Immer mehr Menschen sind mit der SPD unzufrieden. Sogar die Genossen selbst. Jedes dritte SPD-Mitglied kann sich einen Austritt vorstellen, 6 % sogar in nächster Zeit.
Dazu fällt mir nur eins ein:


Naja, nur sind nicht auf einmal 50 % der Deutschen Bildungsbürger gewordenOriginal von Rainer Zufall
Ansonsten verweise ich auf den durch einen Mitspieler jüngst geposteten Link Hier
Ob Beck nun unpopulär ist oder nicht: er hat nicht ein Drittel der Mitglieder der SPD und die Hälfte der Wähler verjagt, das haben seine 3 Vorgänger besorgt. Und die SPD Rechte steuert die Partei weiter munter Richtung Abgrund: bei jeder Ruf nach "Abgrenzung" zur Linkspartei, die munter am expandieren ist, bedeutet doch de facto eine Nach-hinten Verlegung der Front und dementsprechend eine weitere Schwächung und Verkleinerung der SPD, die ausgerechnet in der Mitte, wo sie sich mit den 3 anderen Parteien um die Wählerstimmen der sog. "Leistungsträger" streiten muss, diesen Verlust wieder ausgleichen will. Das ist Wahnsinn.Genossinnen und Genossen, die SPD hat sich stets der Durchökonomisierung aller
Lebensbereiche in den Weg gestellt. Die Wahrnehmung der letzten Jahre bei Millionen
Wählerinnen und Wählern, bei Hunderttausenden unserer Mitglieder war, die SPD stellt
sich nicht nur nicht mehr in den Weg, nein, sie öffnet dem Neoliberalismus sogar die
Tür. Jenen, die innerhalb der SPD eine Rückbesinnung auf sozialdemokratische Werte
anmahnen, schallt sofort der Chor der Modernisierer entgegen, die Besinnung auf
sozialdemokratische Werte sei einerseits ein Ruck nach links und andererseits verliere
die SPD dann in der Mitte. Grund genug, sich dieser selbsternannten Mitte einmal
zuzuwenden.
Was soll das sein, die politische Mitte? Das unreflektierte Eintauchen in einen
russischen Konzern namens Gazprom unmittelbar nach dem Verlust der Kanzlerschaft –
politische Mitte? Der sofortige Einstieg in das Geschäft der Leiharbeit unmittelbar nach
dem Verlust des Wirtschaftsministeriums – politische Mitte? Die Übernahme eines
Arbeitgeberverbandes von privaten Briefzustellfirmen, die nur Niedriglöhne zahlen, sich
eigene Gewerkschaften einkaufen, nach der Ablösung als Präsident der Bundesanstalt
für Arbeit – neue Mitte?
Das ist höchstens Symptombekämpfung.Original von Konrad Grimm
Es gibt eine ganz einfache Antwort darauf, nämlich die Mehrheitswahl.
Zuletzt geändert von Michael Schneider am Mi 11. Jun 2008, 17:56, insgesamt 2-mal geändert.
Die CDU/CSU kommt bei den Jungwählern nur noch auf einen Stimmenanteil von 15 %. Ich denke, wir sollten dringend das "C" aus dem Parteinamen streichen, wie ja auch etwa von Kardinal Erzbischof Meisner vorgeschlagen, der ganz richtig erkannt hat, dass eine Partei, die sich zum Christentum bekennt, in einer in ihrer ganz großen Mehrheit atheistischen Bevölkerung keinen Blumentopf gewinnen wird.Original von Michael Schneider
Zeigen diese langfristig positive Wirkung werden sie davon profitieren und wieder über die 40% kommen bundesweit,