Original von Wolfgang Müller
Ah, der Islamhetzer Nr. 1 meldet sich auch mal zu Wort und zitiert direkt mal den faschistoiden Stargast der Veranstaltung.
Naja, den Ex-Kommunisten Giordano als Faschisten zu bezeichnen ist Meinungsfreiheit.
Aber hier noch ein wenig Aufklärung, der Wahrheit zuliebe:
Ralph Giordano distanziert sich scharf von rechtsextremen Islamhassern.
Doch der Kampf gegen islamistische Demokratiefeindlichkeit muss weitergehen
Nein zu Euro-Faschisten und linken Beschwichtigern
...
"Wir stellen uns quer" - wie gut, dass es diese Gegenkraft gibt - bravo! Und doch mischt sich für mich ein Wermutstropfen bei.
Entdecke ich doch unter denen, die sich da lautstark gegen den "Anti-Islamisierungskongress" engagieren, nur allzu viele, die jede Kritik am Islam, an seiner Geschichte, seiner Vergangenheit und Gegenwart notorisch als "rassistisch" oder "islamophob" denunzieren. Multikulti-Illusionisten, xenophile Einäugige, Gutmenschen vom Dienst, Beschwichtigungsapostel à la Claudia Roth und Hans-Christian Ströbele, für die das Spektakel der Euro-Faschisten nur eine weitere Gelegenheit war, sich in ihrer unkritischen Islamophilie zu sonnen. Um das mit dem Copyright auf das niederträchtigste aller niederträchtigen Totschlagargumente der Political Correctness: "Wer den Bau von Großmoscheen oder gar den Islam kritisiert, betreibt die Sache der Nazis von heute."
Ich aber werde trotz aller Einschüchterungsversuche von deutscher wie von muslimischer Seite auch weiterhin bekämpfen, was mich auf meine alten Tage das Fürchten lehren will - den militanten Islam, den einheimischen Rassismus und die Politkatastrophe der deutschen "Umarmer". Und das wie bisher an der Seite so tapferer Muslima wie Necla Kelek, Seyran Ates, Mina Ahadi und Ayaan Hirsi Ali.
Ein Postskriptum: In seinem aktuellen Flyer synchronisiert "Pro Köln" meine Kritik an Moscheebau und Islam mit der ihren. Da dies der zweite Versuch eines Missbrauchs ist, wiederhole ich meine Reaktion auf den ersten: "Pro Köln ist die zeitgenössische Variante des Nationalsozialismus, die, wenn sie könnte, wie sie wollte, mich in eine Gaskammer stecken würde." Eine Charakteristik, die ich mit bestem Gewissen von der Welt auf andere Teilnehmer des faschistischen Großspektakels erweitere. Dem mir angedrohten Verfahren sehe ich mit freudiger Erregung entgegen.
Quelle:
welt.de