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Jungspund
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Jungspund
Original von Michael Schneider
GEGEN oder NICHT FÜR sind auch zwei verschiedene Sachen, nur so. Sie muss ja nciht Koch wählen, um gleichzeitig NICHT Yps zu wählen.
Das wäre konsequent. Die "Verräter" (Zitat von einem SPD-Demokraten) setzten sich für einen Mehrheit für SPD-Grüne bzw. gegen Koch ein. Aber sie konnten/wollten nicht für eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei stimmen.

Das könnte man konsequent und Gewissens-Verpflichtung eines frei gewählten Abgeordneten nennen, oder Verrat.
 

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Damian Fuller
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Beitrag von Kauli »

Original von Wolfgang Müller

Ah, toll. Also sind, die Vorwürfe des OV doch nicht ganz unberechtigt. Naja, nächste Wahl wird deine Schwester wohl nicht mehr norminiert weder Liste noch Direktmandat.
Das war ihr durchaus klar. Und wenn der Landtag sich am 18.11. auflöst, dann ist sie ab 1.12. ohne Einkommen. Das war ihr aber auch egal...

Übrigens habe ich vermutet, das sie das so gesagt hat. Sie selber gefragt hab ich noch nicht. ICh werde das aber nachholen, sobald ich sie wieder sehe...
 

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In omnia paratus

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Beitrag von Kauli »

Original von Wolfgang Müller

Skandal, dass diese Verräter ne Plattform bekommen. Ok, Dagmar Metzger hat nie was anderes behauptet. Aber die anderen. :rolleyes:
1. hat sie das schon auf dem Parteitag am 29. März geäussert, das sie ein Problem mit der Zusammenarbeit mit den Linken hat.

2. Hat sie sich auch in der Fraktion mehrfach dagegen geäussert (übrigens schon vor Dagmar metzger)

3. Ist jeder Zeitpunkt verkehrt sowas zu sagen.

Im März heisst es: wir sind ja noch gar nicht am verhandeln

Im Mai heisst es: ist ja nicht aktuell

Im Juli heisst es: Warte doch die Sommerpause ab

Im September heisst es: Lass uns doch die Koalitionsverhandlungen abwarten

Im November heisst es: Jetzt ist es zu spät.

Ich sage, sie hat es keine 48 Stunden nach dem Fukdaer Parteitag geäussert und vor allen Dingen nicht einfach in der Wahlkabine ein Kreuzchen bei Enthaltung gemacht. Das war auftichtig und früh genug...
 

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Kaiser
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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Kauli
Ich sage, sie hat es keine 48 Stunden nach dem Fukdaer Parteitag geäussert und vor allen Dingen nicht einfach in der Wahlkabine ein Kreuzchen bei Enthaltung gemacht. Das war auftichtig und früh genug...
Nein, war es nicht.

MdL Metzger hat von Anfang an gesagt: Ich werde nicht zustimmen, wenn ihr von der Linken toleriert werdet. Das war eine klare Aussage. MdL Everts hat das nicht.
 

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Beitrag von Kreittmayr »

Warum plagt man sich eigentlich so lange über so ein furchtbar langweiliges Thema?
 

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Da muss ich Grimm ausnahmsweise mal recht geben. Insbesondere, da es einen Haufen Belege gibt, dass Everts auf explizite Rückfrage des Ortsvereins Groß-Gerau, auf dem Unterbezirksparteitag, dass sie keine Bedenken hätte. Und das war fünfeinhalb Tage vorher. Diese Information habe ich aus Wer Kennt Wen von einem Genossen, der es im Forum der Gruppe SPD gepostet hat.
 

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Wolfgang Müller
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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Kreittmayr
Warum plagt man sich eigentlich so lange über so ein furchtbar langweiliges Thema?
Weil der Thread sich erfolgreich gegen etwaige Kaper-Versuche gewehrt hat ;)
 

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Original von Kreittmayr
Warum plagt man sich eigentlich so lange über so ein furchtbar langweiliges Thema?
Dann lies nicht weiter mit.
 

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Wolfgang Müller
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Original von Montgomery Scott
Die hessische SPD hat heute erklärt, eine große Koalition mit der CDU nicht länger auszuschließen. Ypsilanti hatte das aber vor der Wahl ausgeschlossen. Ich bin auf die einschlägigen Schlagzeilen der BILD-Zeitung und auf die Verweigerung von empörten Landtagsabgeordneten gespannt.
Ich denke, wir beide kennen den "kleinen Unterschied" zwischen der Ankündigung, nicht mit Partei X zusammenzuarbeiten und der Ankündigung, nicht mit der Linken zusammenzuarbeiten.

Diese Ausgrenzung der Linken mag man unklug, unbegründet, ungerecht und undemokratisch finden oder, schlicht und vulgo, "scheiße und gemein". Die Demokratie ist nun einmal erklärtermaßen nicht die Herschaft der Klugheit oder der edlen Gesinnung (was nicht implizieren soll, ich wollte eine Beteiligung der Linken an der hessischen Landesregierung als sachlich klug oder moralisch edel qualifizieren; diese Bewertung mag dahinstehen - ich sage nur, dass dieses gerade nicht die Kategorien sind). Sie ist die Herrschaft "des Volkes" - einer dummen, irrationalen, impulsiven, verführbaren, manipulierbaren, leicht zu erregenden und leicht zu frustrierenden, nicht mit fundierten Argumenten erreichbaren, sondern nur und allenfalls temporär mit dumpfen Emotionen in eine grobe Richtung steuerbaren Masse.

Und zumindest der westdeutsche Teil dieses Mobs hegt nun einmal seit bald achtzehn Jahren die tief verwurzelte Überzeugung, die Linke als Nachfolgepartei der PDS als Nachfolgepartei der SED kategorisch abzulehnen, nicht als weltanschaulichen Kontrahenten im politischen Diskurs, sondern als vermeintlichen oder tatsächlichen Gegner der herrschenden politischen und wirtschaftlichen Ordnung.

Ob diese Wahrnehmung nun zutreffend ist oder nicht ist so egal, wie ob die Leute sie sich selbst gebildet haben oder sie ihnen eingeredet wurde. Für die Inhaber und Verteidiger politischer Macht gilt allein: sie ist da und sie generiert ein Bedürfnis, das befriedigt werden will - das Bedürfnis "Sicherheit vor politischer Einflussnahme der Linken auf die Regierung".

Auf N24 (oder war es Phoenix? Ich weiß es nicht mehr genau...) hörte ich gestern für den Fall vorgezogener Neuwahlen in Hessen folgende prognostizierte Zahlen: CDU 41%, FDP 11%, SPD 27% - ich halte sie für alles außer unrealistisch.

Man kann in Deutschland mit der Linken an die Macht kommen, aber man kann zumindest in den westdeutschen Ländern und im Bund nicht lange mit ihr an der Macht bleiben...
 

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Tennessee Julianne Rockefeller
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Beitrag von Kreittmayr »

Original von Wolfgang Müller
Dann lies nicht weiter mit.
Hab ich eh nich gemacht. =)
 

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