Das kannst Du natürlich so sehen. Mit sinkender Kontrolle steigt dann aber auch der Anteil an Dreck, den Du mit der alltäglichen Nahrung aufnimmst. Der Grund, warum Lebensmittelwaren Standards erfüllen müssen, um verkauft werden zu dürfen, ist doch ganz simpel: Man muss sich darauf verlassen können, halbwegs vernünftige Nahrung aus dem Supermarkt beziehen zu können. Natürlich kannst Du warten, bis die Leute an einem Produkt verrecken und dann mit Deinem guten Grund zur zuständigen Behörde rennen. Ich bevorzuge es, mit obligatorischen Standards vorzusorgen.Original von Baudouin de Billancourt
Jemand will etwas anbieten. Wenn Du ihn daran hindern willst, solltest Du m.E. erstmal Deine Gründe nennen - und die sollten gut sein.
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Kann sehr gut sein. Und?Original von Michael Schneider
Ich habe hier eine Kiste Äpfel. Jetzt beweis mir mal bitte 100% dass diese Äpfel unbedenklich gegessen werden können. Ich wette mit dir ein gutinformierter Wissenschaftler könnte 100 gründen die nciht zu essen, obwohl kein Mensch davon Schaden nehmen würde die zu essen.

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Nein, das stimmt so nicht.Original von Montgomery Scott
Das kannst Du natürlich so sehen. Mit sinkender Kontrolle steigt dann aber auch der Anteil an Dreck, den Du mit der alltäglichen Nahrung aufnimmst.
Das Qualitätswesen in Unternehmen hat sich nur gewandelt: von der Qualitätskontrolle (Stichproben) hin zum Qualitätsmanagement: man vertraut grundsätzlich der Produktion, dass diese die gegebenen Standards erfüllen. Und nur, wenn das nicht der Fall ist, greift das Qualitätsmanagement ein.
Im Übrigen sind die Regeln, die sich die Wirtschaft selbst auferlegt hat, strenger als die staatlichen. So musst du z.B. ziemlich strenge Regeln befolgen wenn du nach GB etwas liefern möchtest (und dieser britische Standard ist strenger als die deutsche Gesetzgebung) oder du musst schon einmal deine halbe Produktion mit Alu-folie auslegen weil deine Waren kosher sein müssen damit der Auftraggeber sie anerkennt und nicht reklamiert.
Die Handelsketten oder eben nationale Vereinigungen setzen nicht nur hohe Standards: sie haben auch ein ziemlich drakonisches Mittel wenn du diese Standards nicht einhält: du verlierst die Zertifizierung und damit darfst du das Land/die Kette nicht mehr beliefern.
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Klar sind die Vorgaben in der Wirtschaft strenger. Der Einzelhandel muss schließlich staatliche Vorgaben erfüllen, deren Erfüllung wiederum von der Qualität der gelieferten Zutaten abhängig ist. Und damit pflanzt sich der Qualitätsanspruch natürlich rückwärts fort.Original von vSzP
Nein, das stimmt so nicht.
Das Qualitätswesen in Unternehmen hat sich nur gewandelt: von der Qualitätskontrolle (Stichproben) hin zum Qualitätsmanagement: man vertraut grundsätzlich der Produktion, dass diese die gegebenen Standards erfüllen. Und nur, wenn das nicht der Fall ist, greift das Qualitätsmanagement ein.
Im Übrigen sind die Regeln, die sich die Wirtschaft selbst auferlegt hat, strenger als die staatlichen. So musst du z.B. ziemlich strenge Regeln befolgen wenn du nach GB etwas liefern möchtest (und dieser britische Standard ist strenger als die deutsche Gesetzgebung) oder du musst schon einmal deine halbe Produktion mit Alu-folie auslegen weil deine Waren kosher sein müssen damit der Auftraggeber sie anerkennt und nicht reklamiert.
Die Handelsketten oder eben nationale Vereinigungen setzen nicht nur hohe Standards: sie haben auch ein ziemlich drakonisches Mittel wenn du diese Standards nicht einhält: du verlierst die Zertifizierung und damit darfst du das Land/die Kette nicht mehr beliefern.

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Nunja, die Methoden des Faschismus haben prinzipiell eine gewisse Ähnlichkeit mit den besprochenen Methoden. Der Begriff "Unterdrückung" ist hier wohl etwas übertrieben, aber Bevormundung trifft es sehr gut.Original von Montgomery Scott
Du verstehst mich falsch. Im Allgemeinen halte ich die Vorschriften in Deutschland für ausreichend. Mein Gesprächspartner hält sie aber anscheinend für faschistische, oder in seinen Worten "sozialistische", Unterdrückung und Bevormundung, der Einhalt geboten werden muss.
Ich halte es für unwahr, dass die Qualität der Produkte ohne solche staatlichen Kontrollen (bis hin zu den besprochenen Importbeschränkungen für Produkte, die woanders wohl noch niemandem geschadet haben!) abnehmen würde. Die Gründe hat vSzP schon genannt.
Zuletzt geändert von Baudouin de Billancourt am So 1. Jun 2008, 22:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Und was ist mit den Tommies oder den Israelis? Wie gesagt, wenn wir (arbeite in der Lebensmittelbranche) nach Israel liefern, muss unsere Firma kosher sein... das verlangt der Kunde, nicht der Gesetzgeber...Original von Montgomery Scott
Klar sind die Vorgaben in der Wirtschaft strenger. Der Einzelhandel muss schließlich staatliche Vorgaben erfüllen, deren Erfüllung wiederum von der Qualität der gelieferten Zutaten abhängig ist. Und damit pflanzt sich der Qualitätsanspruch natürlich rückwärts fort.
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