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Verfasst: Sa 18. Aug 2012, 17:17
von Maximilian von Brinckmann
Original von James Didot

Ein realistisches.
Kommen hier her, haben keine Ahnung und pöbeln herum. Das ist, was real abläuft. Haben Sie sich jemals mit unserem Parlament auseinandergesetzt? Wohl nicht...

Verfasst: Sa 18. Aug 2012, 18:43
von Helen Bont
Herr Didot, Ihre Aussagen lassen nicht nur jedes Gefühl für Fairness vermissen, sondern zeugen darüber hinaus von einer größtmöglichen Unkenntnis der Lage.
Dass das Unionsparlament der nun ausklingenden 35. Legislaturperiode alles andere als produktiv war hing nicht mit den zum teil sehr hochmotivierten Abgeordneten zu tun, sondern mit der Tatsache, dass das Unionsparlament nach Ansicht des Unionspräsidenten nicht verfassungskonform zusammengesetzt und damit nicht beschlussfähig war. Eine Klage wurde vom Unionsgericht noch nicht entschieden.
Im übrigen weise ich Ihre abstrusen und unfairen Vorwürfe mit Nachdruck als böswillig und verleumderisch zurück.
Was die Auswirkungen des von Ihnen gemachten Vorschlags angeht, kann ich mich den Äusserungen von Umperialkanzler Ehrlach absolut anschließe: die Folge wäre die Unregierbarkeit der Union bei Ausbleiben des erstrebten Ziels, wie man schöne in den Unionsländern mit Volksversamnlungen sieht, in denen jeder Bürger Mitglied ist.
Z

Verfasst: So 19. Aug 2012, 02:41
von Hans Sack
Ich habe mich nun hierdurch mit dem Fuchsner System auseinandergesetzt und muss sagen das ich selbiges äußerst interessant und durchaus Sinnvoll finde.

Verfasst: So 19. Aug 2012, 10:16
von Massimiliano Napolitani
Original von Helen Bont
[...] die Folge wäre die Unregierbarkeit der Union bei Ausbleiben des erstrebten Ziels, wie man schöne in den Unionsländern mit Volksversamnlungen sieht, in denen jeder Bürger Mitglied ist.
Z
Achso. Wollen Sie darauf näher eingehen, Frau Bont?

Verfasst: So 19. Aug 2012, 11:46
von Alexander Steinhoff
Ich glaube nicht, das die Unionsländer "unregierbar" sind weil es dort Volksversammlungen gibt.
Auf grund geringer aktiver Bevölkerung funktioniert auch eine Volksversammlung nicht so ganz, wie man es uns verkaufen will..

Verfasst: So 19. Aug 2012, 12:05
von Stefan Ehrlach
Für die meisten Unionsländer halte ich das System der Volksversammlung für optimal. Denn erfahrungsgemäß ist es einfacher, wenn jeder Bürger zeitnah in der Lage ist, in seinem Heimatland politisch zu partizipieren.

Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es zum Beispiel in Imperia vollkommen unnötig von der Volksversammlung auf eine repräsenative Demokratie umzuschalten, da die Bürgerzahl dafür einfach zu gering ist.

Auf Unionsebene sehe ich das anders. Hier brauchen wir stabile Mehrheiten, die in der Lage sind, eine Regierung auch verlässlich zu stützen.
Original von James Didot
Ja, eben, aber eine echte Gewaltenteilung sieht anders aus. Ich halte es für durchaus produktiver, wenn auch die Regierung für ihre Initiativen werben muss wie alle anderen aus und nicht mit Regierungsmehrheit Sachen durchwinkt, die beim nächsten Regierungswechsel wieder rückgängig gemacht werden.
Das sehe ich andern. Regierungen müssen doch für ihre Initiativen werben. Sowas heißt hier in der DU Wahlkampf. Wer aus diesem als Sieger hervorgeht, kann auch seine Initiativen als legitimiert betrachten. Denn sie bekommt ja die Regierungsmehrheit nicht von einer höheren Macht geschenkt, sondern bekommt sie von den Bürger über das Wahlergebnis zugesprochen.

Verfasst: So 19. Aug 2012, 14:10
von James Didot
Wenn es festes Regierungsprogramm gibt, was vor den Wahlen bekannt ist und dann 1:1 so umgesetzt wird, aber die Praxis dürfte zeigen, dass das eher selten der Fall ist. ;)

Nein, das liefe letztlich auf eine Parteiendiktatur hinaus, bei der eine Partei, Fraktion oder Koalition schalten könnte wie sie wollte.
Original von Helen Bont
Herr Didot, Ihre Aussagen lassen nicht nur jedes Gefühl für Fairness vermissen, sondern zeugen darüber hinaus von einer größtmöglichen Unkenntnis der Lage.
Wenn Sie mich gleich in Ihrem ersten Satz derart insultieren, wieso soll ich mir dann überhaupt noch die Mühe machen auf ihre weiteren Argumente einzugehen? ;)
Dass das Unionsparlament der nun ausklingenden 35. Legislaturperiode alles andere als produktiv war hing nicht mit den zum teil sehr hochmotivierten Abgeordneten zu tun, sondern mit der Tatsache, dass das Unionsparlament nach Ansicht des Unionspräsidenten nicht verfassungskonform zusammengesetzt und damit nicht beschlussfähig war.
Dann gestatte ich mir die Frage, wieso es bei einem verfassungswidrigen Parlament nicht unverzüglich zu Neuwahlen gekommen ist?
die Folge wäre die Unregierbarkeit der Union bei Ausbleiben des erstrebten Ziels, wie man schöne in den Unionsländern mit Volksversamnlungen sieht, in denen jeder Bürger Mitglied ist.
Nunja, dass Sie das als Machtpolitikerin so sehen, ist wenig verwunderlich und natürlich werden Sie wie immer darum bemüht sein, sich nicht den allzu starken Stimmungsschwankungen des "Pöbels" zu unterwerfen.

Verfasst: So 19. Aug 2012, 14:18
von Maximilian von Brinckmann
Original von James Didot

Dann gestatte ich mir die Frage, wieso es bei einem verfassungswidrigen Parlament nicht unverzüglich zu Neuwahlen gekommen ist?
Es gab Nachwahlen, die die fehlenden Mandate besetzen sollten. Das hat zeitweise funktioniert, aber dem Unionspräsidenten ist es eher an Wortklauberei gelegen denn um eine funktionierende Legislative im Sinne der Verfassung. Der Unionspräsident ist nicht die letzten Instanz, ich denke, ein Antrag beim Obersten Unionsgericht hierzu würde Klarheit verschaffen und die Position des Unionspräsidenten als verfassungswidrig verwerfen.

Verfasst: So 19. Aug 2012, 14:18
von Alexander Steinhoff
Die Frage nach Neuwahlen, seit das UP die 1. Nachwahl machen musste in dieser Legislatur ist berechtigt.
Anstatt das die ganze Legislatur abgesessen wird und kaum was getan wird, war keine sonderlich gute Idee.
Vielleicht hatte aber auch der Unionspräsident eigene Ansichten darüber.
Ich weiß ja nicht, wie er über Neuwahlen denkt. Als die 35. Legislatur anfing und es dann nur noch 7 oder weniger Abgeordnete gab.
Wie der Unionspräsident über eine Unionsexekution steht, wissen wir ja.
Bei Neuwahlen hätten alle mit spielen müssen.

Allerdings würde ich das Grundprinzip des Demokratischen Systems in der Demokratischen Union nicht anfechten wollen, auf dem es aufgebaut wurde.
Sofern man nicht weniger als 5 aktive Bürger hat.

Verfasst: So 19. Aug 2012, 17:55
von Helen Bont
Original von Massimiliano Napolitani

Achso. Wollen Sie darauf näher eingehen, Frau Bont?
Nun, Herr Napolitani, wenn ich den Sinn solcher Volksversammlungen richtig verstanden habe, dann ist es doch der, dass durch die automatische Mitgliedschaft eines jeden Bürgers die Aktivität in den Volksversammlungen erhöht werden soll. Davon ist jedoch leider nichts zu sehen, womit das Ziel verfehlt ist.