"Von dem Augenblicke an, wo er das Licht der Welt erblickt, sucht ein Mensch aus ihrem Wirrwarr, in welchem auch er mit allem anderen bunt durcheinander herumgewürfelt wird, sich herauszufinden und sich zu gewinnen.Original von Kreittmayr
[Und ich habe den Eindruck, dass diese ganze Überlegung (eine Theorie möchte ich es nicht nennen) von Krieg und Krieger doch eine sehr schwammige Angelegenheit ist, der nicht wirklich eine entwickelte Theorie der menschlichen Natur und der Beschaffenheit der Welt zugrunde liegt, zumal Begriffe wie "Krieg" oder "Krieger" mir metaphorisch mehr eine Bedeutung zu suggerieren scheinen, als dass damit präzise Dinge genannt wären.
Doch wehrt sich wiederum alles, was mit dem Kinde in Berührung kommt, gegen dessen Eingriffe und behauptet sein eigenes Bestehen.
Mithin ist, weil Jegliches auf sich hält, und zugleich mit Anderem in stete Kollision gerät, der Kampf der Selbstbehauptung unvermeidlich.
Siegen oder Unterliegen - zwischen beiden Wechselfällen schwankt das Kampfgeschick. Der Sieger wird der Herr, der Unterliegende der Untertan: jener übt die Hoheit und »Hoheitsrechte«, dieser erfüllt in Ehrfurcht und Respekt die »Untertanenpflichten«."