Kaiser
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Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Mal wieder tritt die deutsche Politik den Beweis an, dass keine Idee zu blöd sein kann, als dass sie nicht hierzulande realisiert werden würde:
Der Ausschuss für Arbeit- und Soziales des Deutschen Bundestages wird morgen mit den Stimmen der Regierungsparteien eine Gesetzesvorlage abnicken, die zukünftig jedes deutsche Unternehmen zur Minuten genauen Arbeitszeiterfassung aller Arbeitnehmer zwingt.
Konsequenter Weise wird dem Normenkontrollrat zur Ermittlung von Bürokratiekosten das entsprechende Gesetz nicht vorgelegt werden...
FAZ: "Stechuhr für alle"
Der Ausschuss für Arbeit- und Soziales des Deutschen Bundestages wird morgen mit den Stimmen der Regierungsparteien eine Gesetzesvorlage abnicken, die zukünftig jedes deutsche Unternehmen zur Minuten genauen Arbeitszeiterfassung aller Arbeitnehmer zwingt.
Konsequenter Weise wird dem Normenkontrollrat zur Ermittlung von Bürokratiekosten das entsprechende Gesetz nicht vorgelegt werden...
FAZ: "Stechuhr für alle"
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Registriert: Fr 19. Okt 2007, 16:49
Ich hab mal beim örtlichen Landratsamt gearbeitet. Ich will ja kein Cliché bedienen, aber die Hälfte der Zeit arbeitete man da effektiv gar nichts. In meiner Abteilung ging man auch, wann man will, das wurde nicht kontrolliert. Und wenn der Chef ab 12 Uhr mittags weg war, ging einfach nach und nach jeder nach Hause. Da könnte man das ja mal einführen =)
Sie sahen eine weitere Folge von: "Wie wir andere wegen mangelnder StaSi-Aufarbeitung kritisieren, aber durch die Hintertür einen Überwachungsapparat einführen, von dem die StaSi nur hat träumen können"; eine Wolfgang Schäuble-Produktion in Zusammenarbeit mit der Heuchelei-Film GmbH & Co.KG und mit freundlicher Unterstützung der "Ehrenwort-Kompanie" der CDU/CSU im Deutschen Bundestag.
"Aber nun war es gut, war alles gut, der Kampf beendet. Er hatte den Sieg über sich selbst errungen. Er liebte den Großen Bruder."
Sie sahen eine weitere Folge von: "Wie wir andere wegen mangelnder StaSi-Aufarbeitung kritisieren, aber durch die Hintertür einen Überwachungsapparat einführen, von dem die StaSi nur hat träumen können"; eine Wolfgang Schäuble-Produktion in Zusammenarbeit mit der Heuchelei-Film GmbH & Co.KG und mit freundlicher Unterstützung der "Ehrenwort-Kompanie" der CDU/CSU im Deutschen Bundestag.
"Aber nun war es gut, war alles gut, der Kampf beendet. Er hatte den Sieg über sich selbst errungen. Er liebte den Großen Bruder."
Rainer Maria Zufall
Bürgerbewegung Freikörperkultur
Bei weitem bestaussehendster Mann der DU
Gegen das Vergessen:
Twix ist Raider.
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Registriert: So 1. Apr 2007, 19:13
Und wieder einmal ein Beweis für die Unfähigkeit unserer Politiker.
Wir haben ja auch sonst keine Probleme.
- Armut ( und dabei nicht wie Thomas de Maizière bezog, auf das finanzielle beschränkt)
[wobei da seine Aussage eh schon wieder die geistige Armut unserer sogenannten Volksvertretern beschreibt]
- ca. 6 Millionen Arbeitslose
- Übernahme eines fehllaufenden Gesundheitssystemes aus der Schweiz (wenn auch vielleicht nicht ins letzte Detail)
- ......
:rolleyes:
Wir haben ja auch sonst keine Probleme.
- Armut ( und dabei nicht wie Thomas de Maizière bezog, auf das finanzielle beschränkt)
[wobei da seine Aussage eh schon wieder die geistige Armut unserer sogenannten Volksvertretern beschreibt]
- ca. 6 Millionen Arbeitslose
- Übernahme eines fehllaufenden Gesundheitssystemes aus der Schweiz (wenn auch vielleicht nicht ins letzte Detail)
- ......
:rolleyes:
Zuletzt geändert von Albert von Rotbart am Di 24. Jun 2008, 22:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Beiträge: 11945
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Ich bin mir über die konkreten Ziele der Aktion nicht ganz im Klaren:
Soll auf diese Weise genau bestimmt werden, wann ein Arbeitnehmer Anspruch auf Zahlungen der Unfallversicherung hat, in dem genau getrackt wird, in welchem Zeitraum gearbeitet wird?
Soll auf diese Weise genau bestimmt werden, wann ein Arbeitnehmer Anspruch auf Zahlungen der Unfallversicherung hat, in dem genau getrackt wird, in welchem Zeitraum gearbeitet wird?
TRÄGER DES WALRITTERORDEN
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Jungspund
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Registriert: Mo 11. Jun 2007, 15:35
Das Plansoll soll erfüllt werden.Original von Palin Waylan-Majere
Diese Maßnahme soll bestimmt den "robusten Aufschwung" sichern.
Wenn die privat wirtschaftenden Unternehmen íhre Belegschaft nicht freiwillig überwachen muss dass halt die Regierung per Gesetz verordnen.
Eigentlich eine logische Folge marktfremder Politik: Staat betreibt oder dirigiert Unfall-, Kranken- und andere Versicherungen -> Staat verschleudert damit massiv (Steuer- und Beitrags-)Geld in ineffiziente, pauschalisierte und hochbürokratisierte Umverteilung -> Staat will/muss sparen, schafft aber statt echter Reformen einen noch teureren Überwachungsapparat, der sein (nach politischen, nicht wirtschaftlichen Kriterien funktionierendes) Verteilungssystem "effektiver" machen soll.Original von SRM
Soll auf diese Weise genau bestimmt werden, wann ein Arbeitnehmer Anspruch auf Zahlungen der Unfallversicherung hat, in dem genau getrackt wird, in welchem Zeitraum gearbeitet wird?
Die anscheinend allwissende Regierung verstaatlicht jetzt auch noch die Aufsicht und Teile der Selbstverwaltung der (meist schon staatlich (mit)gelenkten oder direkt staatlichen) Unfall-, Kranken- und Rentenversicherungen. Das führt zu (noch) mehr Staatswirtschaft und zusätzlich zu den schon bestehenden Bürokratie- und Umverteilungskosten noch zu einer teuren und den Überwachungsapparat weiter ergänzenden Kontroll-Bürokratie.Original von Albert von Rotbart
- Übernahme eines fehllaufenden Gesundheitssystemes aus der Schweiz (wenn auch vielleicht nicht ins letzte Detail)
Und da soll das Schweizer Modell, mit einem auf real erwirtschafteten Werten basierenden (kapitalgedeckten) System plus einer steuerfinanzierten Grundsicherung, ohne Überwachung, und solide finanziert, schlechter sein?
Leider steht eine Umstellung auf dieses System nicht auf der politischen Tagesordnung. Im Gegenteil wie man an diesem Überwachungsgesetzes-Vorschlag wieder sehen könnte, wenn man denn wollen würde.
Zuletzt geändert von Damian Fuller am Mi 25. Jun 2008, 15:15, insgesamt 1-mal geändert.
Damian Fuller
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a. Ist die Stechuhr in Deutschland nicht ohnehin mehr oder weniger Gang und Gäbe?
b. Mein Arbeitgeber (Zürich) sieht mich ohnehin nur einmal im Jahr, dem ist vollkommen egal wie lange ich arbeite, solange ich den Schotter ranschaffe.
c. Es gibt kein System, das ein "manual workaround" nicht austricksen kann. Arbeitet man zu lange, checkt man eben offiziell um 19 Uhr aus. Das haben die Kollegen bei der DPAG gemacht, deren starker Betriebsrat Arbeitstage mit mehr als elf Stunden verhindern wollte.
b. Mein Arbeitgeber (Zürich) sieht mich ohnehin nur einmal im Jahr, dem ist vollkommen egal wie lange ich arbeite, solange ich den Schotter ranschaffe.
c. Es gibt kein System, das ein "manual workaround" nicht austricksen kann. Arbeitet man zu lange, checkt man eben offiziell um 19 Uhr aus. Das haben die Kollegen bei der DPAG gemacht, deren starker Betriebsrat Arbeitstage mit mehr als elf Stunden verhindern wollte.
Ehemaliger Bürger der DU
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Die Schweizer stecken jedes Jahr mehrere Milliarden in das Gesundheitssystem um ein Krankensystem gerade noch so am laufen zu halten.Original von Damian Fuller
Und da soll das Schweizer Modell, mit einem auf real erwirtschafteten Werten basierenden (kapitalgedeckten) System plus einer steuerfinanzierten Grundsicherung, ohne Überwachung, und solide finanziert, schlechter sein?
Das ganze System ist bei den Schweizern kostenmäßig explodiert und die erhoffte bessere Gesundheitsversorgung ist nach hinten los gegangen. Dort gibt es Gesundheitsversorgung auf niedrigen Niveau mit horrenden Kosten.
Beiträge: 934
Registriert: So 18. Mär 2007, 17:49
Mich würde mal interessieren, wie man das bei uns im Baugewerbe umsetzen will, wenn es den Leuten nicht passt...Wir sind da komisch...
Davon abgesehen, selbst wenn das nicht unterlaufen , sabotiert oder sonstwie verhindert wird, wie das praktisch funktionieren soll, ist mir ein Rätsel.
Ich sehe es schon... Wenn der Geselle von Meister Schulz bei Rentnerin Müller eine Steckdose reparieren will, ist das vorher bei der zuständigen Behörde anzumelden, welche dann einen Beamten zur Zeiterfassung schickt. Ein besseres Mittel gegen die Arbeitslosigkeit gibt es doch garnicht
Davon abgesehen, selbst wenn das nicht unterlaufen , sabotiert oder sonstwie verhindert wird, wie das praktisch funktionieren soll, ist mir ein Rätsel.
Ich sehe es schon... Wenn der Geselle von Meister Schulz bei Rentnerin Müller eine Steckdose reparieren will, ist das vorher bei der zuständigen Behörde anzumelden, welche dann einen Beamten zur Zeiterfassung schickt. Ein besseres Mittel gegen die Arbeitslosigkeit gibt es doch garnicht

Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila