Die PDS war ostdeutsche Volkspartei und eine Mischung aus alter "DDR"-Mentalität, Reformsozialisten, und neuen Linken (mit kritischer Distanz zur "DDR").
Wohin entwickelt sich nun das Projekt Lafontaine/Gysi?
Zu dem Thema gibt es sicher verschiedene Ansichten auch in der doch (noch) recht pluralistischen Linkspartei.Polit-Karriere
Wagenknecht soll mächtigste Linke werden
Die Kommunistin Sahra Wagenknecht soll die neue starke Frau der Linken werden. Die Traditionalisten in der Partei wollen, dass Wagenknecht Katina Schubert als Frau unter den stellvertretenden Parteivorsitzenden ablöst. Doch die Parteijugend rebelliert gegen den Vorschlag. Sie sehen Wagenknecht als Stalinistin.
Ist das ein Richtungsstreit oder nur ein Geplänkel um Parteiposten?
Dezidiert übt die die nicht mehr antretende Katina Schubert Kritik an der schon zig mal mit Staatsveschuldung und Arbeitslosigkeitsboom geendeten keynesianischen Wirtschaftspolitik, die Oskar Lafontaine favorisiert:
Quelle für Zitate: Welt.deDie von SPD kommende Amtsinhaberin Katina Schubert, die das Amt der stellvertretenden Parteivorsitzenden vor zwei Jahren antrat, hatte ihren Rückzug bereits im Februar angekündigt. Sie will sich dem Sprecher zufolge künftig mehr der Programmarbeit widmen. Eine Gegnerschaft zu Lafontaine bestritt sie. Sie sagte aber in einem Interview, die Linke dürfe nicht „eine Ersatz-SPD mit den Rezepten aus den siebziger Jahren“werden.
Wie seht Ihr das? Ist die Linkspartei einfach eine SPD gegen die Agenda 2010 oder eine gesamte Sammelbewegung für sozialistische und systemändernde Politik?
