Monokausale Erklärungen sind so angenehm.Original von Palin Waylan-Majere
Jo, wegen der war unser Wachstum im Vergleich zum Rest der EU auch eher mau. Tolle Agenda.
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Sophia Kreittmayr (FVP), Präsidentin des Unionsrates
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Tja, eine Frage der Situation. Zwei Tage mit Gold aber ohne Wasser in der Wüste... Mal sehen, wieviele Goldbarren jemand für eine 19 Cent Wasserflasche von Aldi hingibt.Original von Baudouin de Billancourt
Salz hin- und herschieben? Du bräuchtest schon mehr als 500 g, als ein Brötchen zu bezahlen. Goldklumpen schieben? Unter einem Klumpen versteh ich schon ein Stück, das mindestens so groß wie eine Zigarettenschachtel ist; damit könntest du eine Mercedes E-Klasse bezahlen. Ich weiß nicht, was sich durchsetzen würde; höchstwahrscheinlich Gold und Silber, und zwar in Form von kleinen, praktischen Münzen. Das ist jahrhundertelang erprobt und bewährt. Und damit würde heute niemand eine schwere Finanzkrise fürchten müssen. Nicht (nur), weil er reale Werte mit sich tragen würde, sondern weil Krisen solch besonderen Ausmaßes unmöglich wären, sofern sie nicht durch außerordentliche Naturkatastrophen oder Ähnliches ausgelöst würden.
Übrigens würde ich mich generell nicht auf die Werthaltigkeit von Edelmetallen, zumindest Gold, verlassen, jedenfalls nicht langfristig...
Mal überlegt, wieviel Gold im Meerwasser gelöst ist?
Die Biotechnologie bietet da Möglichkeiten....
Metallanreichernde Organismen sind schon lang bekannt,
und die Gentechnik gibt ja immer mehr her...
Daß man an der Goldextraktion auf diesem Wege aus Meerwasser arbeitet, ist mir seit Beginn der achziger Jahre bekannt...
Von daher lieber Silber
Möglicherweise ist die Umsetzung solcher Technologien auch eine politische Frage....

Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila
Kaiser
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Man darf den "Grenzen des Wachstums"-Aposteln ja gerne vorhalten, dass sie nicht rechnen können. Früher oder später sind die Ressourcen dieses Planeten aber am Ende und die Menschheit damit wahrscheinlich auch. Wenn nicht - schön, fressen wir noch andere Plätze im Universum kahl. IRGENDWANN hat es sich zuende expandiert, siehe unten.Original von Baudouin de Billancourt
Du weißt sehr wohl, dass das bei Betrieben und einzelnen Wirtschaftszweigen der Fall sein kann, nicht aber den Markt als Ganzen betreffen kann, sofern er ein tatsächlicher Markt ist.
*Wobei ich damit nicht in das Geheule der Öko-Schwachmaten einsteigen werde - denn die träumen ja von ihrem natürlichen Gleichgewicht, das nur vom bösen Menschen gestört wird. Lächerlich! Permanenter Wandel beherrscht das Sein, nicht Konstanz, Krieg, nicht Harmonie! Arten weiten sich aus, bis sie ihre eigene Existenzgrundlage zerstört haben, dann gehen sie zugrunde und neues entsteht. Geboren werden und Sterben, der ewige Kreislauf.
http://www.youtube.com/watch?v=vX07j9SDFcc
Und unser momentanes System - das tatsächlich entgegen der österreichischen Märchenonkel GEDECKT IST* -, das richtig besehen stets wie ein Schneeballsystem arbeitet und solange toll funktioniert, wie immer ein noch Dümmerer gefunden wird, der bereit ist, Schulden zu machen, kollabiert auch zwangsläufig, wenn kein Trottel mehr Schulden macht oder aber nur noch die Trottel Schulden machen, die sie niemals zurückzahlen können. Dann ist das ganze Kartenhaus "kapitalistische Marktwirtschaft" futsch und kaputt.
Es sind nichts als Schulden, die unser System am Leben halten, Schulden bis zum Kollaps.
*Wodurch ist Geld gedeckt? Die Zentralbanken erschaffen Geld im Vorgang der Monetisierung - sie geben Geld gegen Schuldtitel, in der Regel Anleihen von Geschäftsbanken, aus. Die Banken wiederum decken ihre Anleihen mit - tataa - Sachwerten in Form von Kreditsicherheiten, i.e. Hypotheken und Grundschulden auf Immobilien.
Big Bang - Expandierendes Universum - Big CrunchInwiefern Du diese drei Phänomene auf die "gesamte Existenz" beziehst, ist mir auch nicht klar.
Alle Existenz endet schließlich wieder im Nichts. "Denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht - drum besser wär's, wenn nichts entstünde... (?) "
Zuletzt geändert von Anonymous am Sa 6. Sep 2008, 18:04, insgesamt 2-mal geändert.
Kaiser
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Glitzerdreck aus der Erde mit rein psychologischem (-pathischem? ) Wert.Original von Baudouin de Billancourt
Ich weiß nicht, was sich durchsetzen würde; höchstwahrscheinlich Gold und Silber, und zwar in Form von kleinen, praktischen Münzen. Das ist jahrhundertelang erprobt und bewährt.
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Der Mensch ist kein Tier, das einfach nur seine Umwelt abgrasen würde, und dann stirbt, wenn es nichts mehr findet. Der Mensch hat Vernunft, d.h. die Gabe, die kausalen Gesetzlichkeiten der Natur zu erforschen, und dieses Wissen dann einzusetzen, um das Universum ganz bewusst nach seinen Lebensbedingungen neu zu organisieren. Der Mensch holt sich die Welt in seinen Toleranzbereich hinein, und das ist Kennzeichen seiner distinktiven Lebensweise, die ihn über alles andere hinaushebt. Der Mensch verwandelt alles in seinen Lebensraum.Original von Konrad Grimm
Man darf den "Grenzen des Wachstums"-Aposteln ja gerne vorhalten, dass sie nicht rechnen können. Früher oder später sind die Ressourcen dieses Planeten aber am Ende und die Menschheit damit wahrscheinlich auch. Wenn nicht - schön, fressen wir noch andere Plätze im Universum kahl. IRGENDWANN hat es sich zuende expandiert, siehe unten.
Und wenn das natürlich vorhandene Material einmal ausgehen sollte, findet er Ersatz, oder aber stellt es synthetisch her.
Unsinn. Sowohl Big Bang als auch - ganz besonders - Big Crunch sind ausgesprochen fragwürdige Hypothesen der Physik. Existence exists -- sie verschwindet nicht einfach so ins Nichts, genauso wie aus Nichts aus nichts entstehen kann. Das Nichts existiert nicht.Big Bang - Expandierendes Universum - Big Crunch
Alle Existenz endet schließlich wieder im Nichts. "Denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht - drum besser wär's, wenn nichts entstünde... (?) "
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Die Funktion des Geldes nimmt immer die marktgängigste Ware ein. Es sind grundsätzlich Lebenskontexte denkbar, in denen andere Waren marktgängiger sein könnten, sofern sie natürlich Probleme wie materielle Beständigkeit u.ä. lösen können. Ein Gut, dass ständig im Verdunsten begriffen ist, wird daher eher nicht als Geld dienen können; niemand sieht gerne zu, wie sich sein monetärer Reichtum in Luft auslöst.Original von Lady Enigma
Tja, eine Frage der Situation. Zwei Tage mit Gold aber ohne Wasser in der Wüste... Mal sehen, wieviele Goldbarren jemand für eine 19 Cent Wasserflasche von Aldi hingibt.
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Doch.Original von Kreittmayr
Der Mensch ist kein Tier,
Vögel bauen Nester, Ameisen errichten Haufen, Hunde vergraben Vorräte, Affen machen Werkzeuge - ach, was sind wir doch anders...Der Mensch hat Vernunft, d.h. die Gabe, die kausalen Gesetzlichkeiten der Natur zu erforschen, und dieses Wissen dann einzusetzen, um das Universum ganz bewusst nach seinen Lebensbedingungen neu zu organisieren.
:rolleyes:Unsinn. Sowohl Big Bang als auch - ganz besonders - Big Crunch sind ausgesprochen fragwürdige Hypothesen der Physik. Existence exists -- sie verschwindet nicht einfach so ins Nichts, genauso wie aus Nichts aus nichts entstehen kann. Das Nichts existiert nicht.
Jaja, der Objektivismus baut auf die objektive Realität auf. Zumindest auf die, die ihm in seine Thesen passt. Und passt die Praxis nicht zur Theorie - umso schlimmer für die Praxis!
Da bleibe ich doch lieber dabei, mein Weltbild auf Urknall und Darwinismus zu begründen.
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Worte verdrehen ist leicht, was? Natürlich ist der Mensch ein Tier, das ist Kernbestand der objektivistischen Anthropologie, aber man achte bitte auf die Qualifikation dieses Sachverhalts im Halbsatz: "das einfach nur seine Umwelt abgrasen würde, und dann stirbt, wenn es nichts mehr findet."Original von Konrad Grimm
Doch.
Ich denke, es ist offensichtlich, dass (a) die quantitativen Dimensionen ganz andere sind, und (b) es doch auch einen wesentlichen qualitativen Unterschied gibt zwischen einem Lebewesen begrenzter Auffassungsgabe mit "Instinkt"-Steuerung und einem Lebewesen, das über Vernunftvermögen verfügt. Der Kognitive Apparat und daher auch die Handlungsmöglichkeiten sind radikal andre.Vögel bauen Nester, Ameisen errichten Haufen, Hunde vergraben Vorräte, Affen machen Werkzeuge - ach, was sind wir doch anders...
Bedeutungslose Generalisierungen ohne jeglichen inhaltlichen Wert.Jaja, der Objektivismus baut auf die objektive Realität auf. Zumindest auf die, die ihm in seine Thesen passt. Und passt die Praxis nicht zur Theorie - umso schlimmer für die Praxis!
Im Übrigen lassen sich metaphysische Axiome eben nicht widerlegen. Beiß Dir ruhig die Zähne daran aus.
Objektivisten bestreiten den Darwinismus nicht, ganz im Gegenteil. Und beim Urknall setze ich persönlich, in der jetzigen Form der Theorie, ein Fragezeichen. Der Objektivismus als Philosophie macht grundsätzlich keine kosmologischen Aussagen, aber die Axiome der Metaphysik sind eben auch die Grundlagen der Wissenschaften, und müssen daher durch sie beachtet werden, wenn sie Hypothesen formulieren.Da bleibe ich doch lieber dabei, mein Weltbild auf Urknall und Darwinismus zu begründen.
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Alles nur graduelle, im Grunde irrelevante Unterschiede. Menschliche Überheblichkeit, geprägt durch die christlich-jüdische Kultur des "und Gott schuf den Menschen nach seinem Abbilde".Original von Kreittmayr
Der Kognitive Apparat und daher auch die Handlungsmöglichkeiten sind radikal andre.
Wieviel mehr sagen da jene 98,5 %, zu denen die Gene des "homo sapiens" mit einem Schimpansen übereinstimmen...
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