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Verfasst: Di 21. Okt 2008, 21:22
von Joseph A. Gladstone
Original von Wolfgang Müller
Der neoliberale Dreck hat bisher nicht funktioniert, also wird er auch in Zukunft nicht funktionieren.
Bedienen Sie sich doch bitte einer Sprache, die dieser Konferenz gerecht wird.
Verfasst: Di 21. Okt 2008, 22:55
von Rincewind
Original von Palin Waylan-Majere
Mit welcher Begründung?
Weil ein frei Zugängliches Schinennetz Grundlage für den Wettbewerb ist, die frei Zugänglich sein müssen und die nicht Grundlage zur Gewinnmaximierung dienen sollten. Dieses muss aus meiner Sicht, bzw. was Imperia betrifft in Staatshand bleiben, wie auch Straßen und Stromleitungen.
Verfasst: Mi 22. Okt 2008, 08:49
von Michael Schneider
Ich sehe hier, daß alle verkehrswege einzeln durch Unionsparlament und -rat gehen werden müssen. Und ich sehe hier auch immer weniger Chancen für einen Staatsvertrag... warum macht man es so schwer...
@Salbor
Ich mache darauf aufmerksam, dass in meinen Augen der Schienenverkehr die einzige Möglichkeit ist in meinen Augen vorhandenen Verpflichtung des Staates, seinen Bürgern eine halbwegs preislich angemessene Transportmöglichkeit zu bieten. Und wenn dieser in der Hand nur von Unternehmen liegt, die Gewinnmaximierung als oberstes Ziel haben muss dem Staat eine Möglichkeit bleiben regulierend und den Bürger stützend einzugreifen. UND gerade denen, die in ländlichen Regionen angewiesen sind auf kleinen Strecken auch künftig per Zug reisen zu können.
Für mich heißt das: Der Besitz der Schienenstrecke muss im Besitz einer Staatsgesellschaft liegen, die zu gleichen Teilen Union und Ländern gehört. Darin ist die Union mit Auge auf Fernstrecken und die Länder auf die jeweiligen Regionalstrecken beteiligt. Alles andere zeigt die Gegenwart führt zum Erliegen des Verkehrs.
Der Bahnverkehr selbst kann durch Privatunternehmen geführt werden, sofern entsprechende Pflichtauflagen erfüllt werden (eben gewisse kleine Strecken auch zu bedienen).
Und wenn Salbor mit der Schiene ans Festland angebunden ist, ob Tunnel oder Brücke oder auch Fähre, sollte auch dort ein Unternehmen, ob staatlich oder nicht, den unionsweiten Bahnverkehr vorhalten.
@Freistein
Wem gehören die Bahnen?
Verfasst: Mi 22. Okt 2008, 08:55
von SRM
Original von Rincewind
Wettbewerb
Nicht das böse W-Wort benutzen, sonst tritt wieder Zorro-Müller, Rächer der Entrechteten, auf den Plan.

Verfasst: Mi 22. Okt 2008, 13:06
von Beatrice Maier
Es gibt keinen Grund, die Union am Schienennetz eines Landes zu beteiligen.
Original von Michael Schneider
@Freistein
Wem gehören die Bahnen?
Beide gehören Time Enterprises & Investments. Die neue Staatsregierung ist bereits in Gespräche zum Rückkauf des Schienennetzes der SFB getreten.
Verfasst: Mi 22. Okt 2008, 13:46
von Rincewind
Für mich heißt das: Der Besitz der Schienenstrecke muss im Besitz einer Staatsgesellschaft liegen, die zu gleichen Teilen Union und Ländern gehört.
Wieso sollen die Länder, denen das Streckennetz bisher gehört die Hälfte der Union abtreten?
Verfasst: Mi 22. Okt 2008, 16:04
von Michael Schneider
Meinetwegen kann es die Gesellschaft auch kaufen. es ist ja nicht geschenkt! Außerdem ist das jetzige System doch viel zu klein und muss sowieso mindestens um das doppelte erweitert werden um überhaupt den Fernverkehr zu tragen. Es wird eher darauf hinauslaufen, dass die Union praktisch den Ländern die Schienennetzerweiterung und deren Erhalt bezahlt.
Verfasst: Mi 22. Okt 2008, 16:13
von Joseph A. Gladstone
Das Schienenmaterial kann ja meiner Meinung nach gerne in Landeshand verbleiben. Bewusst aber in Landeshand, nicht in Unionshand. Eine Staatsbahn organisiert durch Union und Land wird es mit Salbor aber nicht geben. In unseren Bahnunternehmen hat die Union schlicht nichts zu suchen.
Verfasst: Mi 22. Okt 2008, 16:31
von Rincewind
Gegen eine gegen Nutzungsgebühren zusätzlich auf Salbors Schinen fahrende Unionsbahn mit dem Ziel einer unionsweiten Verbindung, dürfte Salbor aber auch keine Einwände haben oder?
Also, erster Versuch eines Kompromisses:
Schienen:
Länder: Behalten ihr Schienennetz und sind für dessen Ausbau und Erhalt zuständig.
Union: Bekommt die Kompetenz, da wo sie Bedarf sieht die Länder anzuweisen ihr Netz durch unionsländer übergreifende Trassen auszubauen. Die Umsetzung, der Erhalt und der Besitz der Abschnitte bleibt bei den Ländern.
Bahnverkehr:
Bisherige Betriebe bleiben bei ihren jeweiligen Besitzern, ob in privater oder Landeshand.
Die Union kann jederzeit eine Unionsbahn gründen oder streckenweise Ausschreiben, die diese durch unionsweite Verbindungen ergänzt.
Da dies in das Gesellschaftsrecht fällt, wird keinerlei Landesrecht tangiert.
Verfasst: Mi 22. Okt 2008, 16:51
von Joseph A. Gladstone
Original von Rincewind
Gegen eine gegen Nutzungsgebühren zusätzlich auf Salbors Schinen fahrende Unionsbahn mit dem Ziel einer unionsweiten Verbindung, dürfte Salbor aber auch keine Einwände haben oder?
Natürlich nicht, aber ich denke nicht, dass eine Unionsbahn im landesinneren Verkehr operieren sollte. Warum beispielsweise eine Unionsbahn Regionalbahnstrecken betreiben sollte, ist mir nicht klar.
Gegen die Nutzung unseres Schienenmaterials - bei entsprechenden Gebührenzahlungen - auf Verkehrsebenen, die länderübergreifend sind, spricht aber nichts.