Anfänger
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Die Menschen sind von Natur aus ungleich. Daher sind ihre Profite ungleich. Wer sie gleichmachen will, muss sie ungleich behandeln. Er muss Gewalt einsetzen (lassen). Und wer schreckt in diesem Land schon noch davor zurück? Nein, es geht hier nicht "nur um soziale Gerechtigkeit", was auch immer das sein mag.
Zuletzt geändert von Baudouin de Billancourt am Do 24. Jul 2008, 10:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Ekelhaft sind in Deutschland ganz andere Sachen, mein Lieber. Wenn ich sagen sollte, was in Deutschland ekelhaft ist, würden mir dann doch eher die Tatsachen einfallen, dass in einem der reichsten Länder der Welt ca. 8% aller Kinder in Armut leben, dass immer mehr Menschen trotz harter Arbeit kaum für ihren eigenen Unterhalt aufkommen können und dass es in unserem Land immer mehr Usus wird, trotz gegebener Profitabilität Massen von Arbeitnehmern auf die Straße zu setzen. Aber wenn Du meinst, dass eher die Menschen "ekelhaft" sind, die das kritisieren, bitte.Original von Konrad Grimm
Wie ekelhaft!

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Schlimmstenfalls kann das stimmen aber menschlicher wäre es allemal, ohne diese Entwicklung auszukommen.Original von Kreittmayr
Wie mein alter Gemeinschaftskundelehrer, übrigens SPDler, so treffend bemerkte: Dieses Land muss erst einen gründlichen Prozess der Verarmung durchmachen, bevor die Leute (vielleicht) aus ihren Illusionen aufwachen.

Anfänger
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In relativer Armut. In einem Land, wo die Einkommensverteilung nicht völlig gleich ist, muss es zwangsläufig relative Armut geben. Das hat überhaupt nichts mit der Frage zu tun, ob sie ein Dach über dem Kopf haben, genug zu Essen haben oder Bildung bekommen. Das alles ist hier nämlich gegeben.Original von Montgomery Scott
einfallen, dass in einem der reichsten Länder der Welt ca. 8% aller Kinder in Armut leben,
Vor allem, weil sie eine hohe Steuerbelastung haben. Die Menschen, die nicht arbeiten, wollen ja auch ihren Fernseher, Urlaub und Schweinebraten - und irgendwo muss das Geld ja herkommen.dass immer mehr Menschen trotz harter Arbeit kaum für ihren eigenen Unterhalt aufkommen können
Wenn der eine nicht arbeiten will, ein anderer Autist ist, der andere Spaß am Handwerken hat und noch einer leidenschaftlicher Mathematiker ist, ist das ein Kulturphänomen???Original von Montgomery Scott
Quatsch. Die Formen von Ungleichheit, die hier kritisiert werden, sind allesamt Kulturphänomene.
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Wie aussagekräftig solche Statistiken sind, weiß man doch. Fragt man "Sind Sie für Gratis-Strom für HartzIV-Empfänger?" ist natürlich fast jeder dafür, fragt man jedoch etwas geschickter "Sind Sie bereit, für Gratis-Strom für HartzIV-Emfpänger in Ihre eigene Tasche zu greifen?" kommt da ein *leicht* anderes Ergebnis raus.
Vermutlich gilt hier selbiges, da die Gleichheit der Menschen für die meisten eben mehr oder weniger große Einbußen mit sich brächte. So ist die Frage einfach... nunja, nicht sehr wissenschaftlich aussagekräftig. Man sollte mal fragen: "Wären Sie für mehr Gleichheit bereit, ihren persönlichen Besitz zum Teil (für andere) zu opfern?". Gerade weil die politische Hintergrundmotivation bei vielen eher Angst vorm Absturz nach unten, als ein höheres Bestreben ist...
Vermutlich gilt hier selbiges, da die Gleichheit der Menschen für die meisten eben mehr oder weniger große Einbußen mit sich brächte. So ist die Frage einfach... nunja, nicht sehr wissenschaftlich aussagekräftig. Man sollte mal fragen: "Wären Sie für mehr Gleichheit bereit, ihren persönlichen Besitz zum Teil (für andere) zu opfern?". Gerade weil die politische Hintergrundmotivation bei vielen eher Angst vorm Absturz nach unten, als ein höheres Bestreben ist...
David G. Whitman
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Armut heißt hier nicht das gleiche wie in der 3. Welt, das stimmt. Das heißt aber noch lange nicht, dass Armut in Deutschland nicht mehr bedeutet als dass man viel weniger hat als der Durchschnitt, das ist leider ein Trugschluss.Original von Baudouin de Billancourt
In relativer Armut. In einem Land, wo die Einkommensverteilung nicht völlig gleich ist, muss es zwangsläufig relative Armut geben. Das hat überhaupt nichts mit der Frage zu tun, ob sie ein Dach über dem Kopf haben, genug zu Essen haben oder Bildung bekommen. Das alles ist hier nämlich gegeben.
Unsinn, der Einkommenssteuersatz war in Deutschland noch nie so niedrig wie heute. Er könnte und sollte für Geringverdiener noch niedriger sein, da stimme ich Dir zu, der Fehler liegt aber eher da, dass es so etwas wie Geringverdiener als Massenphänomen überhaupt gibt.Vor allem, weil sie eine hohe Steuerbelastung haben. Die Menschen, die nicht arbeiten, wollen ja auch ihren Fernseher, Urlaub und Schweinebraten - und irgendwo muss das Geld ja herkommen.
Natürlich. Im Übrigen ist das nicht die Frage. Die Ungleichheit, von der wir hier reden, entsteht eben nur sehr sekundär durch die Tatsache, dass es Leute gibt, die arbeitsunwillig sind oder aus Eigeninteresse eine bestimmte Qualifikation erworben haben. Die Ungleichheit, von der die Rede ist, entsteht durch rapide ökonomische Veränderungen, die einer ganz bestimmten Schicht von Menschen nützen und einige andere Schichten in deren Sog ebenfalls zu Gute kommen. Alle anderen sind aber blose Opfer dieser Entwicklung.Wenn der eine nicht arbeiten will, ein anderer Autist ist, der andere Spaß am Handwerken hat und noch einer leidenschaftlicher Mathematiker ist, ist das ein Kulturphänomen???
Zuletzt geändert von Montgomery Scott am Do 24. Jul 2008, 13:07, insgesamt 2-mal geändert.

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Registriert: Mi 28. Mär 2007, 20:25
"Soziale Gerechtigkeit" ist ein Oxymoron. Und nebenbei ein Wieselwort, das nach Belieben mit Inhalt gefüllt werden kann. ich habe noch keine vernünftige Definition gesehen.
Sophia Kreittmayr (FVP), Präsidentin des Unionsrates
Ministerpräsidentin des Freistaates Freistein
Unionsministerin des Inneren a.D.
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Jungspund
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Es gibt jedoch einige verschiedene Definitionen von "sozialer Gerechtigkeit", da dies ein vollständig subjektiver Begriff ist.Original von Wolfgang Müller
Also, diese Grafik sagt nicht aus, wie viele Menschen in einer sozialistischen Gesellschaft leben wollen, sondern es geht hier darum, wie viele Menschen in Deutschland soziale Gerechtigkeit haben wollen.
Unterschiedliche Vorstellungen von sozial und gerecht.Aber wenn es wirklich um soziale Gerechtigkeit, oder wie es in den Evangelien heißt "Nächstenliebe" geht, dann wird direkt gebrüllt "Verdammtes sozialistisches Lumpenpack, will uns enteignen und schlachten". Das ist eine zum himmelschreiende Scheinheiligkeit.
Damian Fuller