Verfasst: Mo 26. Okt 2009, 19:00
Wer soll denn sonst zuständig sein ?
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Als kleine Vorbemerkung. Ich denke nicht, dass "Effizienz" ein alleinseligmachendes Kriterium für Verfassungs- und Wahlrechtsfragen sein sollte. Effizienz - zumindest wenn man sie als die Möglichkeit versteht Entscheidungen durchzusetzen - und Stabilität sind Ziele, die in einem gewissen Konflikt zueinander stehen. Auch war ja das politische System ungeachtet der Zersplitterung der politischen Gruppen einigermaßen stabil und Mehrheitsbildung in Sachfragen auch dann möglich, als die Regierung ihre tragende Mehrheit verloren glaubte. An diesem Punkt hängt auch viel von der Kultur politischer Entscheidungsfindung ab, die meines Erachtens ausbaufähig wäre. Die FDU verfällt leider in das Veytajakische Stabilitätsaxiom und scheint dem alles unterzuordnenWir werden aktiv mit den anderen Fraktionen daran arbeiten, dass das Wahlrecht geändert wird um die politische Stabilität und Effizienz zu steigern.
Wir sind uns doch sicherlich einig, dass es vor allem ein Ziel sein muss Parteien und innerparteiliche Demokratie zu stärken. Die Parteien sollen die verschiedenen innergesellschaftlichen Interessen in den politischen Willensbildungsprozess einbringen und der hohe Organsiationsgrad in Parteien in diesem Land zeigt, dass sie das auch können und eine quasiplebiszitäre Rolle erfüllen, die den oft negativ gebrauchten Begriff vom Parteienstaat in positiven Licht erscheinen lässt.Listen zum Unionsparlament sollen künftig mindestens 3 Personen umfassen,
Es gab vor einigen Jahren ein Urteil des Verfassungsgerichts zur Hare-Quota ( Sperrhürde = Stimmenzahl für einen vollen Sitzanspruch, lag damals bei ca. 7%, da es 13 Abgeordnete gab). Auch diese Hürde wurde damals, meiner Meinung nach zurecht, aufgrund ihrer relativen Willkürlichkeit für nicht verfassungsgemäß erklärt. Wenn man zugunsten größerer Parteien verzerren will, wobei die Frage, was in der DU eine große Partei ist, sich ja auch stellt, ginge das mit der Verwendung von d'Hondt deutlich "eleganter". Wie das Verfassungsgericht darauf reagieren würde, weiß ich nicht.eine 10 %-Hürde soll eingeführt werden und Unionsparlament und Unionsrat sollen zusammengeführt werden.
Da unterliegen Sie einem Irrtum, Herr Kollege. Zum einen ist der Unionsrat eine Vertretung der Unionsländer, nicht ihrer Exekutiven, und insbesondere ist auch der Verfassungsgeber von dem Normalzustand ausgegangen, daß eben nicht Vertreter der Länderregierungen sondern vielmehr Dritte, Senatoren, im Unionsrat sitzen. Dies zeigt auch eindeutigOriginal von Freiherr von Stern
Der Unionsrat als Vertretung der Landesexekutiven würde damit verschwinden. Persönlich würde ich das sogar befürworten, da ich, anders als die Väter und Mütter unserer Verfassung, noch nie den Eindruck hatte, dass sich in den Landesexekutiven die Sachkompetenz ballt gegenüber dem "parteipolitischen Hickhack" Das werden aber die Ministerpräsidenten wohl anders sehen,
Die FDU ist im Gegensatz zu Ihnen in der Lage sachlich Kritik zu äußern und hat überhaupt ein Programm. Wann kommt denn ihrs?Original von SRM
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Programm der FDU beim Bullshit-Bingo-Spielen entstand.