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SRM
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Das komplette Interview erschien in der heutigen Morgenausgabe der DUZ, hier einige Auszüge zur wirtschaftligen Lage in der DU:

Reporter: Herr Rousseau-Mason, Sie zählen zu den wohlhabendsten Bürgern Saint-Pierres und verwalten zahllose Unternehmen. Wie schätzen Sie die wirtschaftliche Lage in der DU ein?

SRM: Nun, das gesamtwirtschaftliche Klima war schon besser. Insgesamt ist zu konstatieren, dass es im Moment kein konsumfreundliches Klima gibt. Der Bürger behält sein Geld lieber auf dem Konto oder unter dem Kopfkissen.

Reporter: Welche Auslöser haben Sie identifiziert?

SRM: Letztlich sind es zwei Aspekte, die den Hochlauf der wirtschaftlichen Aktivität hemmen. Zum einen das fehlende Einkommen, zum anderen das fehlende Angebot auf dem Markt, für welches man sein Geld ausgeben könnte.

Reporter: Wie kann die Wirtschaft hier aktiv entgegensteuern, welche Aufgabe hat der Staat?

SRM: Zentrale Aufgabe der Wirtschaft ist es, die Nachfrage zu stärken. Auf der einen Seite die Nachfrage nach Arbeit, der Bürger muss das Interesse haben, einer Tätigkeit nachzugehen, Zum anderen die Nachfrage nach konsumierbaren Produkten zu steigern. Die Steuerung dieser beiden Aspekte kann über die Erhöhung des Wettbewerbs auf den Märkten erfolgen.

Aufgabe des Staates ist es, das verfügbare Einkommen zu erhöhen, um dem Bürger mehr Konsummöglichkeiten zu bieten. Konkret heisst dies: Runter mit den Steuern, her mit Wettbewerb!

Reporter: Ist diese Message bei der Regierung bereits angekommen?

SRM: Meiner Meinung nach hat die Regierung die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Die Fraktion der FLA hat einen alternativen Vorschlag zur Besteuerung der Landesbediensteten - faktisch derzeitig die einzige Branche mit hoher Beschäftigung - unterbreitet, der das verfügbare Einkommen erhöht. Das Ende der Debatte bleibt abzuwarten.

Reporter: Noch eine letzte Frage: Welche konkreten Aktivitäten planen Sie persönlich auf wirtschaftlicher Ebene?

SRM: Wie bereits medienwirksam mitgeteilt wurde, steht die En.Joy-Gruppe vor einem internationalen Relaunch. Darüber hinaus wird die Smile!-Fastfood-Kette bald wieder verstärkt Präsenz zeigen. Abschließend plane ich Unternehmen auf dem Telekommunikationssektor, in der Automobilbranche und im Hochtechnologiesektor. Die Wirtschaft wird ihren Teil zur Schaffung von Arbeitsplätzen erfüllen, nun liegt der Ball bei der Regierung.

Reporter: Vielen Dank für das Interview.

SRM: Sehr gern.
 

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Der Einschätzung kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen.
 

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[b]Prof. Dr. iur. habil. Dr. phil. pol. William C. Ashcraft[/b]
Unionsrichter am Obersten Unionsgericht
Inhaber des Lehrstuhls für Straf- und Strafprozessrecht
Leiter des Instituts für Kriminologie der Count Donald Law School
Dekan der Count Donald Law School der Montary University
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SRM
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Beitrag von SRM »

Original von William C. Ashcraft
Der Einschätzung kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen.
Bleibt nur zu hoffen, dass dies ein unionsweiter Konsensus wird. :)
 

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Beitrag von Matt Suchard »

Wenn Du mit diesem Interview Wirtschaftkompetenz beweisen wolltest, ist das aber gründlich in die Hose gegangen...

So viele Gegensätze liest man selten.

"Der Bürger behält sein Geld lieber auf dem Konto oder unter dem Kopfkissen." vs. "Zum einen das fehlende Einkommen"

Ja was denn nun? Horten oder arm sein?

Und das mit der "Nachfragesteigerung durch die Wirtschaft" ist mit der größte wirtschaftswissenschaftliche Kokolores, den ich seit langem gelesen habe. :O
 

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Freundlichst,
Dr. h.c. Matt Suchard
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Beitrag von Fabian Montary »

Da hat er wohl recht.
 

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[b]Professor Dr. Dr. Fabian von Montary[/b]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]

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[size=85][img]http://img.roldem.ro/wappen_montary.png[/img][/size]
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Ganz einfaches wirtschaftspolitisches Konzept, hier mal zum mitschreiben:
Faire Löhne + faire Löhne = Konsumfreude = viel Geld in der Kasse = Investitionen = Arbeitsplätze + faire Löhne

Und das geht dann immer so weiter.
 

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Wolfgang Müller
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Original von SRM
Aufgabe des Staates ist es, das verfügbare Einkommen zu erhöhen, um dem Bürger mehr Konsummöglichkeiten zu bieten. Konkret heisst dies: Runter mit den Steuern, her mit Wettbewerb!
Die neoliberale Frischzellenkur scheint nicht spurlos an Herrn Rousseau-Mason vorübergegangen zu sein. Der Staat ist also für die Kompensation zu niedriger Einkommen zuständig. Und die Wirtschaft soll nur munter drauf los produzieren, dann wird schon alles gut...
 

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Beitrag von Fabian Montary »

Original von Wolfgang Müller
Ganz einfaches wirtschaftspolitisches Konzept, hier mal zum mitschreiben:
Faire Löhne + faire Löhne = Konsumfreude = viel Geld in der Kasse = Investitionen = Arbeitsplätze + faire Löhne

Und das geht dann immer so weiter.
Naïve fallacy, Mister...
 

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Beitrag von SRM »

Original von Matt Suchard
Wenn Du mit diesem Interview Wirtschaftkompetenz beweisen wolltest, ist das aber gründlich in die Hose gegangen...

So viele Gegensätze liest man selten.

"Der Bürger behält sein Geld lieber auf dem Konto oder unter dem Kopfkissen." vs. "Zum einen das fehlende Einkommen"

Ja was denn nun? Horten oder arm sein?

Und das mit der "Nachfragesteigerung durch die Wirtschaft" ist mit der größte wirtschaftswissenschaftliche Kokolores, den ich seit langem gelesen habe. :O
Was auf jeden Fall richtig ist, ist dass wir hier eine gewisse Ambivalenz haben: Die Verdiener verdienen groß, der Rest verdient nix. Der verdienende Anteil konsumiert dann aber auch nicht, letztendlich kann man also beides feststellen.

Und zu deinem letzten Einwand: Nein, es ist ein ganz einfacher Mechanismus: Kein Angebot führt zu keiner Nachfrage, da der Kunde letztlich keinen Markt hat, auf dem er sein Geld unterbringen kann, sei es durch Konsum oder Investitionen. In dem ein Markt etabliert und Wettbewerb aufgebaut wird, schafft man erst die Nachfrage auf Kundenseite. Wo ist das Kokolores?
 

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Original von Montgomery Scott

Die neoliberale Frischzellenkur scheint nicht spurlos an Herrn Rousseau-Mason vorübergegangen zu sein. Der Staat ist also für die Kompensation zu niedriger Einkommen zuständig. Und die Wirtschaft soll nur munter drauf los produzieren, dann wird schon alles gut...
Falsch interpretiert. Der Staat ist nicht für den Ausgleich zu niedriger Einkommen, sondern für die Reduzierung der Steuerbelastung zuständig. Die bisher nicht arbeitende Bevölkerung in Jobs zu bekommen, ist jedoch Aufgabe der Wirtschaft.

Und zum zweiten Einwand habe ich kurz vorher etwas erläutert ;)
 

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