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Original von Matt Suchard
Verstehe ich dich richtig, dass die Politik die Bürger darin unterstützen soll, ihr Bestreben nach der Erlangung des Traumjobs zu unterstützen? Ganz á la ich will Filmstar werden und sonst nichts! Das kannst Du doch nicht ernst meinen?!
Nein aber das heißt nicht, dass man den freien Lohnarbeiter voll den Kräften des freien Marktes aussetzen muss. Vgl. Unterschied zwischen politischer und moralischer Ökonomie.
 

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Haudegen
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Beitrag von vSzP »

Original von Matt Suchard

Naja....etwas Glück muss man schon haben.
Wenn man sowohl durch Sozialisation, als auch Erziehung (und diese beiden Faktoren sehe ich als maßgeblich für die spätere charakterliche Ausprägung an) ein "erbärmliches" Leben durch Familie und Umfeld vorexeziert bekommt, ist es schwierig aus der genetischen Grundauslegung so viel Willensstärke und Durchsetzungskraft zu generieren, die diese Schwächen wieder ausbügeln.
Zumindest hast Du Mut, mit soviel Halbwissen überhaupt an die Öffentlichkeit zu gehen. Da hast Du wohl in den letzten 10 Jahren kein Bio-Unterricht gehabt und über Genetik gesprochen...
 

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Anton von Sorbarban zum Paradies
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Beitrag von Matt Suchard »

Original von Michael Schneider
Ich habe nicht gesagt dass es einfach wäre. Aber gerade wenn ich zu dem "Pack" gehören würde, wie Du es ausdrückst, würd ich doch so shcnell als möglich davon wegkommen.
Ich gehe da von einem anderen Ansatzpunkt aus. Es gibt genug Menschen, die sich mit Hartz IV usw. ganz gut arrangiert haben, ihren Lebensstandard dementsprechend runterschrauben, aber trotzdem ein relativ glückliches Leben führen und dies auch ihren Kindern vorleben.

Man darf halt nicht davon ausgehen, dass jeder der bei Kik einkaufen muss, da H&M schon die Kasse sprengen würde, ein durchweg schlechtes oder gar unglückliches Dasein fristen müsste.

Genauso wie eine Gehaltserhöhung bei mir sich darin niederschlägt, dass ich bei Rewe statt Aldi einkaufe und der Effekt somit in meinem Magen verpufft, gewöhnen sich viele Menschen auch an mit weniger Geld auszukommen, dafür aber das "hochwertige" TV - Programm, welches tagsüber läuft, zu genießen. Wieso sollte man da raus wollen, wenn man es sich doch ganz gemütlich machen kann, den Staat nach wie vor von vorne bis hinten bescheißen kann und man einen glücklichen Lebensstandard auf relativ gesehenem niedrigen Niveau halten kann?
 

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Original von Matt Suchard
Ich gehe da von einem anderen Ansatzpunkt aus. Es gibt genug Menschen, die sich mit Hartz IV usw. ganz gut arrangiert haben, ihren Lebensstandard dementsprechend runterschrauben, aber trotzdem ein relativ glückliches Leben führen und dies auch ihren Kindern vorleben.

Man darf halt nicht davon ausgehen, dass jeder der bei Kik einkaufen muss, da H&M schon die Kasse sprengen würde, ein durchweg schlechtes oder gar unglückliches Dasein fristen müsste.

Genauso wie eine Gehaltserhöhung bei mir sich darin niederschlägt, dass ich bei Rewe statt Aldi einkaufe und der Effekt somit in meinem Magen verpufft, gewöhnen sich viele Menschen auch an mit weniger Geld auszukommen, dafür aber das "hochwertige" TV - Programm, welches tagsüber läuft, zu genießen. Wieso sollte man da raus wollen, wenn man es sich doch ganz gemütlich machen kann, den Staat nach wie vor von vorne bis hinten bescheißen kann und man einen glücklichen Lebensstandard auf relativ gesehenem niedrigen Niveau halten kann?
Und eben dagegen wende ich mich.
 

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Beitrag von Matt Suchard »

Original von vSzP
Zumindest hast Du Mut, mit soviel Halbwissen überhaupt an die Öffentlichkeit zu gehen. Da hast Du wohl in den letzten 10 Jahren kein Bio-Unterricht gehabt und über Genetik gesprochen...
Dann kläre mich doch bitte auf, inwiefern irgendwelche DNA-Stränge etwas mit Verhaltensweisen zu tun haben. :)
Tatsächlich war ich in der 11. Klasse, in welcher bei uns die Genetik in der Tiefe durchgenommen wurde, in den verhassten USA.

@Scott:
Das fordere ich ja auch nicht. Natürlich ist eine gewisse staatliche Unterstützung und auch Lenkung bei der Berufswahl wünschenswert (ich sage nur "Ingenieurmangel"), aber halt nicht wie von die gefordert die staatliche Sensibilisierung und Unterstützung von Ablehnung aufgrund irgendwelcher Arbeitsbedingungen.
Sonst findet man auf dem freien Markt bald niemanden mehr, der dir das Büro/den Hörsaal putzt...
 

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Beitrag von vSzP »

Original von Matt Suchard

Dann kläre mich doch bitte auf, inwiefern irgendwelche DNA-Stränge etwas mit Verhaltensweisen zu tun haben. :)
Tatsächlich war ich in der 11. Klasse, in welcher bei uns die Genetik in der Tiefe durchgenommen wurde, in den verhassten USA.

In zwei Sätzen, ganz kurz also: Genetik und Erziehung laufen gegeneinander. In den ersten 20 Jahren (pi mal Daumen) ist die Erziehung und das Umfeld entscheidend. Anschließlich ist die Genetik immer mehr für unser Handeln verantwortlich.
@Scott:
Das fordere ich ja auch nicht. Natürlich ist eine gewisse staatliche Unterstützung und auch Lenkung bei der Berufswahl wünschenswert (ich sage nur "Ingenieurmangel"), aber halt nicht wie von die gefordert die staatliche Sensibilisierung und Unterstützung von Ablehnung aufgrund irgendwelcher Arbeitsbedingungen.
Sonst findet man auf dem freien Markt bald niemanden mehr, der dir das Büro/den Hörsaal putzt...
Welche staatliche Stelle hätte dir vor 5 Jahren sagen können, dass heute Ingeneure rar sind?
 

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Klar finden sich noch Arbeitskräfte, man müsste sie nur orgentlich bezahlen. Wer dazu nicht willens ist, sollte meiner Meinung nach im Idealfall auch niemanden finden.
 

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Beitrag von Matt Suchard »

Original von vSzP
In zwei Sätzen, ganz kurz also: Genetik und Erziehung laufen gegeneinander. In den ersten 20 Jahren (pi mal Daumen) ist die Erziehung und das Umfeld entscheidend. Anschließlich ist die Genetik immer mehr für unser Handeln verantwortlich.
Dann bitte ich dich nochmal meinen Beitrag zu lesen. Da kann ich ja gleich mit 'ner Wand reden, wenn mir Unwissenheit unterstellt wird, um eine Minute später zu sagen, dass es so ist, wie ich gesagt habe.

Um es dir einfacher zu machen hier nochmal mein Grundtenor:
Durch Sozialisation und Erziehung kann der Charakter verdorben werden und die Genetik muss das dann wieder ausbügeln.

Ganz einfaches Beispiel:
Wenn man es falsch beigebracht bekommt, richtig zu essen (links Gabel, rechts Messer), kann einem das als Erwachsener immer noch schwer fallen.

Oder ganz platt: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
Welche staatliche Stelle hätte dir vor 5 Jahren sagen können, dass heute Ingeneure rar sind?
Willst Du jetzt über die Ineffizienz/Ignoranz deutscher Behörden diskutieren?
Außerdem wäre es aufgrund sinkender Anmeldezahlen schon vor fünf Jahren absehbar gewesen und wenn man die einschlägige Presse verfolgt hat, bekam man das auch mit. Selbst meine Eltern hatten es gerafft und meine Schwester vor mittlerweile 6 Jahren dazu überredet anstatt Architektur lieber Bauingeneurwesen zu studieren. Ihre Berufseinstiegschancen sind heute höher, als die von Architekten.

@Scott:
Wenn der Anreiz jedoch durch die Einführung eines Grundeinkommens/Bürgergeldes, von welchem man bei niedrigerem Lebensstandard ja ganz gut leben und zudem noch 24/7 vor der Glotze hängen kann, gemindert wird, wieso sollte ich dann überhaupt noch buckeln gehen?
Väterchen Staat zahlt ja schließlich solange, bis er pleite ist... :rolleyes:
 

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Beitrag von Matt Suchard »

Original von Michael Schneider
Und eben dagegen wende ich mich.
Dito. Wirkliche Prüfung der Bedürftigkeit, kurzes Arbeitslosengeld, weitreichende Qualifizierungsmaßnahmen und eine stärkere Forcierung der Erwerbstätigkeit.

Und falls alles nichts hilft, sollen die Personen, die arbeitsunwillig sind und Stütze beziehen, in Bereichen mit Personalmangel eingesetzt werden, sodass sie etwas zurückgeben bzw. leisten, damit aber nicht den freien Markt beeinträchtigen. Da fallen mir so schöne Sachen ein wie Schülerlotsen bzw. Begleiter im Schulbus, Unterstützung von hilfebedürftigen Menschen in der Nachbarschaft (nicht Pflege, aber Gesellschaft leisten oder mal Kleinigkeiten erledigen - Behördengänge begleiten, beim Einkaufen helfen, bei der Gartenarbeit helfen, was weiß ich) oder zum Beispiel Jugend- und Kinderbetreuung.

Dies darf dann natürlich nicht zu Lasten sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer gehen.
 

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Beitrag von vSzP »

Original von Matt Suchard
Dann bitte ich dich nochmal meinen Beitrag zu lesen. Da kann ich ja gleich mit 'ner Wand reden, wenn mir Unwissenheit unterstellt wird, um eine Minute später zu sagen, dass es so ist, wie ich gesagt habe.

Um es dir einfacher zu machen hier nochmal mein Grundtenor:
Durch Sozialisation und Erziehung kann der Charakter verdorben werden und die Genetik muss das dann wieder ausbügeln.
Das hat sich oben noch ganz anders angehört:
Wenn man sowohl durch Sozialisation, als auch Erziehung (und diese beiden Faktoren sehe ich als maßgeblich für die spätere charakterliche Ausprägung an) ein "erbärmliches" Leben durch Familie und Umfeld vorexeziert bekommt, ist es schwierig aus der genetischen Grundauslegung so viel Willensstärke und Durchsetzungskraft zu generieren, die diese Schwächen wieder ausbügeln.
Erziehung und Sozialisation als maßgebliche charakterliche Ausprägung sind def. falsch. Es sind die Gene. Mit jedem zunehmenden Alter spielt die Erziehung immer weniger Rolle...
 

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