Unterschied ist aber, dass Schröder, Fischer und Clement nicht im gleichen Maße freiwillig gegangen sind. Die hätten alle drei ihre politischen Posten behalten, wenn man sie denn gelassen hätte. Insofern geht Koch zu einem merkwürdigen Zeitpunkt. Er saß aber gleich auf drei sinkenden Schiffen: erstens der schwarz-gelben Landesregierung in Hessen, die per se bereits seit der letzten Wahl schwer angeschlagen war und der angesichts des Bundestrends ein regelrechter Orkan entgegen weht. Zweitens der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands, einer zunehmend ausgemerkelten Partei, die nicht nur unter der plan- und richtungslosen Rumtaktiererei der Kanzlerin leidet, sondern auch dem planmäßigen Linksruck - sog. "Modernisierung" - der Parteivorsitzenden (Hugo Müller-Vogg: "Der Arbeiterführer Rüttgers ist von den Arbeitern nicht gewählt worden, der Multikultiminister Laschet ist von den Multikulti-Fans nicht gewählt worden, und die alleinerziehenden Frauen haben die Familienpolitik von der Leyen / Schröder auch nicht gewählt; der 'verknöcherte' Stammwähler der CDU ist dagegen daheim geblieben, denn ihn braucht ja keiner mehr."). Drittens steht die Bundesrepublik am Abgrund, denn unser Wirtschafts- und Sozialsystem ist bankrott und wird von daher nicht mehr lange taugen, um den schon längst stattgefundenen Bankrott unseres politischen Systems zu kaschieren.Original von Palin Waylan-Majere
Aber wieso denn? Der macht doch nur nach, was andere vorexerziert haben - in die Wirtschaft gehen, wo man nicht unter dem öffentlichen Dauerfeuer steht, mehr Kohle bekommt und mindestens genausoviel Macht wie in der Politik hat. Siehe Schröder, Fischer, Clement, etc.
Clever von Koch. Better run home before the storm begins to rise.
