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Tripel-As
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Original von Konrad Grimm

Kaum, denn die Demokraten haben die Mehrheit im Senat, der die Richter wählt. Es wird einem republikanischen Präsidenten also nicht anderes übrig bleiben, als moderate Kandidaten aufzubieten. Andererseits wird ein demokratischer Präsident wohl aus der ganz linken Ecke auswählen, zumal Osama, der ja jede Menge Kontakte in linksextremistische Kreise hatte.

Es geht darum, dass der Charismatiker Osama gestoppt werden muss, denn er ist im Stande, die Welt nachhaltig zu verändern. Ihm werden die Massen begeistert folgen, er wird - sollte er Präsident werden - in einem Atemzug mit den furchtbarsten US-Präsidenten genannt werden müssen: Abraham Lincoln, Wodrow Wilson, Franklin D. Roosevelt, Jimmy Carter. Es bleibt ihm nur zu wünschen, dass er - sollte er Präsident werden - das Schicksal von Lincoln und JFK teilen möge.
8o 8o Sie übertreiben es - sogar simoff sind Sie...
 

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Beitrag von Konrad Grimm »

... Mitglied im Verein für deutliche Aussprache.
 

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Beitrag von Kreittmayr »

Original von Konrad Grimm
Es geht darum, dass der Charismatiker Osama gestoppt werden muss, denn er ist im Stande, die Welt nachhaltig zu verändern. Ihm werden die Massen begeistert folgen, er wird - sollte er Präsident werden - in einem Atemzug mit den furchtbarsten US-Präsidenten genannt werden müssen: Abraham Lincoln, Wodrow Wilson, Franklin D. Roosevelt, Jimmy Carter.
Abgesehen davon, dass ich Lincoln nicht auf dieser Liste sehe (worüber ich hier nicht diskutieren will), wird man dieser Liste nicht nur Obama, sondern auch McCain zuzählen müssen, sollte er gewinnen.

Egal, wer gewinnt, es wird furchbar. Und gerade darum sehe ich nicht, warum man einen Faschisten wählen sollte, um einen Charismatiker zu verhindern, oder umgekehrt. Die einzige moralisch einwandfreie Position ist dieses Mal meines Erachtens der Wahlboykott, und zwar ein lauter Wahlboykott, der beide Kandidaten als das entlarvt, was sie sind: Monster.
 

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Beitrag von Konrad Grimm »

Übrigens gibt es auch wieder einen Clip zur Wahl von JibJab

http://sendables.jibjab.com/sendables/1 ... campaignin
 

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Übrigens gibt es auch wieder einen Clip zur Wahl von JibJab

http://sendables.jibjab.com/sendables/1 ... campaignin
Ist es also auch in Franken angekommen... ;)
 

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[b]Professor Dr. Dr. Fabian von Montary[/b]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]

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Beitrag von Konrad Grimm »

:tongue: ;)
 

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Ich nehme die allseits an die Wand gepinselte Bedeutung der anstehenden Präsidentschaftswahl als "Endkampf" übrigens kein Stück weit ernst.

Natürlich ist es extrem chic und Aufmerksamkeit heischend zu prophezeien, nur noch ein grinsender Mulatte mit Segelohren könne den Abstieg der USA zu einem "raubtierkapitalistischen", totalitär-evangelikalen und imperialistischen Schreckensreich verhindern (oder andersherum, nur noch ein gesundheitlich schwer angeschlagener Greis könne die USA vor dem Absturz in linksfaschistoide Zustände ähnlich der EU retten). Vom Chic der völligen Resignation ob des Endkampfes zweier Übel mal ganz zu schweigen ;)

In wenn auch noch deutlich blasseren Farben gemalt hatten wir das schon vor vier Jahren. In deutlich blasseren Farben deshalb, weil George W. Bush sich in seiner ersten Amtszeit doch nicht ganz als das personifizierte Böse entpuppt hatte, für das man ihn vor seinem Amtsantritt hielt, und John Kerry eben auch wieder nur ein weißer Millionär war der auszog, als US-Präsident die unterdrückten Schwarzen, Latinos, Frauen, Armen usw. zu erlösen.

Nichts desto minder wurde natürlich orakelt, von Bush installierte Richter würden die Entscheidung im Fall Roe ./. Wade revidieren und die USA den Iran invasieren, während Kerry die Truppen aus dem Irak abziehen und das gesparte Geld in eine Krankenversicherung für alle investieren würde.

Nun, Bush gewann die Wahl, US-Amerikanerinnen genießen noch immer ein Selbstbestimmungsrecht für ihre Leben und ihre Körper von denen deutsche Frauen nur träumen können, im Iran lässt der Ayatollah immer noch munter foltern, enthaupten, erhängen und steinigen, und hätte Kerry gewonnen, gäbe es in den USA immer noch keine allgemeine Krankenversicherung, dafür lege ich die Hand ins Feuer.

Wie konnte das so geschehen, bzw. wie hätte das sein können? Der Einwand, dass John McCain nicht etwa freie Hand bei der Ernennung neuer Oberster Richter hätte, sondern mit dem Senat zusammenarbeiten müsste, weist in die richtige Richtung. Der "mächtigste Mann der Welt" ist zwar förmlicher Oberbefehlshaber der wohl schlagkräftigsten Armee der Welt, aber darin erschöpft sich auch weit über 99% der Macht, die ihn zum mächtigsten Mann der Welt macht.

Ein Land von 300 Millionen Menschen, keine hungernden Leibeigenen wie im zaristischen Russland, sondern Leute mit Fernsehern, Internetanschlüssen und Schusswaffen, revolutioniert man nicht mal eben binnen vier oder acht Jahren, auch als mächtigster Mann der Welt nicht.

Nur weil irgendein Spiegelreporter irgendwo gelesen und weiterverbreitet hat, jeder dritte Amerikaner bezeichne oder empfinde sich als "wiedergeborener Christ", hätte ein religiöser Zealot noch längst keine Massenbasis für den Umbau des Landes in einen Gottesstaat. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche und Ehescheidungen, die Umsätze der Porno- und Spirituosenindustrie und was weiß ich noch sprechen da eine sehr viel aussagekräftigere und überzeugendere Sprache.

Und nur weil hunderttausend Millionen Internetuser "Obama Girl" bei YouTube angeklickt haben heißt das auch noch lange nicht, dass das ganze Land bereit ist, von Hussein zu Schweden II transformiert zu werden.

Letztlich spielt der US-Präsident für die Innenpolitik seines Landes - wie eigentlich jeder Absolvent der 10. Realschulklasse mit mindestens einem "Befriedigend" in Sozialkunde wissen sollte - eine ziemlich nachgeordnete Rolle. 300 Millionen Menschen, ihre persönlichen Ansichten, Lebensweisen, Bedürfnisse und Ziele polt er nicht mal eben in seinem Sinne um.

Bedeutung messe ich der anstehenden Wahl eigentlich nur als Gradmesser für die Stimmung in den USA und der Welt bei: wie viele Leute laufen einem abgehobenen, halbintellektuellen Rattenfänger hinterher, der ihnen verspricht und wahrscheinlich selbst für erreichbar glaubt, wovon man selbst in Schweden mittlerweile eingesehen hat, dass es so nicht funktioniert, und wie viele setzen lieber auf einen ruhigeren, pragmatischen und erfahrenen Kandidaten, ohne bombastische Phrasen und spektakuläre Show, dafür mit machbaren Zielen?

Wer Theater mag, der dürfte es übrigens bedauern, dass es nie zu einem Präsidentschaftswahlkampf George W. Bush gegen Barack Hussein Obama gekommen ist und auch nie kommen wird, denn dann wäre mal so richtig Stimmung auf dem Planeten Erde gewesen. Irgendwie schade darum... ;)
 

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Beitrag von Konrad Grimm »

Das Problem ist nicht die formelle Macht dieses Staatsamtes. Osama muss ausgeschaltet werden. Gewinnt er, wird dieser Mann eine Bewegung hinter sich scharen. Das O-ba-ma wird zum Ho-Ho-Ho-Chi-Minh des neuen Jahrtausends. Die Intellektuelle und die Jugend wird erneut für die Linke begeistert und ein neues 68 entstehen.

Deswegen muss Osama geschlagen werden. Weil die Linke keine Idole und keine Hoffnung haben darf.
 

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Bei manchen hier im Forum frag ich mich ernsthaft, was die am Abend ihren Kumpels bei nem Bier (oder O-Saft) in der Kneipe erzählen. Redet ihr da auch über Politik oder lasst ihr das gleich bleiben?

Ich bin ja selber weder von dem einen oder anderem Kandidaten begeistert, aber solche Sprüche wie bei euch fallen mir nur ein, wenn ich vorher den Medizinschrank geplündert habe. Monster, linksfaschistoid (oder totalitär-faschistisch linksextrem?), Hussein, Plage, Pest und der ganze andere Blubb. Wollt ihr mit den starken Wörtern provozieren oder euch selbst nur als kaum fähig zu einer halbwegs vernünftigen Betrachtung der Lage darstellen?
Das wir hier im Bezug auf Krankenversicherung wahrscheinlich nicht auf einen gemeinsamen grünen Zweig kommen - ok. Das es zur absoluten Notwendigkeit von Atomschlägen gegen Iran weit auseinanderliegende Ansichten gibt - akzeptiert. Aber was soll man denn hier bei diesem Akkord von extremen Worthülsen überhaupt noch reden? Kuchenrepte wären eine Möglichkeit, aber vielleicht sind die ja auch apokalyptisch...

Naja, macht was ihr wollt. Uns bleibt ja ohnehin nicht viel übrig, als das Ergebnis abzuwarten.
 

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Beitrag von Kreittmayr »

Original von Tennessee Rockefeller
Ich nehme die allseits an die Wand gepinselte Bedeutung der anstehenden Präsidentschaftswahl als "Endkampf" übrigens kein Stück weit ernst.
Ich betrachte es auch nicht aus dieser Perspektive. Aber mich beunruhigt die mittel- bis langfristige Tendenz.
 

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Sophia Kreittmayr (FVP), Präsidentin des Unionsrates
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