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Verfasst: Mo 3. Nov 2008, 17:35
von Bianca Böhm
Ich sag das mal als parteiloses Mitglied dieser Gesellschaft, die erst seit kurzem mein Zuhause genannt werden kann, die ich aber über die Jahre hinweg verfolgt habe:

Es liegt nicht an der Regierung, es liegt an den Unionsländern! Diese haben sich zu kleinen, vielleicht machtgeilen Einzelobjekten hochgearbeitet, stolz auf ihre innere Souveränität und haben den Blick fürs Ganze verloren. Sie haben eine Engstirnigkeit entwickelt, die es heute fast unmöglich macht, wie man an diversen längerübergreifenden Konferenzen sehen kann, gemeinsam etwas zu schaffen zum Wohle aller.

Doch wenn sie wenigstens untereinander miteinander kommunizieren würden. Tun sie aber nicht. Stattdessen fechten sie Machtkämpfe aus, wie im Märchen: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist das stärkste Unionsland im Verband.

Um es mal mit den scheinbar hier von einigen am besten verstandenen einfachen Worten eines Herrn Brian zu sagen: Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte, wenn ich das hier Tag für Tag erlebe! Sorry, aber.... so lange hier sieben Individualisten unterwegs sind, so lange kann sich die Regierung arme und Beine für die DU ausreißen, außer Versehrtenrente zur Altersabsicherung wird dabei nichts heraus kommen. :(

Verfasst: Mo 3. Nov 2008, 18:44
von Rincewind
Ich fordere die Regierungen der Länder dazu auf, dieser Tatsache ins Auge zu sehen und die nötigen Vorkehrungen zu treffen. Die Verwaltung der Länder muss so optimiert werden, dass es in der Zukunft zu keiner Unionsexekution mehr kommen muss, wie es in letzter Zeit zu häufig geschah.
Schau dich mal um, das haben die Länder schon längst getan. Die Länder kommen mit einer einzigen Person auf Landesebene notfalls aus... das Problem ist das einige Länder selbst bei deren Besetzung Probleme bekommen. Weiter einsparen kann man dort nicht groß.
Anders auf Unionsebene. Dort kann noch gespart werden, denn dort ist fast jeder größerer Reformansatz in den letzten Jahren gescheitert.
Der gleiche Vorwurf ergeht an die Parteien. Hier muss ebenfalls Selektion stattfinden. Ein funktionierendes Parteiensystem ist ebenso essentiell wie aktive Politpersönlichkeiten.
Problem hier ist die Entwicklung zu unabhängigen Einzelkandidaten. Beim derzeitigen System braucht man eine Partei nicht. Man kann auch gut allein antreten oder gar als Vereinsliste des 1. FC St. Pierre.
Ich bin der Meinung wir müssen zurück zur Parteiendemokratie, damit die Zersplitterung ein Ende hat. Es muss wieder Vorteile geben sich zu bündeln.

Verfasst: Mo 3. Nov 2008, 21:15
von Brian Mason
Original von Bianca Böhm
Ich sag das mal als parteiloses Mitglied dieser Gesellschaft, die erst seit kurzem mein Zuhause genannt werden kann, die ich aber über die Jahre hinweg verfolgt habe:
Immer diese Angst der Neuen, nicht ernst genommen zu werden, wenn sie nicht seit anno 1998 Mitglied sind.
Original von Bianca Böhm
Es liegt nicht an der Regierung, es liegt an den Unionsländern! Diese haben sich zu kleinen, vielleicht machtgeilen Einzelobjekten hochgearbeitet, stolz auf ihre innere Souveränität und haben den Blick fürs Ganze verloren. Sie haben eine Engstirnigkeit entwickelt, die es heute fast unmöglich macht, wie man an diversen längerübergreifenden Konferenzen sehen kann, gemeinsam etwas zu schaffen zum Wohle aller.
Das ist ja im Kern das, was ich sage.
Original von Bianca Böhm
Um es mal mit den scheinbar hier von einigen am besten verstandenen einfachen Worten eines Herrn Brian zu sagen: Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte, wenn ich das hier Tag für Tag erlebe! Sorry, aber.... so lange hier sieben Individualisten unterwegs sind, so lange kann sich die Regierung arme und Beine für die DU ausreißen, außer Versehrtenrente zur Altersabsicherung wird dabei nichts heraus kommen. :(
Schwester, du hast es drauf. Gesell dich zu mir und wir rocken das Haus.
Original von Rincewind
Schau dich mal um, das haben die Länder schon längst getan. Die Länder kommen mit einer einzigen Person auf Landesebene notfalls aus... das Problem ist das einige Länder selbst bei deren Besetzung Probleme bekommen. Weiter einsparen kann man dort nicht groß.
Anders auf Unionsebene. Dort kann noch gespart werden, denn dort ist fast jeder größerer Reformansatz in den letzten Jahren gescheitert.
Mein lieber Kusäng, mit Selektion meine ich auch, dass wenn ein Unionsland nicht mal mehr dieses von dir angesprochene eine Amt besetzen kann, dann muss es halt zwangsläufig abgeschafft werden. Das sieht dann so aus, dass da nicht mehr "Westliche Inseln und Sankt Piotr" steht, sondern auf einmal "Katista und die Insel da irgendwo mit dem dicken schwarzen Mann". Da muss dann einfach zusammengelegt werden. Es ist bedauerlich, nützt aber nichts, denn was sollen wir ewig an irgendwelchen Dingen hängen, die uns am Ende, d.h. der Union, den Kopf kosten.

Wir loben immer die damalige Zeit und ihre Meister. Reinhard, Kalmarstein und Co. Aber wir vergessen, dass diese Leute viel rabiat bei solchen Dingen vorgegangen wären. Unsereins verliert sich in Melancholie und schreckt davor zurück, mal drastische Maßnahmen zu ergreifen.
Original von Rincewind
Problem hier ist die Entwicklung zu unabhängigen Einzelkandidaten. Beim derzeitigen System braucht man eine Partei nicht. Man kann auch gut allein antreten oder gar als Vereinsliste des 1. FC St. Pierre.
Ich bin der Meinung wir müssen zurück zur Parteiendemokratie, damit die Zersplitterung ein Ende hat. Es muss wieder Vorteile geben sich zu bündeln.
Absolut richtig! Da haben wir aber selber Schuld. Wir brauchen ein Wahlsystem, das kleine Parteien und Einzelkandidaten nicht mehr bevorzugt. Wir müssen dagegen geradezu vorgehen. Soetwas wie das DZ, bei aller Liebe, Zuneigung und sexuellen Anziehungskraft vom Genossen Schneider, ist in keiner Weise förderlich. Ganz zu schweigen von Karteileichen wie diesen Sezessions-Befürwörtern aus Freistein mit ihrem verdammten Unionsliga-Sendlhofer.

Verfasst: Mo 3. Nov 2008, 22:12
von Michael Schneider
Original von Bianca Böhm
Ich sag das mal als parteiloses Mitglied dieser Gesellschaft, die erst seit kurzem mein Zuhause genannt werden kann, die ich aber über die Jahre hinweg verfolgt habe:

Es liegt nicht an der Regierung, es liegt an den Unionsländern! Diese haben sich zu kleinen, vielleicht machtgeilen Einzelobjekten hochgearbeitet, stolz auf ihre innere Souveränität und haben den Blick fürs Ganze verloren. Sie haben eine Engstirnigkeit entwickelt, die es heute fast unmöglich macht, wie man an diversen längerübergreifenden Konferenzen sehen kann, gemeinsam etwas zu schaffen zum Wohle aller.

Doch wenn sie wenigstens untereinander miteinander kommunizieren würden. Tun sie aber nicht. Stattdessen fechten sie Machtkämpfe aus, wie im Märchen: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist das stärkste Unionsland im Verband.

Um es mal mit den scheinbar hier von einigen am besten verstandenen einfachen Worten eines Herrn Brian zu sagen: Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte, wenn ich das hier Tag für Tag erlebe! Sorry, aber.... so lange hier sieben Individualisten unterwegs sind, so lange kann sich die Regierung arme und Beine für die DU ausreißen, außer Versehrtenrente zur Altersabsicherung wird dabei nichts heraus kommen. :(
Tja, sic transit gloria mundi, liebe Frau Böhm.

Verfasst: Mo 3. Nov 2008, 22:16
von Brian Mason
Haben wir schon wieder einen neuen Papst?

Verfasst: Mo 3. Nov 2008, 22:40
von Rincewind
Original von Bianca Böhm
.... so lange hier sieben Individualisten unterwegs sind, so lange kann sich die Regierung arme und Beine für die DU ausreißen, außer Versehrtenrente zur Altersabsicherung wird dabei nichts heraus kommen. :(
Das ist alles sehr einseitig argumentiert. Klar gibt es Individualisten... aber auf der anderen Seite gibt es Zentralisten. Was wichtig ist, dass das Gleichgewicht gehalten wird, das dazwischen liegt.

Geht es nach der einen Seite, wird die Union ausgehölt. Geht es ganz nach der anderen, braucht man die Länder nicht mehr.

Die Union hat sehr viel Gestaltungsmöglichkeit. Ich habe bisher noch keine Regierung seit Schuhmann und Rohan gesehen, die sich Beine darin ausreisst. Es herrscht ein Gleichgewicht der Kompetenzen, damit sowohl Union als auch Länder attraktiv bleiben. Konzentriert euch gefälligst darauf das auszuspielen und nicht nach dem zu gieren was man nicht hat.

Verfasst: Mo 3. Nov 2008, 22:41
von Rincewind
@ Brian: Sieh mal einer an... nachdem du blind ausgeteilt hast, musst du doch noch feststellen, dass sich unsere Wahlprogramme weitgehends decken. Muss ein Schock für dein Weltbild sein. ;)

Verfasst: Di 4. Nov 2008, 00:32
von Bianca Böhm
Original von Michael Schneider

Tja, sic transit gloria mundi, liebe Frau Böhm.
No me impresiona Senor Schneider.

Verfasst: Di 4. Nov 2008, 00:34
von Bianca Böhm
Original von Rincewind

Die Union hat sehr viel Gestaltungsmöglichkeit. Ich habe bisher noch keine Regierung seit Schuhmann und Rohan gesehen, die sich Beine darin ausreisst. Es herrscht ein Gleichgewicht der Kompetenzen, damit sowohl Union als auch Länder attraktiv bleiben. Konzentriert euch gefälligst darauf das auszuspielen und nicht nach dem zu gieren was man nicht hat.
Sie werden aber auch zugestehen, dass man immer wieder versucht die Regierung ins Straucheln zu bringen. Mit was im Einzelnen, sei jetzt mal dahin gestellt und auch unabhängig davon, dass mir tatsächlich in den letzten Legislaturperioden kaum eine Regierung aufgefallen wäre, wo alle relativ gleichmäßig viel arbeiten würden.

Verfasst: Di 4. Nov 2008, 01:12
von Madonna Ritchie-Ashcraft
Original von Bianca Böhm
Es liegt nicht an der Regierung, es liegt an den Unionsländern! Diese haben sich zu kleinen, vielleicht machtgeilen Einzelobjekten hochgearbeitet, stolz auf ihre innere Souveränität und haben den Blick fürs Ganze verloren. Sie haben eine Engstirnigkeit entwickelt, die es heute fast unmöglich macht, wie man an diversen längerübergreifenden Konferenzen sehen kann, gemeinsam etwas zu schaffen zum Wohle aller.

Doch wenn sie wenigstens untereinander miteinander kommunizieren würden. Tun sie aber nicht. Stattdessen fechten sie Machtkämpfe aus, wie im Märchen: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist das stärkste Unionsland im Verband.

Um es mal mit den scheinbar hier von einigen am besten verstandenen einfachen Worten eines Herrn Brian zu sagen: Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte, wenn ich das hier Tag für Tag erlebe! Sorry, aber.... so lange hier sieben Individualisten unterwegs sind, so lange kann sich die Regierung arme und Beine für die DU ausreißen, außer Versehrtenrente zur Altersabsicherung wird dabei nichts heraus kommen. :(
:daumen: