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Kaiser
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Und Deine Meinung zu christlicher Ethik, Sozialstaat und Konservatismus? Sind ja alle drei zusammen Bestandteile des Grundsatzprogramms der CSU bzw. der CDU.Original von Konrad Grimm
Um darauf mit Stoiber zu antworten: "Ähhhh..."
Hm, pragmatisch-realpolitisch vielleicht?
Das interessiert mich deshalb, weil das ja sicher als Mitglied der Libertären Plattform in der FDP eine andere war.
adj. Prof. Dr. phil. Albert von Romanow-Bernstein, MdUP
Inhaber des Lehrstuhls für Staranische Studien an der Montary University
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lolOriginal von Konrad Grimm
Enthält kluge Einsichten.
Hat seinen Sinn.
Ist mir begrifflich zu unklar.
adj. Prof. Dr. phil. Albert von Romanow-Bernstein, MdUP
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Kaiser
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Nachtrag dazu: Überlegen wir mal, wie Deutschland ohne Sozialstaat aussähe. Wir hätten einige Millionen Menschen, die entweder von vornherein arbeitslos wären, weil Berufe, die in ihrem Fähigkeitsbereich lägen, durch Maschinen ersetzt worden sind, weil sie krank und erwerbsunfähig sind, und wir würden Millionen von Arbeitnehmern haben, die gerade so irgendwie am Existenzminimum herumkrebsen würden. Auf der anderen Seite hätten wir wahrscheinlich eine deutlich gewachsene, sehr reiche Oberschicht, die sich notwendigerweise massiv abschotten würde. Die Kriminalitätsraten sind explodiert. Es kommt regelmäßig zu Aufständen, die aber - da nur noch die Reichen wählen dürfen, hat der Staat freie Hand - jedes Mal mit massiver militärischer Gewalt niedergeschlagen werden. Arbeitbewegungen werden von der politischen Polizei überwacht und ihre Führer verschwinden regelmäßig von der Bildfläche.Original von Konrad Grimm
Er trägt zur Erfüllung der beiden klassischen Staatsaufgaben bei: Sicherheit und Frieden.
Solche Zustände haben wir in einigen Ländern. Wollen wir sie auch?
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Das beruht auf falschen Prämissen. Langzeitarbeitslosigkeit ist immer staatsgemacht. Ich verweise auf Anwendungen der Gossenschen Gesetze und "Was man sieht und was man nicht sieht".Original von Konrad Grimm
Wir hätten einige Millionen Menschen, die entweder von vornherein arbeitslos wären, weil Berufe, die in ihrem Fähigkeitsbereich lägen, durch Maschinen ersetzt worden sind,
Unfähigkeit gibt niemandem ein Recht auf Sklaverei; außerdem würde es sich nur um einen sehr kleinen Teil der Gesellschaft handeln (solange die garantierte staatliche Rente, für die ältere Leute bezahlt haben, weiter ausgezahlt würde), dem problemlos durch freiwillige Kräfte geholfen werden könnte.weil sie krank und erwerbsunfähig sind,
Das ist eine recht arbiträre Behauptung.und wir würden Millionen von Arbeitnehmern haben, die gerade so irgendwie am Existenzminimum herumkrebsen würden.
Von welchem Staat reden wir jetzt? Einem Staat, der kein Sozialstaat ist (dann müsste man einiges noch genauer festhalten) oder einem Staat, wie ihn sich der RCDS-Vorsitzende vielleicht vorstellt?da nur noch die Reichen wählen dürfen, hat der Staat freie Hand
Zuletzt geändert von Baudouin de Billancourt am So 25. Mai 2008, 23:45, insgesamt 1-mal geändert.