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Unionskanzleram Manuri
Die Unionskanzlerin
Unionsstraße 1
Katista - Manuri
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
eine Legislaturperiode liegt nun hinter uns, die Wahlen zum nächsten Unionsparlament stehen vor der Tür. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um heute einige Worte an sie alle zu richten.
In meiner politischen Laufbahn habe ich vieles in der Demokratischen Union erlebt und gesehen. Alleine 5 Kanzler habe ich selber begleiten dürfen, bei dreien selber in der Regierungstätigkeit. Ich habe immer wieder gesagt, dass man in schwierigen Zeiten, und das sind schwierige Zeiten für die Mikronationen, zusammenhalten muss. Dennoch wird immer wieder die gesamte Arbeit auf einige Wenige verteilt.
In meiner Legislaturperiode haben wir es geschafft, viele Gesetze auf den Weg zu bringen, wir haben etliche Denkanstöße gegeben, Strukturen neu organisiert, und der Demokratischen Union einen gesunden Haushalt hinterlassen. Mein großes Ziel das Unionsgericht wieder zu stabilisieren habe ich leider nicht geschafft. Die Gründe dafür sind ihnen allen ja hinlänglich aus der Presse bekannt.
Wie die meisten von ihnen wissen, strebe ich keine zweite Amtszeit mehr als Unionskanzlerin an, und auch dafür möchte ich eine Erklärung abgeben. Wie ich bereits gesagt habe, wollen alle immer sehr viel, nur anpacken sollen andere. Es kann und darf nicht sein, dass nur eine Hand voll Personen etwas tun. Im Unionsparlament wären hier die Namen Hajo Poppinga, Sylvain Rousseau-Mason, Helmut Hennrich, und Sean William Connor zu nennen, die neben mir als Unionskanzlerin hervorragende Parlamentsarbeit leisten. Andere, die wiederum nur im Wahlkampf zu sehen sind, versagten auf ganzer Linie. Sei es in der Opposition, oder auch in der Regierung, die ich nicht außen vor lassen möchte. Ich persönlich nenne dieses Phänomen: „Den Wähler an der Nase herumführen“.
Ich habe mit Herz und Hand diesem Land gedient, und möchte mich bei den oben genannten Personen für die hervorragende Zusammenarbeit herzlich bedanken.
Bedanken möchte ich mich auch bei allen Wählerinnen und Wählern, die mir das Vertrauen geschenkt haben. Wir, die Unionsregierung konnten nicht alles umsetzen, aber wir haben alles in unserer Macht stehende versucht, um die Demokratische Union politisch gut zu vertreten.
Mut, Selbstvertrauen, Kraft, Ausdauer und Elan wünsche ich meinem Nachfolger. Das Amt des Unionskanzlers ist das wohl schwierigste Amt das man ausüben kann. Sehr oft zweifelt man an sich selbst, oft möchte man nur alles hinschmeißen. Die Erfolge allerdings lassen einem wieder neue Kraft schöpfen.
Den Kandidaten für das Unionsparlament möchte ich sagen, täuschen sie die Wähler nicht um einen Posten zu ergattern, denn dieses rächt sich ungemein, wie man in den letzten Jahren immer wieder gesehen hat. Sich wählen zu lassen, um dann klammheimlich zu verschwinden ist nicht nur ein Schlag in das Gesicht der Parteikollegen, sondern eine Frechheit seinen Wählern gegenüber. Denken sie an diese Worte wenn sie an die Wahlurne treten, ich weiß wovon ich spreche.
Die Demokratische Union meine sehr verehrten Mitbürgerinnen und Mitbürger hat noch so viel Potential, so viel Kraft, und so viele engagierte Persönlichkeiten, dass wir auch weiterhin mit großer Zuversicht nach vorne blicken können. Jeder von ihnen, vom Arbeiter bis zum Manager, vom Rentner bis zum Politiker, vom Millionär bist zum Tellerwäscher hat das Potential dieses Land mitzugestalten. Lassen sie es zu, packen sie es an, machen sie etwas daraus! Verlassen sie sich nicht auf andere, sondern spucken sie selber in die Hände! In der Demokratie haben sie verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger das sagen, und niemand anders.
In diesem Sinne verbleibe ich mit ganz lieben Grüßen aus Manuri
Ihre
Denise M. Heidenberg
Unionskanzlerin


