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Registriert: Sa 28. Jun 2008, 15:33
Die FDP ist zum Teil endlich mal aufgewacht:
http://www.ksta.de/html/artikel/1218660805850.shtml
http://www.ad-hoc-news.de/FDP-will-regi ... l/19836693
http://www.ad-hoc-news.de/FDP-will-neue ... k/19835385
Komisch, dass es nur so wenig Ressonanz von der Presse gibt, bisher nur Welt, Kölnische Rundschau, Kölner Stadt-Anzeiger, Ahlener Zeitung und Ad-Hoc News.
Auch ansonsten gibt sich die FDP in eine Richtung, die die verstärkte Kontrolle der Wirtschaft befürwortet. Die marktradikalen und libertären Kräfte verlieren scheinbar an Einfluß (mit dem Mittelstand lässt sich sowieso eher eine auf Sozialpartnerschaft ausgelegte Politik machen).
http://www.ksta.de/html/artikel/1218660805850.shtml
http://www.ad-hoc-news.de/FDP-will-regi ... l/19836693
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Komisch, dass es nur so wenig Ressonanz von der Presse gibt, bisher nur Welt, Kölnische Rundschau, Kölner Stadt-Anzeiger, Ahlener Zeitung und Ad-Hoc News.
Auch ansonsten gibt sich die FDP in eine Richtung, die die verstärkte Kontrolle der Wirtschaft befürwortet. Die marktradikalen und libertären Kräfte verlieren scheinbar an Einfluß (mit dem Mittelstand lässt sich sowieso eher eine auf Sozialpartnerschaft ausgelegte Politik machen).
Wolfgang Müller
Imperialkanzler der Republik Imperia a.D.
Stellvertretender Vorsitzender der Linken Liste e.V.
Präsident des Imperianischen Fußballverbandes
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Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Es ist ein vernünftiger Entschluß, daß die FDP sich gegen die verkürzte Gymnasialzeit (sog. G8) ausspricht. Das bringt uns allen nur Unheil - was die sog. "Mittelschule" angeht, so ist das doch nur Verwaltung der Konkursmasse. Die Hauptschule ist mittlerweile derartig grottig, daß man hofft kostensparend eine Qualitätssteigerung dadurch zu erreichen indem man sie mit der Realschule und ggf. bestehenden Gesamtschulen zusammenzulegen.
Das ist nichts anderes als eine Unfähigkeitserklärung, die Hauptschule reformieren zu können. Viel sinnvoller wäre es, die Hauptschule zu stärken und Grundlagen für eine Berufsausbildung bereits dort zu integrieren, einen stärkeren Praxisbezug herzustellen und sie nicht länger zu einer Resterampe verkommen zu lassen.
Das ist nichts anderes als eine Unfähigkeitserklärung, die Hauptschule reformieren zu können. Viel sinnvoller wäre es, die Hauptschule zu stärken und Grundlagen für eine Berufsausbildung bereits dort zu integrieren, einen stärkeren Praxisbezug herzustellen und sie nicht länger zu einer Resterampe verkommen zu lassen.
Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
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Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:23
Sie wird doch schon durch die Bildungsempfehlung zur Resterampe.Original von Hajo Poppinga
Das ist nichts anderes als eine Unfähigkeitserklärung, die Hauptschule reformieren zu können. Viel sinnvoller wäre es, die Hauptschule zu stärken und Grundlagen für eine Berufsausbildung bereits dort zu integrieren, einen stärkeren Praxisbezug herzustellen und sie nicht länger zu einer Resterampe verkommen zu lassen.
Palin Waylan-Majere OEL
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Wiki lenkt mich bei dem Wort direkt zu Schullaufbahnberatung.
Palin Waylan-Majere OEL
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Ach das, heißt glaube ich in Nds. Schullaufbahnirgendwas. Über NRW bin ich da nicht informiert, aber in Nds. ist das glücklicherweise nicht bindend, sondern der freie Elternwille zählt. Insofern wird da grds. niemandem etwas verbaut.
Und mal davon abgesehen - wenn die Hauptschule tatsächlich ihre Schwerpunkt auf die Vermittlung berufsqualifizierender Fähigkeiten legen würde und möglicherweise auch schon Stoff aus BGJ / BVJ vermittelte, wäre ihre Attraktivität deutlich höher. Das die Hauptschule, so wie sie jetzt ist, nicht sonderlich attraktiv ist, gebe ich unumwunden zu. Dennoch halte ich sie grundsätzlich für sinnvoll, besonders wenn sie eben ihren Schwerpunkt auf Berufsvorbereitung und Qualifizierung legt und am besten noch einen ganz starken Prxisbezug, mit vielen Praktika bpsw., aufweist.
Prof. Hajo Poppinga, VK.
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Der "Freie Elternwille"? Hat Kant nicht darüber geschrieben?Original von Hajo Poppinga
Ach das, heißt glaube ich in Nds. Schullaufbahnirgendwas. Über NRW bin ich da nicht informiert, aber in Nds. ist das glücklicherweise nicht bindend, sondern der freie Elternwille zählt. Insofern wird da grds. niemandem etwas verbaut.
Mal im Ernst, ich denke, es wird kaum nötig sein, eine Erhebung darüber zu suchen, wieviel Prozent aus den unteren Bildungsschichten ihre Kinder aufs Gymnasium schicken, wenn der Lehrer ausdrücklich davon abrät.
Warum sollte daran irgendetwas sinnvoll sein? Warum nicht alles unter einem Dach ohne Mobilitätsbarrieren organisieren?Und mal davon abgesehen - wenn die Hauptschule tatsächlich ihre Schwerpunkt auf die Vermittlung berufsqualifizierender Fähigkeiten legen würde und möglicherweise auch schon Stoff aus BGJ / BVJ vermittelte, wäre ihre Attraktivität deutlich höher. Das die Hauptschule, so wie sie jetzt ist, nicht sonderlich attraktiv ist, gebe ich unumwunden zu. Dennoch halte ich sie grundsätzlich für sinnvoll, besonders wenn sie eben ihren Schwerpunkt auf Berufsvorbereitung und Qualifizierung legt und am besten noch einen ganz starken Prxisbezug, mit vielen Praktika bpsw., aufweist.

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Registriert: Sa 28. Jun 2008, 15:33
BVJ/BGJ ist dazu da um Leuten ohne Schulabschluss nen Hauptschulabschluss zu vermitteln. Im Endeffekt ist das sowieso nur ne Art Beschäftigungstherapie und bessert nicht die Qualität der Hauptschule.
Immer dieser Blödsinn aus den Reihen der CDU. Die Hauptschule ist ne Sackgasse, wacht endlich auf. Zwei Schulformen (Gymnasium und Realschule) parallel zueinander und dazu Integrierte und Kooperative Gesamtschulen sind. Weiterhin die Realschule plus (Fachabitur auf der Realschule, also 12 Jahre) sind die Schmerzgrenze.
Immer dieser Blödsinn aus den Reihen der CDU. Die Hauptschule ist ne Sackgasse, wacht endlich auf. Zwei Schulformen (Gymnasium und Realschule) parallel zueinander und dazu Integrierte und Kooperative Gesamtschulen sind. Weiterhin die Realschule plus (Fachabitur auf der Realschule, also 12 Jahre) sind die Schmerzgrenze.
Wolfgang Müller
Imperialkanzler der Republik Imperia a.D.
Stellvertretender Vorsitzender der Linken Liste e.V.
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Registriert: So 2. Nov 2008, 13:42
Das ist doch Unsinn. Wenn man das dreigliedrige Schulsystem wieder richtig hinstellt, dann hat jede Schulform ihre Daseinsberechtigung. Das Gymnasium bereitet auf ein späteres Studium vor, die Realschule auf kaufmännische Berufe und mittlere Verwaltungsebenen und die Hauptschule bereitet auf Berufe im Handwerk oder der Industrie vor. So war es ursprünglich mal konzipiert und hat auch über Jahrzehnte funktioniert. In BW etwa funktioniert es etwa im ländlichen Bereich auch heute noch so - jedenfalls im Großen und Ganzen.
Jedoch wurde dieses System irgendwann kaputt gemacht, als man unbedingt jedermann ein Abitur geben wollte. Daraufhin bekam man eine Abiturientenschwemme und die anderen Abschlüsse wurden entwertet.
Ich würde noch mehr dazu schreiben, muss jetzt aber aufhören.
Jedoch wurde dieses System irgendwann kaputt gemacht, als man unbedingt jedermann ein Abitur geben wollte. Daraufhin bekam man eine Abiturientenschwemme und die anderen Abschlüsse wurden entwertet.
Ich würde noch mehr dazu schreiben, muss jetzt aber aufhören.