Beiträge: 4333
Registriert: Mi 9. Mai 2007, 00:28
Wir wollen festhalten:
Es gibt unverschuldete Arbeitslosigkeit.
Es gibt unverschuldete Armut.
Es gibt gerade im Alter den Bedarf für alleinstehende Personen, daß sie Pflege bekommen. Gerade da wir immer älter werden, aber ab einem gewissen Alter eben nicht mehr so produktiv arbeiten können, erhöht sich die brisanz der Frage, wie wir diese Menschen nicht allein lassen, mit ihren Problemen.
Es gibt den Bedarf für staatliche Fürsorge, die durch Steuergelder bezahlt wird (denn woanders kriegt ein Staat ja kein Geld her).
Usw.
Es mag sein, daß heute die Unternehmen durchaus sozial verantwortliche Renten zahlen und gute Gehälter. Aber das kann weder steigende Energiepreise ausreichend kompensieren, noch andere Preisteigerungen (z:b. denken wir allein an einen Hausbesitzer, dessen Heizung plötzlich kaputt geht und gewzungen wird eine neue Heizungsanlage für Tausende Brame rzu installieren. So wird die Altersabsicherung plötzlich zur Kostenfalle). Und das in einer Zeit, in der der familiäre Zusammenhalt immer mehr auseinanderbricht und immer mehr Personen alleinstehend sind.
Diese Fragen und noch viel mehr müssen wir uns stellen. Es ist weder so einfach zu sagen "Das läßt sich durch mehr Freiheit und Eigenverantwortlichkeit lösen" da nicht jeder dazu eben auch selbstständig in der Lage ist (ich selbst verstehe nicht mal jedes Formular der Behörden richtig) noch zu sagen "alles Soziale soll der Staat für einen regeln", weil der Staat auch dazu nicht da ist.
Diese ganze Problematik ist viel zu diffizil um sie auf Schlagworte herunter zu brechen und damit erklären zu wollen.
Es gibt unverschuldete Arbeitslosigkeit.
Es gibt unverschuldete Armut.
Es gibt gerade im Alter den Bedarf für alleinstehende Personen, daß sie Pflege bekommen. Gerade da wir immer älter werden, aber ab einem gewissen Alter eben nicht mehr so produktiv arbeiten können, erhöht sich die brisanz der Frage, wie wir diese Menschen nicht allein lassen, mit ihren Problemen.
Es gibt den Bedarf für staatliche Fürsorge, die durch Steuergelder bezahlt wird (denn woanders kriegt ein Staat ja kein Geld her).
Usw.
Es mag sein, daß heute die Unternehmen durchaus sozial verantwortliche Renten zahlen und gute Gehälter. Aber das kann weder steigende Energiepreise ausreichend kompensieren, noch andere Preisteigerungen (z:b. denken wir allein an einen Hausbesitzer, dessen Heizung plötzlich kaputt geht und gewzungen wird eine neue Heizungsanlage für Tausende Brame rzu installieren. So wird die Altersabsicherung plötzlich zur Kostenfalle). Und das in einer Zeit, in der der familiäre Zusammenhalt immer mehr auseinanderbricht und immer mehr Personen alleinstehend sind.
Diese Fragen und noch viel mehr müssen wir uns stellen. Es ist weder so einfach zu sagen "Das läßt sich durch mehr Freiheit und Eigenverantwortlichkeit lösen" da nicht jeder dazu eben auch selbstständig in der Lage ist (ich selbst verstehe nicht mal jedes Formular der Behörden richtig) noch zu sagen "alles Soziale soll der Staat für einen regeln", weil der Staat auch dazu nicht da ist.
Diese ganze Problematik ist viel zu diffizil um sie auf Schlagworte herunter zu brechen und damit erklären zu wollen.
Beiträge: 11945
Registriert: So 25. Mär 2007, 10:50
Beiträge: 157
Registriert: Mi 27. Aug 2008, 11:22
* Nun , Herr Schneider hat eindeutig recht aber der Professor sieht eindeutig besser aus*
Da Sie aber am Sonntag Morgen so früh unterwegs sind, wie wäre es mit einem Sonntagsfrühstück?

Wir könnten die anderen Streithähne mit an den Tisch bringen. So eine Art runder Tisch. Mann soll seinem Gegener ins Auge sehen.
Da Sie aber am Sonntag Morgen so früh unterwegs sind, wie wäre es mit einem Sonntagsfrühstück?

Wir könnten die anderen Streithähne mit an den Tisch bringen. So eine Art runder Tisch. Mann soll seinem Gegener ins Auge sehen.
Sooki St.James
Mehr als nur ein Küchenbulle
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Beiträge: 141
Registriert: Di 26. Aug 2008, 09:12
Amerikanische Verhältnisse? Nein danke.Original von SRM
Ich sehe hier vielmehr die Notwendigkeit eines privaten Versicherungswesen mit günstigen Konditionen, anstatt eine Aufgabe des Staates.
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Registriert: So 25. Mär 2007, 10:50
Beiträge: 141
Registriert: Di 26. Aug 2008, 09:12
Keine Rente, keine Versicherungen kein Arbeistlosengeld.
Wer da nichts hat, kann auf der Straße modrig werden. Und das soll mein Traum sein? Nein DANKE
Wer da nichts hat, kann auf der Straße modrig werden. Und das soll mein Traum sein? Nein DANKE
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Registriert: So 25. Mär 2007, 10:50
Indem jeder durch geringe Steuerzahlungen automatisch mehr Geld zur Verfügung hat, kann er sich auch privat versichern.Original von Luic Valmond
Keine Rente, keine Versicherungen kein Arbeistlosengeld.
Wer da nichts hat, kann auf der Straße modrig werden. Und das soll mein Traum sein? Nein DANKE
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Oh ja, der gottgleiche Markt wird alles richten. Das ist kein rationales Argument, sondern Götzenverehrung.Original von SRM
Ich sehe hier vielmehr die Notwendigkeit eines privaten Versicherungswesen mit günstigen Konditionen, anstatt eine Aufgabe des Staates.
Ein privater Versicherer ist als betriebswirtschaftlich agierendes Unternehmen immer auf Profit orientiert. Zusätzlich braucht ein privates Unternehmen möglichst schicke Repräsentativbauten und muss permanent große Abteilungen für PR und Werbung unterhalten, von der Rechtsabteilung, die dem Versicherten dann erklärt, dass er nichts von seinem eingezahlten Geld sieht, mal ganz abgesehen. Man wird sich vorstellen können, dass die Beiträge für solche Institutionen stets zu einem gewissen Anteil überhaupt nicht in die eigene Absicherung fließen.
Eine öffentlich organisierte Kasse hingegen ist nicht auf profit ausgelegt und wird von demokratisch legitimierten Kontrolleuren frei von Korruption und Schlamperei gehalten. Im Endeffekt kommt das für den "Kunden" billiger und die Sicherung ist garantiert, denn ein Staat geht eher selten bankrott.
Palin Waylan-Majere OEL
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Registriert: So 25. Mär 2007, 10:50
Das FLA Grundsatzprogramm finden Sie hier.Original von Sooki St.James
Ich fange an mich für ihre Partei zu interessieren, übersenden Sie mir doch bitte Infomationen.
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