Original von Konrad Grimm
Nur durch Eigen-Macht.
Dazu sind die meisten Menschen nicht fähig, nie gewesen. Sie sind Rindviecher, ob pro forma "Souverän" oder Sklave. "Was nützt den Schafen die Redefreiheit - sie werden doch nur blöken!"
Da stimme ich sogar in weiten Teilen zu, aber GENAU darum ist es eben wichtig, Macht auszubalancieren. Das Problem fuer den Einzelnen in einem autoritaeren Staat ist ja nicht, dass er keine Macht hat, den Lauf der Welt zu aendern, das wollen die Meisten ohnehin nicht. Das Problem liegt darin, dass er keine Moeglichkeit hat, sich vor der Machtausuebung anderer, "hoeher stehender" zu schuetzen und es gibt daneben keine Kontrollinstanzen die Machtueberschreitungen aufdecken und ahnden koennen.
Das sind die Gruende, die technisch gesehen, wenn man all den normativen Quatsch weglaesst, fuer die Demokratie sprechen. Dazu kommt v.A. langfristig der Stabilitaets- und Selbstreinigungsfaktor.
Aber ich glaube ohnehin inzwischen, dass Schneider uns verarschen will

Habe auf dem Weg zur Sprachschule nochmal drueber nachgedacht und das Feudalsystem ist unter Einbeziehung nahezu aller politischen Systeme von der Antike bis heute immernoch mit das Schlechteste, was mir eingefallen ist. Der System Output stimmt einfach nicht. Ich glaube wirtschaftlich war sogar der Kommunismus erfolgreicher...