Original von SRM
Wenn Sie mir Hinweise zur Finanzierung selbiger Idee geben können, bin ich auch gern bereit, darauf einzugehen. Ständig Forderungen zu stellen, nützt keinem.
Sie mögen es Forderung nennen, ich halte es für ein Gebot der ökonomischen Vernunft und Gerechtigkeit.
Um einen Geld- und (nach Start der WarenSim) Warenkreislauf zu ermöglichen, braucht die Bevölkerung zunächst einmal Geld, um produzieren und konsumieren zu können.
Derzeit wird Geld auf die Weise in Umlauf gebracht, dass die Union ihre Mandats- und Amtsträger fürstlich bezahlt, diese sodann Privatbanken gründen und Kredite vergeben. Sie können mir nicht weismachen, dass Sie das für einen tragbaren und gerechten Zustand halten?
Anstatt einigen Politikern das Geld salopp gesagt in den Hintern zu blasen, damit diese es der Bevölkerung dann weiterverkaufen wäre es gerechter, wenn durch ein Startgeld jeder Bürger die Chance erhielte, unternehmerisch tätig zu werden, Vermögen zu bilden und somit auch Steuern zu zahlen, was dem Staat wiederum Einnahmen verschafft.
Man kann keine Volkswirtschaft überhaupt erst aufbauen, indem man Haushaltskonsolidierung zum obersten Ziel erklärt und zu dessen Verwirklichung selbst spendenfinanzierte Begrüßungsgelder besteuert, um sich das Geld dann in Gestalt seines Salärs als Unionspolitiker in die Taschen zu stopfen und in seine Privatbank zu investieren.
Damit hier wirtschaftlich etwas ins Rollen kommt, brauchen breite Bevölkerungsschichten die Möglichkeit, am Wirtschaftsleben teilzunehmen. Wenn die Leute nur vor der Wahl stehen, ein Mandat auf Unionsebene zu ergattern zu versuchen oder sich bei ihren Volksvertretern Kredite zu holen brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn das Interesse an unternehmerischer Betätigung sich langfristig auf so niedrigem Niveau einpendelt, dass die Einnahmen der Union niemals deren Ausgaben decken.