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Verfasst: Sa 21. Apr 2007, 21:06
von Oliver von Palm
Die 10 Gebote
Cleopatra
Der Untergang

Verfasst: Do 3. Mai 2007, 23:33
von Maximilian von Rohan-Mason
Shortbus.

Lest und wisst vorher nichts über den Film (und schaut ihn euch in einer Gruppe an). Dann geht es euch wie mir und der Film überwältigt einen dann doch in vielerlei Hinsicht.

Ich hab noch nie direkt nach einem Film so eine lange Diskussion über selbigen gehabt. :D

Verfasst: Fr 4. Mai 2007, 00:57
von Literoy Goldheart
Shortbus ist derbe... da würde ich vorher aber die Großmutter zum Einkaufen schicken - die bekommt einen Herzinfarkt.

Ich nehme mal Beispiele aus den verschiedenen Genres:

Science Fiction: Gattaca/Blade Runner
Beide Filme sind visuell, beide sind voller Anspielungen. Beide sind gut gespielt und bauen eine gute Geschichte auf. Wobei Gattaca im Ranking meiner am häufigsten gesehenen Filme auf Rang 1 stehen dürfte.

Action: Nun ja, es gibt die Filme, die jeder gesehen hat. Indiana Jones, diverse Bruce Willis Schinken.

Grusel: Sleepy Hollow & From Hell. Johnny Depp weiß, was gut ist. Auf keinen Fall van Helsing - da hat die gute Besetzung das bescheuerte Drehbuch und dessen miserable Dialoge nicht mehr retten können.

Horror: 28 Days later und Dawn of the Dead. Ich mag keine Horror Filme. Zombies obendrein halte ich eher für langweilig. Aber diese Filme sind Low Budget Produktionen, sie sind gut besetzt und ebenfalls hintersinnig und voller Anspielungen. Und beruhen beide nicht auf stupidem "Erschrick Dich, wieder einer tot!"

Schräg: The Big Lebowski. Einer dieser Filme bei denen man WEISS, dass der Drehbuchautor, der Regisseur und der Produzent bekifft waren. Was auch für die Empfehlung "Clerks - die Ladenhüter" zutreffen könnte. "Dogma" war zwar nicht soo schräg, ist aber allemal das Schauen wert.

Frauenfilme: Die wunderbare Welt der Amelie & Unter der Sonne der Toskana. Mit diesen Filmen bekommt ihr jedes Mädel zum Kuscheln und unterhaltsam sind sie auch noch. Mit dem zweiten Film merkt man dann auch wie Frauen über dreißig ticken.
Alternativ kann man natürlich auch "Sex and the City" und/oder "Desperate housewifes" sehen, aber ich glaube davon bekommt man eher Angst vor Frauen.

Aha. So nenne ich die Kategorie der Filme, die mal etwas anders waren. Natürlich war auch "die wunderbare Welt der Amelie" anders. Aber die Filme hier sind anders anders. Memento zum Beispiel Braucht man nur einmal zu sehen, ist aber wirklich interessant. Dogville, ein Film bei dem man 20 Minuten darauf wartet das es losgeht bis man merkt, dass man schon mittendrin steckt.

Anspruch? Keine Ahnung. Für'n Anspruch lese ich ein Buch ;-)

Verfasst: Fr 4. Mai 2007, 01:01
von Literoy Goldheart
Original von Joseph A. Gladstone
Die Hannibal-Lecter-Reihe. Alle Filme bis auf "Das Schweigen der Lämmer" sind in der Kritik zwar nicht so prall weggekommen, sind aber trotzdem wunderbar. Dabei ist es die Mischung, die es ausmacht: Ein Kannibale, der intelligent ist und Stil und Niveau hat.
Das ist übrigens immer das gewesen, was mich gestört hat. "Das Schweigen der Lämmer", keine Frage, ein wirklich wirklich guter Film. Mit Hannibal hat Thomas Harris jedoch versucht, aus Lecter eine Art besseren Mensch zu zaubern. Fast eine Art Superheld, der ja nur den menschlichen Abfall isst.

Dabei sind die Fälle von Kannibalismus immer und ausnahmslos von dem Trieb der Begierde angespornt. Man isst, was man begehrt. Wer würde schon auf die Idee kommen etwas zu essen was er verabscheut?

Mit dem Buch über den jungen Hannibal hat es Harris dann übertrieben - das Buch ist flach, versucht die Quadratur des Kreises und liest sich schon im Ansatz wie ein Drehbuch. Den Film habe ich dann schon nicht mehr gesehen... war mir zu blöde...

Verfasst: Fr 4. Mai 2007, 01:07
von Literoy Goldheart
Einen Film habe ich vergessen: "Brother", von Takeshi Kitano.
Der Film handelt von einem Yakuza, der seine Heimat verlassen muss und seinen Halbbruder in Los Angeles aufsucht. Quasi aus Versehen löscht er einen Drogendealerring aus und setzt zu deren Nachfolge an.
Der Film ist brutal. Er ist humorlos, anders also als Quentin Tarantino Filme. Er ist sehr kompromisslos. Aber er ist auch einfach gut.

edit: Eine Schlüsselrolle ist von Omar Epps perfekt besetzt. Der wiederum dürfte einigen als Dr. Foreman aus der mittlerweile langweilig werdenden Serie "House, MD" bekannt sein.

Verfasst: Fr 4. Mai 2007, 01:09
von Peter Vain
Takeshi Kitano ist generell gut. Fand auch seinen Film "Zatoichi" sehr gut gelungen.

Verfasst: Fr 4. Mai 2007, 01:34
von Maximilian von Rohan-Mason
Brother und den blinden Samurai fand ich auch gut. Den hochgelobten "Hana-Bi" allerdings ziemlich fad, und "Dolls" hat auch nur durch die Optik bestochen.

Verfasst: Mo 7. Mai 2007, 18:05
von Literoy Goldheart
Noch was Unblutiges: Thomas Crown Affair. Die Neuverfilmung von 1999. Da zeigt sich was Schauspieler leisten können, wenn man sie nur lässt.

Verfasst: Mo 7. Mai 2007, 18:32
von joukersendler
Achja

2001 space odyssey

sollte man gesehen haben

Verfasst: Mo 7. Mai 2007, 18:38
von kapuczynski
Das Leben ist schön