Original von Konrad Grimm
Die unterschiedliche Befähigung zu Freiheit und Verantwortung begründen für das menschliche Zusammenleben notwendig das aristokratische Prinzip.
Aristokratie im Sinne der Herrschaft der Besten. Dann ist halt die Frage, wer die Besten sind, also was den Aristokraten ausmacht.
Anarchie ist für mich zwar weiterhin sympathisch, aber im Sinne von absoluter Herrschaftslosigkeit eine nicht realistische Option.
Feststellung nach derzeitiger Einschätzung:
- Die Mehrheit der Menschen sind Konformisten.
- Viele Menschen möchten versorgt werden, eine Orientierung haben -> Kirchen/Religion, Ideologie, Volksgemeinschaft, etc.
- Der Feudalismus hat manchmal funktioniert, allerdings oft mit wirtschaftlich mäßigen bis saumäßigen Ergebnissen.
- Junge Menschen streben nach Revolte, Erneuerung, und nach einem Platz im Leben/einem guten sozialen Ansehen. Die Gesellschaft in den westlichen Staaten altert aber und tendiert eher zum statischen oder konservativen, auf Harmonie und Frieden ausgelegten Sozial- und Verwaltungsstaat.
Hm.