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Registriert: So 25. Mär 2007, 23:41
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Registriert: Fr 20. Apr 2007, 15:53
Ich kann durchaus verstehen, dass man einem Monarchen als Staatsoperhaupt eine gewisse Stabilitaet oder auch "Einigungswirkung" zuschreibt, aber dafuer ist eine konstitutionelle Monarchie schon fast notwendige Bedingung, damit der Monarch diese Rolle auch spielen kann.Original von Michael Schneider
Warum nicht?
@Grimm
Naund? Wo ist der Unterschied dazu, dass unsere Herrscher (Politiker wie das Wahlvolk als solches) auch Deppen sind? Ob sich nun alle 30 Jahre der Herrscher wechselt oder alle 4-8-12 Jahre... das Ergebnis ist gleich, nur hat die Monarchie mehr Stabilität. :>
Und gut oder schlecht: Berater und Experten sind entscheidend, nicht der Herrscher an sich.
Welche Vorteile aber das System des Feudalsystem des Mittelalters bringen sollte, ist mir noch nicht ganz klar...

Kaiser
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Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Die meisten Menschen sind doch gar nicht in der Lage, ihr eigenes Leben zu meistern. Das durch "Fürsorge gegen Treue" gekennzeichnete Feudalsystem war eine gute Antwort auf die anthropologischen Gegebenheiten.Original von Julia Elián
Welche Vorteile aber das System des Feudalsystem des Mittelalters bringen sollte, ist mir noch nicht ganz klar...
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Registriert: Mi 9. Mai 2007, 00:28
Korrekt.Original von Konrad Grimm
Die meisten Menschen sind doch gar nicht in der Lage, ihr eigenes Leben zu meistern. Das durch "Fürsorge gegen Treue" gekennzeichnete Feudalsystem war eine gute Antwort auf die anthropologischen Gegebenheiten.
Wenn ich mir die aktuellen Werte der Deutschlandumfrage ansehe und so sehe wie sehr die Leute sich eigentlich jemand wünschen, der sie regiert, ohne dass sie verantwortlich sind für sein tun (um so besser lässt sich schimpfen dass andere schuld sind), dann muss das doch geradezu ein Segen sein.
Und konstitutionell kann die Monarchie sein. Natürlich nur mit Oberhaus und kein Unterhaus.
Beiträge: 529
Registriert: Di 20. Mär 2007, 11:33
Lol....dazu fällt mir nicht mehr viel ein. Millionen Menschen weltweit kämpfen für eine Demokratisierung und lassen/ließen dafür ihre Leben und hier gibt es Spaßvögel, die eine Rückkehr zu einem aristokratischen Feudalsystem des Mittelalters fordern.
Ihr habt doch echt einen an der Klatsche!
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Freundlichst,
Dr. h.c. Matt Suchard
Diverses a.D.
Dr. h.c. Matt Suchard
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Registriert: Mo 26. Mär 2007, 17:36
Warum sollte ich jemanden anerkennen, nur weil er der Sohn/die Tochter von irgendjemanden ist? Mir ist die demokratische Legitimierung wichtig.Original von Michael Schneider
Korrekt.
Wenn ich mir die aktuellen Werte der Deutschlandumfrage ansehe und so sehe wie sehr die Leute sich eigentlich jemand wünschen, der sie regiert, ohne dass sie verantwortlich sind für sein tun (um so besser lässt sich schimpfen dass andere schuld sind), dann muss das doch geradezu ein Segen sein.
Und konstitutionell kann die Monarchie sein. Natürlich nur mit Oberhaus und kein Unterhaus.
Anton von Sorbarban zum Paradies
Unionsminister für Wirtschaft und Finanzen a.D.
Unionsbankpräsident a.D.
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Kaiser
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Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Es gibt Millionen von Idioten auf dieser Erde.Original von Matt Suchard
Millionen Menschen weltweit kämpfen für eine Demokratisierung und lassen/ließen dafür ihre Leben und hier gibt es Spaßvögel, die eine Rückkehr zu einem aristokratischen Feudalsystem des Mittelalters fordern.
Womit ich nicht sagen möchte, dass ich für das Feudalsystem bin. Ich bin im Prinzip für gar nichts, weil die einzelnen Systeme nicht vom Grundsatz her besser oder schlechter sind, sondern nur jeweils für mich besser oder schlechter sein können.
Faktisch wäre der Idealzustand: ALLE Macht für MICH.
Zuletzt geändert von Anonymous am Mi 23. Apr 2008, 18:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Jungspund
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Registriert: Mo 11. Jun 2007, 15:35
Man kann doch intellektuell ansprechend und unterhaltsam über Staatsformen etc. filosofieren. Es gibt sicher verschiedene Motive, andere Staatssysteme zu phavorisieren. Ich für meine Ansprüche an ein Staatswesen bevorzuge eine Ordnung mit möglichst wenig und gut kontrollierter Herrschaft, einem funktionierenden und verlässlichen (ebenso kontrollierten) Rechtssystem und einer sozialen Grundversorgung.Original von Matt Suchard
Millionen Menschen weltweit kämpfen für eine Demokratisierung und lassen/ließen dafür ihre Leben und hier gibt es Spaßvögel, die eine Rückkehr zu einem aristokratischen Feudalsystem des Mittelalters fordern.
Ob das dann eine Republik oder eine parlamentarische Monarchie oder eine - wenn es funktioniert - Nomokratie oder Timokratie etc. ist, finde ich nicht so entscheidend.
Wenn die Anhänger eines mittelalterlichen Feudalsystems sachlich begründen können, warum Sie ein solches bevorzugen würden, kann man darüber doch spannend diskutieren.
Damian Fuller
