter gestalten. Wie man Reformen am Spiel dann dazu nutzen kann um eine breitere Aufmerksamkeit zu erhalten weiß ich jetzt auch nicht genau, aber ich vermute mal, dass es auch da ernsthafte Wege geben kann, wie man dann auch neue Spieler gewinnen kann.

Verfasst: So 2. Feb 2014, 10:44
von Stuart Templeton
Wir bekommen nicht einmal eine Spielleitung gewählt, wie soll sie da eine aktive Rolle einnehmen? ;)

Verfasst: So 2. Feb 2014, 10:47
von Josef Altmann
Wieso wählen, wenn man sie auch nach bestimmten Kriterien bestimmen könnte? So was wie aktivsten drei Spieler der letzten zwei Jahre oder so was?

Verfasst: So 2. Feb 2014, 11:40
von Jyllane
Bevor man sich doch über eine Spielleitung etc. den Kopf zerbrechen sollte, sollte man mal einen ehrlichen Blick auf die aktuelle Aktivität werfen (Beiträge/Themen die erstellt werden) und sich vorher vielleicht überlegen wie man da was ankurbeln könnte - was will eine Spielleitung aktiv gestalten, wenn keiner da ist der groß mitmachen könnte.

Verfasst: So 2. Feb 2014, 13:05
von Josef Altmann
Das ist ein Ansatz, klar. Ich denke aber auch, das man es andersrum auch das Projekt wieder auf die Füße stellen kann. Wenn es eine Gruppe von Leuten gibt die Themen, Ereignisse, Rahmen vorgestaltet und dann die restlichen Spieler dazu einlädt daran teilzunehmen, denke ich kann man auch eine Spielerschaft sich aktiv erziehen.