Also manchmal frage ich mich, was für Sozialfaschisten sich in diesem Forum rumtreiben. Diese Diskussion ist ja mal wieder absolut hanebüchern und kann eigentlich nur von Leuten angeleiert werden, die entweder eh keine Abzüge haben (z.B. die lieben Politiker) und/oder direkt abhängig sind von solcherlei Zahlungen (z.B. nicht-sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Arbeitslose, Faule, Personen die bereits anderweitig "Stütze" etc. empfangen) sind.
Jeder der nämlich sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist und sich einfach mal den Unterschied zwischen Brutto und Netto anschaut, weiß doch heute nicht mehr, ob er lachen oder heulen soll. Wenn dann ein Anspruch auf ein "Grundeinkommen" generiert wird, kann man eigentlich nur noch sauer, wütend und frustriert werden. Ich acker mir den Arsch ab, studiere nebenbei, um mir selber und meiner Familie später ein gutes Leben zu ermöglichen und dann muss ich mir von irgendwelchen Spasten, deren einzige Arbeitsbeschäftigung bis dato wohl das Bauen von Sandburgen war, sowas hier anhören:
nichts gegen arbeit und wohlstand und dessen mehrung. aber arbeit um jeden preis? nein!?!?! Das ist doch nicht mehr normal.
Ich glaube ich beantrage mit meinem Umzug in die USA dort auch gleich die Staatsbürgerschaft, dann kann sich das faule, arbeitsscheue Gesindel in Deutschland gegenseitig das Geld aus der Tasche ziehen. Lass noch ein paar Tausend weitere "Besserverdiener" solche Schritte vollziehen und man kann den Laden "Deutschland endgültig dicht machen.
Diese Durchfütter - Mentalität geht mir von Gehaltsabrechnung zu Gehaltsabrechnung mehr auf den Sack. Und wenn ich dann noch solche Leute hier labern höre, von wegen "alternative Lebensstile sollten gefördert und unterstützt werden", dann platzt mir echt der Kragen. Kommt mal in der Realität an, ihr Deppen. Meine Fresse, ey...
Original von vSzP
Ich möchte natürlich unseren Lebensstandard halten. Aber dafür müssen wir mehr maschinelle Kraft einsetzen wenn wir uns ein wenig mehr Freizeit gönnen möchten. Das sollte schon drin sein. Im Übrigen halte ich es für sinnfrei, dass jeder Mensch heute mehr arbeiten muss weil es in der Summe mehr Menschen gibt. Wenn es gesamteinheitlich betrachtet mehr Menschen gibt, dann müssten diese eigentlich weniger arbeiten um den selben Pro-Kopf-Stand zu haben wie eine geringere Zahl.
Technik vor menschlicher Arbeitskraft!
Ich frage mich ja echt aus welcher Ecke du kommst, aber das ist somit der größte Scheiß, den ich seit langem gehört habe.
Erst letzte Woche war ich in einem unserer Betriebe zur Werksbesichtigung. 1983 haben da noch ca. 470 Personen in der Produktion gearbeitet. Durch die Automatisierung und Rationalisierung wurde der Personalbedarf bis heute auf 83 Personen mit nahezu verdoppeltem Output gesenkt.
Wenn man bedenkt, dass wir heute in einer Dienstleistungsgesellschaft leben und zukünftig weitaus mehr als 70% der Menschen im Dienstleistungssektor arbeiten werden, werden deine Aussagen bzgl. dieses Themas immer unglaubwürdiger. Oder willst Du dich von einer Maschine bei der Bank beraten lassen bzw. die Haare von einer Maschine schnippeln lassen, anstatt die heiße Azubine deine Kopfhaut massieren zu lassen?
Und deine Rechnung "mehr Menschen = weniger Arbeit pro Kopf = gleicher Lebensstandard" ist ja mal dermaßen undurchsichtig, dass mir dazu gar nichts mehr einfällt. Pro zusätzlicher Person muss doch logischerweise ein proportional zusätzlicher Leistungsbeitrag erzeugt werden, um der Lebensstandard gleich zu halten.
So....jetzt habe ich mich erstmal genug ausgekotzt.

Zuletzt geändert von Matt Suchard am Mo 28. Apr 2008, 10:20, insgesamt 1-mal geändert.