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Ja. Man bezahlt unterschiedslos jedem Geld, ob er studiert und damit Humankapital schafft oder den Tag mit Bier und Fernsehen verbringt.

Man kriegt das auch über staatliche Lohnzuschüsse hin, nicht nur über ein bedingungsloses Bürgergeld.
So isses. *zustimm*

Wer gerne Romane liest, Fantasy und Science Fiction dem rate ich mal Terry Goodkind oder David Weber. Die haben so shcöne Szenarien was passiert wenn der "Sozialstaat" in dieser Hinsicht ausufert. :)
 

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Haudegen
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Haudegen

Beitrag von vSzP »

Original von Konrad Grimm

Ja. Man bezahlt unterschiedslos jedem Geld, ob er studiert und damit Humankapital schafft oder den Tag mit Bier und Fernsehen verbringt.
Ist doch heute genauso. Nur, dass der Student nach dem Studium die Hälfte des Bafögs zurückzahlen muss während der Säufer sein ALG versaufen kann und nichts zurückzahlen muss. Super Logik, die dahintersteht.
 

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Anton von Sorbarban zum Paradies
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Beitrag von Rainer Zufall »

Ja. Man bezahlt unterschiedslos jedem Geld, ob er studiert und damit Humankapital schafft oder den Tag mit Bier und Fernsehen verbringt.
Klar. Nur, weil du industrious bist, heißt es nicht, daß du das andern auch aufzwingen mußt. Wer nicht arbeiten will, muß auch nicht. :daumen:
 

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Rainer Maria Zufall
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Original von Rainer Zufall
Klar. Nur, weil du industrious bist, heißt es nicht, daß du das andern auch aufzwingen mußt. Wer nicht arbeiten will, muß auch nicht. :daumen:
Dann darf er seine Existenz auch gleich abkürzen. Wer nicht arbeiten will muss ja auch nicht leben. Er macht anderen Menschen das Leben nur schwerer. Und diese Ungerechtigkeit wollen wir ja auch nicht.
 

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Kaiser
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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Rainer Zufall
Klar. Nur, weil du industrious bist, heißt es nicht, daß du das andern auch aufzwingen mußt. Wer nicht arbeiten will, muß auch nicht.
"Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen." - August Bebel
 

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Beitrag von Jim Tres »

Original von Konrad Grimm

Man kriegt das auch über staatliche Lohnzuschüsse hin, nicht nur über ein bedingungsloses Bürgergeld.
Anders gesagt: Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht!
 

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Beitrag von Rainer Zufall »

Original von Michael Schneider

Dann darf er seine Existenz auch gleich abkürzen. Wer nicht arbeiten will muss ja auch nicht leben. Er macht anderen Menschen das Leben nur schwerer. Und diese Ungerechtigkeit wollen wir ja auch nicht.
Klar, er kann auch Suizid begehen, was hindert ihn daran?
 

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Beitrag von vSzP »

Original von Michael Schneider

Dann darf er seine Existenz auch gleich abkürzen. Wer nicht arbeiten will muss ja auch nicht leben. Er macht anderen Menschen das Leben nur schwerer. Und diese Ungerechtigkeit wollen wir ja auch nicht.
Da spricht der Christ! Arbeit ist also der Grund für unsere Existenz. Dann lass uns gleich mal wieder Aufschwitz aufmachen und die 4,0 Mio. Arbeitslosen sozialverträglich vergasen. Und wenn die Kammern gerad leer sind können wir ja schließlich auch gleich noch Rentner reinpacken. Die sind ja schließlich auch so eine Plage... :rolleyes:

Von der DDR unterschied uns ja auch, dass eben der Mensch unverletzliche Rechte hat und das ein Mensch aufgrund seiner Existenz Menschenwürde besitzt. Behinderte, Rentner etc. all die, die nicht (mehr) arbeiten konnten, hatten trotzdem ein Recht auf Leben in der Mitte unserer Gesellschaft während z.B. der Wert eines Menschens in der DDR vielmehr über seine Produktivät definiert wurde. Behinderte hatten es dort sehr schwer, Rentner wurden mit sehr kleinen Renten abgespeist. Ich will diese Zustände nicht haben, dass jeder Mensch nur aufgrund seines Beitrags zum BIP gemessen wird.

Ich möchte natürlich unseren Lebensstandard halten. Aber dafür müssen wir mehr maschinelle Kraft einsetzen wenn wir uns ein wenig mehr Freizeit gönnen möchten. Das sollte schon drin sein. Im Übrigen halte ich es für sinnfrei, dass jeder Mensch heute mehr arbeiten muss weil es in der Summe mehr Menschen gibt. Wenn es gesamteinheitlich betrachtet mehr Menschen gibt, dann müssten diese eigentlich weniger arbeiten um den selben Pro-Kopf-Stand zu haben wie eine geringere Zahl.

Technik vor menschlicher Arbeitskraft!
 

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Beitrag von Rainer Zufall »

während z.B. der Wert eines Menschens in der DDR vielmehr über seine Produktivät definiert wurde.
Ich glaube, in der DDR sah man es genau umgekehrt ;)
 

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Beitrag von vSzP »

Original von Rainer Zufall

Ich glaube, in der DDR sah man es genau umgekehrt ;)
Das mag man allgemein glauben. Aber der Arbeiter- und Bauernstaat war ja auch alleiniger Arbeitgeber (Gesamtunternehmer) und musste entsprechend handeln. Die menschliche Arbeitskraft war in der DDR ein knappes Gut und so mussten alle ran, die konnten. Auch deshalb war die Frauenbeschäftigungsquote so hoch. Jemand, der aufgrund einer Behinderung nicht arbeiten konnte hatte es in dem System schwer. Rentner ebenso...

Im Oktober 1947 erließ die SMAD verlauten:

"soziale Verbesserungen direkt an der Einhaltung vorgegebener Leistungsniveaus, vor allem aber an Leistungszuwächsen" zu verbinden. Wer nicht so arbeiten konnte/wollte wie vorgeschrieben, wurde die Mehrversorgung mit Kleidung gestrichen. Bei Arbeitsverweigerung wurden die Lebensmittelkarten entzogen.

Edit: Wiki-Link eingefügt
 

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