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Doppel-As
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Original von Palin Waylan-Majere
Aber wieso denn? Der macht doch nur nach, was andere vorexerziert haben - in die Wirtschaft gehen, wo man nicht unter dem öffentlichen Dauerfeuer steht, mehr Kohle bekommt und mindestens genausoviel Macht wie in der Politik hat. Siehe Schröder, Fischer, Clement, etc.
Unterschied ist aber, dass Schröder, Fischer und Clement nicht im gleichen Maße freiwillig gegangen sind. Die hätten alle drei ihre politischen Posten behalten, wenn man sie denn gelassen hätte. Insofern geht Koch zu einem merkwürdigen Zeitpunkt. Er saß aber gleich auf drei sinkenden Schiffen: erstens der schwarz-gelben Landesregierung in Hessen, die per se bereits seit der letzten Wahl schwer angeschlagen war und der angesichts des Bundestrends ein regelrechter Orkan entgegen weht. Zweitens der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands, einer zunehmend ausgemerkelten Partei, die nicht nur unter der plan- und richtungslosen Rumtaktiererei der Kanzlerin leidet, sondern auch dem planmäßigen Linksruck - sog. "Modernisierung" - der Parteivorsitzenden (Hugo Müller-Vogg: "Der Arbeiterführer Rüttgers ist von den Arbeitern nicht gewählt worden, der Multikultiminister Laschet ist von den Multikulti-Fans nicht gewählt worden, und die alleinerziehenden Frauen haben die Familienpolitik von der Leyen / Schröder auch nicht gewählt; der 'verknöcherte' Stammwähler der CDU ist dagegen daheim geblieben, denn ihn braucht ja keiner mehr."). Drittens steht die Bundesrepublik am Abgrund, denn unser Wirtschafts- und Sozialsystem ist bankrott und wird von daher nicht mehr lange taugen, um den schon längst stattgefundenen Bankrott unseres politischen Systems zu kaschieren.

Clever von Koch. Better run home before the storm begins to rise.
 

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Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.
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Beitrag von Ot Helfsen »

Original von Richard Stresemann
der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands, einer zunehmend ausgemerkelten Partei, die nicht nur unter der plan- und richtungslosen Rumtaktiererei der Kanzlerin leidet, sondern auch dem planmäßigen Linksruck - sog. "Modernisierung"
Das stimmt, aber die CDU hat sich in ihrer Geschichte nie (erfolgreich) gegen den Zeitgeist gestellt.
 

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Ot Hennerk Helfsen
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Original von Ot Helfsen
Das stimmt, aber die CDU hat sich in ihrer Geschichte nie (erfolgreich) gegen den Zeitgeist gestellt.
Niemand - außer der Linkspresse -, vor allem kein Wähler, wird es honorieren, dass die Union zur schlechten Kopie von rot-grün wird.
 

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Beitrag von Ot Helfsen »

Original von Richard Stresemann

Niemand - außer der Linkspresse -, vor allem kein Wähler, wird es honorieren, dass die Union zur schlechten Kopie von rot-grün wird.
Naja, wenn die Union rot-grün 1:1 kopieren würde, dann würden die Überzeugten vermehrt zu Hause bleiben, aber viele Unentschlossene eher das Original wählen - was sie derzeit mehrheitlich auch tun würden.

Aber: Die Union steht gegenüber dem populistisch-unklaren Kurs der SPD immer noch als relativ seriös da. Die Stärke der Union liegt derzeit darin, dass sie den Status quo vertritt, eine Illusion der sozialen Sicherheit, die sich die Mehrheit der Menschen, besonders die finanziellen Mittelschichten, am Meisten wünschen.
 

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Ot Hennerk Helfsen
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Beitrag von Djimon Mwanzi »

Original von Richard Stresemann
Niemand - außer der Linkspresse -, vor allem kein Wähler, wird es honorieren, dass die Union zur schlechten Kopie von rot-grün wird.
Wenn ich mal was sagen darf: Eine Union, für die konservativ nur ein anderes Wort für gestern ist, hätte ich nicht gewählt. Eine Partei, die Familien (und nicht die Pfarrer-Ehe), Bildung für alle, Umweltschutz als Schutz der Schöpfung und die Integration von Menschen, die eine Bereicherung für unsere Gesellschaft sein können und wollen, in den Mittelpunkt stellt, hat meine Stimme wiederholt bekommen. Ich bin zwar nicht von der linken Presse, aber CDU-Wähler, weil ich eine Partei der Mitte wählen kann und keine Partei zwischen bayerischem Stammtisch und katholischer Kirche wählen muss. In deinen Augen bin ich also wahrscheinlich ein Niemand. ;)
 

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Djimon Mwanzi, MP

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Die Gender-Umerziehungsschieße, die von der Leyen und Schröder betreiben, hat nichts mit Familienfreundlichkeit zu tun. Und Bildung für alle ja, aber nicht für alle die gleiche, sondern für jeden die richtige. Schließlich die Ausländer, da muss gelten: mehr die uns nutzen, weniger die uns ausnutzen.
 

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Beitrag von Ot Helfsen »

Original von Richard Stresemann
Die Gender-Umerziehungsschieße, die von der Leyen und Schröder betreiben, hat nichts mit Familienfreundlichkeit zu tun. Und Bildung für alle ja, aber nicht für alle die gleiche, sondern für jeden die richtige. Schließlich die Ausländer, da muss gelten: mehr die uns nutzen, weniger die uns ausnutzen.
Das mag schon teilweise richtig sein. Aber das ist nicht mehr das "Profil" der CDU, wie Merkelianer Peter Altmaier (Parl. Geschäftsführer CDU) letztens klarstellte: Ökosoziale Ausrichtung, Bildungsfetischismus (staatliche Bildung ab der Geburt) ;), staatliche Erziehungs- und Mütterersatz-einrichtungen, Wählerstimmen gewinnen durch Anpassung an die Klimareligion. Das sei nun der Markenkern der neuen CDU.
Er hat es etwas marketingkompatibler ausgedrückt.
 

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Ot Hennerk Helfsen
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Können sie machen. Gehen sie halt unter.
 

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Beitrag von Ot Helfsen »

Original von Richard Stresemann
Können sie machen. Gehen sie halt unter.
Naja, derzeit stehen sie mit dem Kurs noch ganz gut da. Die SPD genießt seit dem Abenteuer HartzIV-Reförmchen immer noch weniger Vertrauen und die CDU kann unter Merkel mit jedem koalieren. Das hat bisher taktische Vorteile gebracht. Ob die Strategie dahinter aufgeht, und ob es überhaupt eine gibt, weiß man nicht.
Letztlich gibt es auf jeden Fall die Exit-Strategie Währungsreform.
 

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Ot Hennerk Helfsen
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Original von Ot Helfsen

Naja, derzeit stehen sie mit dem Kurs noch ganz gut da.
Deswegen verlieren wir ja auch von Wahl zu Wahl an Stimmen. ;)
Original von Djimon Mwanzi

Wenn ich mal was sagen darf: Eine Union, für die konservativ nur ein anderes Wort für gestern ist, hätte ich nicht gewählt. Eine Partei, die Familien (und nicht die Pfarrer-Ehe), Bildung für alle, Umweltschutz als Schutz der Schöpfung und die Integration von Menschen, die eine Bereicherung für unsere Gesellschaft sein können und wollen, in den Mittelpunkt stellt, hat meine Stimme wiederholt bekommen. Ich bin zwar nicht von der linken Presse, aber CDU-Wähler, weil ich eine Partei der Mitte wählen kann und keine Partei zwischen bayerischem Stammtisch und katholischer Kirche wählen muss. In deinen Augen bin ich also wahrscheinlich ein Niemand. ;)
Von Deiner Sorte gibt es aber zu wenig, sonst verlöre die CDU nicht von Bundestags- zu Bundestags- und von Landtags- zu Landtagswahl - ungefähr in der ihr Kurs der sog. "Modernisierung" anhält. Da setzt man besser auf treue Wählerschichten, die derzeit aber verschreckt sind.
 

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Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
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