Wenn nun aber der Monarch der Depp ist...?Original von Michael Schneider
Und solange jeder geadelt werden kann durch den Monarchen hat das einen Leistungsanreiz für sich und die Nachkommen.
Kaiser
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1. Neuseeland besteht unter anderem aus hohen Bergen. Wird wohl nur bissl kleiner.Original von Michael Schneider
Neuseeland säuft eh ab.
Was ist denn die Alternative zur Demokratie? Ich bin ja für die Monarchie des Mittelalters zu haben.
2. Monarchie des Mittelalters? Ist nicht ernst gemeint, oder?
Ich glaube, dass Deutschland schlichtweg nötige Reformen vor 15 Jahren verschlafen hat, als man noch im Wiedervereinigungstaumel war und Schwabbel-Helmut unbedingt noch eine Amtszeit wollte.
Joel S. Homolka (RCL)
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Nicht zwangslaeufig (ich muss genau diese Frage gerade fuer ein Kapitel meiner Magisterarbeit erlaeuternOriginal von Baudouin de Billancourt
Eine freie Marktwirtschaft ist nicht mit einer Diktatur der Mehrheit vereinbar, schon gar nicht in Deutschland.
Apropros Suedamerika und Wirtschaft. Ich habe einem Reisefuehrer ueber Argentinien sinngemaess etwa folgendes gelesen: "Argentinien galt Anfang des 20. Jahrhunderts als so reich, dass man in Pariser Salons zu sagen pflegte "Der ist ja reich wie ein Argentinier" Erstaunlicherweise hat es das Land ohne Fremdeinwirkung und (fast) ohne Krieg geschafft, diesen Reichtum zu verspielen, nachdem Jahrzehnte lang besonders fuer teure Sozialreformen mehr ausgegeben wurde, als der Staat leisten konnte."
Vielleicht sollte ich mir das Copyright auf den Satz sichern und an meine Kinder vermachen, die dann 2107 deutsche Reisefuehrer mit der gleichen Botschaft ueber die deutsche Geschichte an reiche chinesische Touristen verkaufen...

Anfänger
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Das ist richtig. Aber: Chile war eben nicht unbedingt eine Diktatur. Im Moment zeigt ja Malaysia das gleiche Beispiel: autoritär, aber wirtschaftlich recht frei.Original von Julia Elián
Zwar wird diese Tendenz unterstellt, aber z.B. zeigt das Beispiel Chile, wie marktwirtschaftliche Reformen auch unter einem autoritaeren System umgesetzt werden koennen.
Eine "echte" Diktatur schließt "wirtschaftliche Freiheit" aus. Und wie gesagt wäre so etwas in Deutschland nun völlig undenkbar. Hier verteilt man um, bis man auf dem Niveau Rumäniens gelandet sein wird.
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Chile war eine Diktatur und ich habe es in diesem Forum bestimmt schon zigtausend Mal gesagt. Ich habe darüber veröffentlicht und kann mir aufgrund umfangreichem Studium der Materie daher dieses Urteil erlauben, ohne mir von irgendjemandem sagen lassen zu müssen, ich hätte keine Ahnung...Chile war eben nicht unbedingt eine Diktatur.
Aaron Sulla, Prime Executive of the Aurorian Confederation
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Die beiden voran gegangenen Aussagen haengen davon ab, wie man "Diktatur" und "System" definiert.Original von Baudouin de Billancourt
Ach, ich bin doch kein Historiker. Ich denke aber, sagen zu können, dass das System unter Pinochet unvergleichlich viel besser war als unter Allende.
Pinochet-Chile war nicht Nazi-Deutschland, also keine totalitaere Diktatur, aber eben autoritaer. Das ist ein politikwissenschaftlicher Unterschied. Und ich stimme insofern zu, dass in einer totalitaeren Diktatur wahrscheinlich nie eine Marktwirtschaft funktionieren wuerde. Aber dieser Unterschied ist insofern nicht so wichtig, als das es ja generell um die Aussage ging: Marktwirtschaft braucht nicht zwangslaeufig Demokratie und eine Demokratie war Pinochet-Chile eben auf keinen Fall.
Was die Chilenen Pinoceht zu Gute halten, ist der wirtschaftliche Aufschwung und z.T. die Stabilitaet, nach den erbitterten Auseinandersetzungen der Allende Zeit. Wenn man das "System" daher als Ganzes betrachtet, ist die Frage schwer. Demokratischer jedenfalls ging es bei Allende zu, unabhaengig davon, dass wir nicht wissen koennen, wohin er das Land gefuehrt haette
@Sulla: Was hast Du denn veroeffentlicht? Sitzte gerade in diesem Moment an meiner Literaturliste zu dem Thema

Jungspund
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Zu dem Thema hat der liberale Ökonom Stephan Pfaffenzeller auf ef-online eine differenzierte Bewertung von Allende/Pinochet aus liberaler Sicht geschrieben:
GesamttextOriginal von ef-online
Ist er deswegen als liberales Staatsoberhaupt positiv zu bewerten? Wiegt der wirtschaftliche Erfolg die Verletzung persönlicher Freiheitsrechte und die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen auf?
[...]
Pinochet war also kein liberaler Diktator. Er war ein Tyrann, der zufällig in Wirtschaftsfragen gut beraten war. Der Verdienst für Chiles erfolgreiche wirtschaftliche Liberalisierung sollte nicht dem Militär, sondern den „Chicago Boys“ wie Hernán Büchi oder José Piñera zugeschrieben werden. Vor allem Piñera eignet sich als Vorbild wesentlich besser als Pinochet. Schließlich war er nicht nur an der Umsetzung marktwirtschaftlicher Reformen beteiligt, sondern wandte sich auch wiederholt und öffentlich gegen die Verletzung persönlicher Freiheitsrechte durch die Militärdiktatur.
Damian Fuller
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Warum nicht?Original von Joel S. Homolka
2. Monarchie des Mittelalters? Ist nicht ernst gemeint, oder?
@Grimm
Naund? Wo ist der Unterschied dazu, dass unsere Herrscher (Politiker wie das Wahlvolk als solches) auch Deppen sind? Ob sich nun alle 30 Jahre der Herrscher wechselt oder alle 4-8-12 Jahre... das Ergebnis ist gleich, nur hat die Monarchie mehr Stabilität. :>
Und gut oder schlecht: Berater und Experten sind entscheidend, nicht der Herrscher an sich.