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Beitrag von Stigman »

Original von Palin Waylan-Majere

Was interessieren die uns? Immer dieses dämliche Geglotze, was die anderen machen. Eigene Ideen entwickeln!
Unter diesem Gesichtspunkt wäre ja z.B die Kartenfrage mehr als unnötig.
Original von Palin Waylan-Majere
Warum soll denn der Teil der Spieler, die eben ein Interesse an dieser MN haben, sich den Ideenlosen unterordnen? Das ist, als ob man einem Patienten mit Magenschmerzen empfiehlt, er möge sich zum Sterben niederlegen.
Magenschmerzen! Eher Magenkrebs im Endstadium.
Original von Palin Waylan-Majere
Wir haben bisher mindestens 3 Rezessionsversuche (davon 1 erfolgreich) einen ziemlich vergewaltigten Kartenumzug und sonstwieviele Forenausfälle/Umzüge/Brände überlebt sowie aufgrund eines unsäglichen Markenstreits derzeit zumindest offiziell keinen Namen. Andere MNs wären darunter schon längst zusammengebrochen.
Was heißt wären zusammengebrochen? Ex-Ratelon, Vergleich 2003 zum Hier und Heute, ist zusammengebrochen!
 

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Original von Stigman
Magenschmerzen! Eher Magenkrebs im Endstadium.
Quatsch, die DU funktioniert doch intern recht gut, Dein Vergleich würde ja besagen, dass sie so gut wie tot ist.
 

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Um noch mal auf die Idee der Zusammenlegung von Ländern zurückzukommen: das ist genau so eine Schnapsidee wie die Abschaffung des Unionsrates oder des Unionspräsidenten. Verschlimmbesserung, Kaputtreformierei - nennt es, wie ihr wollt. Metaphorisch gesprochen zerhackt Ratelon damit seine Substanz zu Kleinholz, um sie zu verheizen.

Seit nun etwa siebeneinhalb Jahren sind die sieben Länder mit ihren jeweils individuellen Charakteren, Ausgestaltungen, Persönlichkeiten und Geschichten (gemeint sind die realen Geschichten der Länder seit Frühjahr 2001 bis dato, nicht irgendwelche virtuellen Historien, die gerne gegen Ratelon als Ganzes ausgespielt werden ;)) Bestandteil Ratelons, haben die Geschicke und das Gesicht dieser Micronation mitgeprägt. Ratelon, das ist neben anderen prägenden Säulen auch ganz zentral die Gemeinschaft von Freistein, Heroth, Imperia, Katista, Roldem, Salbor und den Westlichen Inseln, so wie diese Länder sind, so wie sie sich über viele Jahre entwickelt, und mit ihnen das ganze Land entwickelt haben - und nicht als irgendwelche denkbaren Hybriden à la "Deutschland "(Freistein/Imperia/Katista), "Katholisch-Südland" (Freistein/Heroth) oder "Weitweg-Land" (Roldem/WI).

Wer die - die Bemerkung muss sein ;) - zwar nicht virtuell-, aber doch und gerade realgeschichtlich gewachsenen Länder in ihrem Bestand zur Disposition stellen will, der tastet wirklich die ratelonische Seele an.

Wer argumentiert, die Ausgestaltungen blieben doch erhalten, es ginge ja nur um eine Fusion politischer Strukturen - genau dort sehe ich den Knackpunkt. Die Landespolitik ist doch eigentlich weit weniger wichtig als die Ausgestaltung und das gesellschaftliche Leben in den Ländern. Mal im Ernst, wer weiß schon, was in welchem Land nun eigentlich gesetzlich geregelt ist, und wie. Und vor allem, ob die gleiche Sache zufällig in einem anderen Land auch geregelt ist, und sich durch unterschiedliche Regelungen mal echte politische Vielfalt ergibt?

Jeder hingegen kennt die Profile und Mentalitäten der Länder, verbindet sie mit typischen Charakteristika, Markenzeichen, Orten usw. Hier besteht echte Vielfalt. Und die ginge in dieser Form einfach verloren, wenn man jetzt herginge und zwei oder mehr Länder zusammenlegte. Da könnte man auch gleich die Länder ganz abschaffen und sagen: "Wir machen Ratelon zwar zu einem Zentralstaat, aber in der Ecke des Landes sieht die Landschaft so aus und leben solche Leute, in der nächsten Ecke sieht die Landschaft so aus und leben solche Leute usw." - dann bliebe die Ausgestaltung auch erhalten, aber die individuelle Lebendigkeit der Länder wäre futsch.

Und wofür? Damit statt zwei dann vielleicht drei Leute ab und zu mal ein Gesetz durch das Landesparlament winken? Was für ein Gewinn!

Ich finde es offen gesagt nicht so schlimm, dass es in der Landespolitik mancherorts derzeit ziemlich ruhig ist. Das Problem sind nicht inaktive Länderparlamente und -regieren, sondern völlig übersteigerte Erwartungen. Man hat die Länder im Glauben, man müsste ihnen nur mehr zu tun geben, dann ginge es dort rund, mit immer mehr Zuständigkeiten überhäuft, denen sie nie gewachsen waren. Denn mal ganz ehrlich, über die Fragen der "großen" Politik streitet man lieber auf der großen Bühne, mit vielen Leuten, vielen Parteien usw.

Die Länder funktionieren nach wie vor gut als Nachbarschaften mit etwas persönlicheren Atmosphären und unterschiedliche ausgestalterische Bausteine des Landes - und das ist finde ich wichtiger als der ständige Auswurf neuer Landesgesetze worüber auch immer ;)
 

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Tennessee Julianne Rockefeller
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Beitrag von Rincewind »

Original von Tennessee Rockefeller
Um noch mal auf die Idee der Zusammenlegung von Ländern zurückzukommen: das ist genau so eine Schnapsidee wie die Abschaffung des Unionsrates oder des Unionspräsidenten.
Das lässt sich wohl kaum vergleichen.

Was das Zusammenlegen oder Auflösen von Ländern angeht, so ergibt sich das aus meiner Sicht dann, sobald der letzte Bürger eines Landes aufhört.
 

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Rockefeller hat mich überzeugt. Eigentlich bietet ein halbwegs ausgestaltetes Land, in dem aber politisch gerade nichts los ist, ein ideales Einstiegsfeld für Neulinge.
Und sollte wirklich mal keiner da sein, wird das nicht lange so bleiben. Entweder es ziehen dann Leute um oder der erstbeste Neuling sitzt halt direkt im Unionsrat. So what?
 

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Palin Waylan-Majere OEL
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Wo steht geschrieben, dass ein Land ständig eine aktive, oder überhaupt eine Bevölkerung haben muss?

Subsidiäre Zzuständigkeit der Union für Länderaufgaben, Klarstellung in der Unionsverfassung, dass sich der Begriff der Mitglieder des Unionsrates auf die Zahl der zum Zeitpunkt einer Wahl oder Abstimmung tatsächlich vertretenen Länder bezieht - und schon ist es kein Problem, wenn ein Land mal Dornröschenschlaf hält, während es auf neue Bürger wartet ;)
 

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Tennessee Julianne Rockefeller
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Beitrag von Rincewind »

Wenn ein Land keine Spieler mehr hat, die die Idee tragen wollen, ist das Land beendet. So einfach ist das.

Aus Erfahrung weiss ich, dass Neubürger mit Abstand lieber ein neues eigenes Unionsland gründen, als was vorhandenes weiterzutragen, dass niemand mehr haben will.

Aber das können wir diskutieren sobald der Fall tatsächlich mal eintritt.
 

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Beitrag von Bianca Böhm »

Kann ich so nicht bestätigen. ;)

Meine Wahl für die WI fiel auch deshalb, weil ich dort noch Potential für die Ausgestaltung sehe, während mir z. B. Roldem zu voll ist. Unabhängig davon, dass mir das Englische dort nicht liegt. ;) Aber ich wäre nie darauf gekommen ein völlig neues Unionsland zu gründen.
 

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Original von Rincewind
Wenn ein Land keine Spieler mehr hat, die die Idee tragen wollen, ist das Land beendet. So einfach ist das.
Das sehe ich anders, denn die Idee eines Unionslandes lebt ja in den Köpfen aller Spieler, nicht nur seiner Bürger. Auch wenn z. B. Heroth oder Salbor nun tatsächlich (vorübergehend) einmal ausstürben, in der Fantasie und den Erinnerungen der in den anderen Ländern "wohnenden" Spieler blieben sie lebendig: ihre Geschichten, ihre Persönlichkeiten vergangener Tage, ihre Ausgestaltung... Der Charakter, den die Einwohner eines Landes diesem gegeben habe, lebten in der Vorstellung aller Rateloner in ihrer virtuellen Bevölkerung weiter.

Das drohte nur verloren zu gehen, legte man zwei oder mehr Länder zusammen...
 

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Tennessee Julianne Rockefeller
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Beitrag von Rincewind »

Die Westlichen Inseln waren aber auch nicht menschenleer. ;)
Original von Tennessee Rockefeller
Das drohte nur verloren zu gehen, legte man zwei oder mehr Länder zusammen...
Das stimmt so nicht. Ein fiktives Unionsland "Katista-Salbor" wäre ja nicht automatisch ein einheitsbrei. Es gäbe in dem Land immernoch die Regionen Katista und Salbor. Schau mal auf die Westlichen Inseln, die unterscheiden auch immer säuberlich wer aus St. Pierre kommt. ;)

Was aus meinen Augen gegen Fusionen spricht, ist dass die Landeskulturen nicht unbedingt harmonieren... ein Italien-Bayern Land wäre nun ja, nicht wirklich harmonisch.
 

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